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Gefahr durch Parasiten: Schützen und behandeln Sie Ihre Katze angemessen

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 28. August 2016 – 08:402 Comments

Katzen, die besonders viel draußen unterwegs sind, also Freigänger, sind insgesamt anfälliger für Krankheiten und Parasitenbefall als reine Stubenkatzen. Die Übertragung kann schnell geschehen und ist kaum zu verhindern. Zu den häufigsten Parasiten zählen dabei die Ohrmilben.

Ohrmilben bei Katzen
Ein häufiges Problem für Katzen ist der Befall mit Ohrmilben. Dabei handelt es sich um eine spezielle Form des Milbenbefalls, der sich an den Ohren einnistet. Diesen Befall zu verhindern ist enorm schwierig, besonders wenn das Tier ein Freigänger ist und viel Kontakt zu anderen Tieren hat. Der präventive Schutz ist kaum möglich, da die Möglichkeiten dafür sehr beschränkt sind. Generell hilft es, wenn der Wohnraum sauber gehalten wird, damit sich die Parasiten nicht auch noch in Möbel einnisten können. Ein weiterer wichtiger Hinweis, den Katzenbesitzer generell beachten sollten, ist eine ausreichende Fellpflege. Weitere Tipps, wie diese am besten durchzuführen ist, finden sich hier.

Höhere Kosten entstehen bei speziellen Halsbändern und Medikationen, die den Befall zumindest teilweise einschränken. Allerdings gibt es keinen perfekten Schutz und ein gewisser Aufwand muss immer betrieben werden. In diesem Zuge sollten weitere Erkrankungen, insbesondere Würmer bei Katzen, berücksichtigt werden. Dabei sind viele dieser Maßnahmen erst dann sinnvoll, wenn ein erneuter Befall verhindert werden soll. Der erste Befall äußert sich meist durch einen starken Juckreiz, der die Katze sehr quält. Die Katze ändert teilweise ihr Verhalten, indem der Kopf viel geschüttelt wird oder etwa unkoordiniertes Verhalten gezeigt wird.

Die endgültige Diagnose des Befalls stellt zwar erst der Tierarzt, allerdings bildet sich innerhalb des Katzenohrs oftmals schon vorher eine kleine schwarze Masse. Dabei handelt es sich dann meist um den Befall durch Ohrmilben. Die Behandlung des Tierarztes wird dann zwangsläufig notwendig. Dieser behandelt das Katzenohr bei Befall dann in der Regel mit einer sorgfältigen Reinigung und entsprechenden Medikamenten. Die notwendigen Behandlungsschritte liegen im Ermessen des Tierarztes.

»Was tun bei Parasitenbefall?«

Risiken bei ausbleibender Behandlung
Wenn die Behandlung ausbleibt, kann es leicht zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen kommen. Dazu zählt in den meisten Fällen die so genannte Kopfräude. Wie sich diese Krankheit äußert, lässt sich hier nachlesen. Nach der Behandlung kann der Katzenhalter einiges tun, um den erneuten Befall zu verhindern. Zunächst ist eine erneute sorgfältige Reinigung des Wohnraums nötig.

Dabei hilft besonders ein leistungsstarker Staubsauger. Es gibt auch spezielle Umgebungssprays, die nötig werden können, wenn der Befall einmal bis in die Wohnung vorgedrungen ist. Diese Mittel sollten regelmäßig und über einige Wochen eingesetzt werden, um die Wohnung endgültig zu befreien. Auch weitergehende Behandlungen mit entsprechenden Medikamenten sind sinnvoll.

Milbenbefall bei Katzen
Eine weitere und ähnliche Gefahr geht von „normalen“ Milben aus. Allerdings ist der Befall nicht ganz so häufig, wie bei den Ohrmilben. Der Befall äußert sich auch durch Juckreiz, allerdings äußert sich dieser eben nicht an den Ohren, sondern lokalisiert sich an anderen Stellen. Dazu zählen in erster Linie das gesamte Fell, aber im Speziellen der Kopf und der Rücken.

Das typische Kratzen, sogar bis hin zu Wunden, ist auch bei diesen Parasiten ein wichtiges Anzeichen für den Befall. Die Milben selber zu finden ist meist etwas schwieriger, da sie sich nicht so klar an einer Stelle absetzen, wie die Ohrmilben. Daher wird auch dabei der Besuch beim Tierarzt empfohlen, um die Parasiten eindeutig zu identifizieren.

Danach erfolgt bei einem positiven Befund auch die Behandlung. Diese kann dann erneut mit verschriebenen Mitteln und Medikamenten durchgeführt werden. Dazu werden sogenannte Spot-On-Medikamente benutzt. Darüber hinaus können aber auch Puder oder Salben genutzt werden. Der Befall des Fells erlaubt auch die Behandlung und entsprechende Pflege. Insgesamt sind die Symptome, genauso wie die Behandlung und auch die späteren Maßnahmen, um erneuten Befall zu verhindern, im Grunde vergleichbar mit denen bei Ohrmilben.

Flohbefall bei Katzen
Eine der häufigsten parasitären Befälle stellen Ablagerungen von Flöhen dar. Diese werden auch normalerweise von anderen Tieren übertragen und sind deswegen ein häufigeres Problem von Freigängern. Sobald die Tiere einmal in der Wohnung waren, setzen sie sich auch dort ab. Die ausgewachsenen Parasiten legen in der Wohnung Eier ab, aus denen dann später neue Tiere schlüpfen können. Daher muss, nachdem die Flöhe bei der Katze festgestellt wurden, die Wohnung sehr gründlich gereinigt werden. Es reicht allerdings nicht aus, nur regelmäßig zu saugen. Zusätzlich sollten Polster und Teppiche bei 60 Grad Celsius gewaschen werden.

Ein erstes Anzeichen für den Befall ist auch wieder das veränderte Verhalten der Katze, das sich durch häufiges Kratzen äußert. Ob es sich dann tatsächlich um Flöhe handelt, kann getestet werden, indem die Katze auf ein angefeuchtetes helles Tuch gesetzt wird. Danach muss die Katze noch gebürstet und abgerieben werden. Bei Flohbefall fallen dann kleine schwarze Reste aus dem Fell heraus, die sich bei Kontakt mit dem feuchten Tuch zu einer rötlichen Farbe färben. Dabei handelt es sich um Kot der Flöhe, wodurch sich der Flohbefall ziemlich sicher nachweisen lässt. Spezielle Shampoos können danach helfen, um die Katze selber von den Parasiten zu befreien.

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Foto: iStockphoto / Postinfo: A1280816

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