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18. September 2019 – 12:59 | No Comment

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Winter in Zoos: Erheblicher Bewegungsmangel und Leiden für die Insassen

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 4. Januar 2014 – 11:00No Comment

Welche Bewegungsfreiheiten (Gehegegrößen) Säugetiere in Zoos mindestens haben müssen, wird in Österreich über die “Tierhaltungsverordnung” geregelt.

Wie die Tierschutzorganisation EndZOO berichtet, werden diese “Mindestanforderungen an die Gehegegrößen” für Säugetiere in den kalten Wintermonaten jedoch in ganz Österreich jedes Jahr aufs Neue massiv unterschritten.

Der Grund: über 70% aller in Zoos gehaltenen Säugetierarten benötigen Temperaturen von über 15 Grad Celsius, die ihnen oft nur die beheizten aber auch viel zu kleinen Innenhäuser bieten können. Die Außenanlagen, meist 50-90 % größer als die Innenanlagen, sind für viele Tiere etwa 6 Monate lang nur kurzzeitig oder gar nicht nutzbar. EndZOO bezeichnet diese massive und oft dauerhafte Einschränkung des angeborenen und natürlichen Bewegungsdranges (z.B. Wanderverhaltens) als einen Akt der Tierquälerei.

Aufgrund des erheblichen Bewegungsmangels zeigen auch viele Säugetierarten gerade in den kalten Monaten besonders oft und lang andauernde Verhaltensstörungen, die nachweislich mit Leiden einhergehen. EndZOO fordert daher ein schnelles Auslaufen der Gefangenschaftshaltung von wärmeliebenden und tropischen Säugetierarten. Die dadurch frei werdenden finanziellen und personellen Mittel könnten für effektive Artenschutzmaßnahmen, wie Schaffung, Erhalt und Schutz von Lebensräumen in Freiheit verwendet werden.

“Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) lagen die Temperaturen in Österreich im vergangenen Jahr (2012) an mehr als 230 Tagen unter 15 Grad Celsius. Für über 50% aller Säugetierarten in österreichischen Zoos bedeutet dies langanhaltenden, massiven Bewegungsmangel und extreme Enge. Die ohnehin lächerlichen Mindestanforderungen können österreichische Zoos, obwohl sie eigentlich dazu gesetzlich verpflichtet sind, die Hälfte des Jahres kaum einhalten.

Dennoch bezeichnen sich Zoos auch als Tierschützer”, so Zoo-Experte und EndZOO-Sprecher Frank Albrecht. “Das Märchen von freizügigen und modernen Anlagen ist nur die halbe Wahrheit. Betrachtet man den Alltag eines Zooinsassen einmal auf ehrliche Art und Weise, wird sehr schnell deutlich, wie weit Tierschutzgesetz und Zoo-Realität voneinander entfernt sind. EndZOO will mit seiner Arbeit zur Aufklärung der Öffentlichkeit betragen.”

Leiden von Lippenbär BODO im Tierpark Chemnitz

Foto /Quelle: EndZOO.org

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