Kein Grillfleisch für Hunde
31. Mai 2017 – 08:00 | No Comment

Heißes Fett tropft zischend auf die glühende Holzkohle und feine Röstaromen durchziehen die laue Sommerluft – Grillzeit in Deutschland.
Die Enthusiasten sind zwar schon längst mitten drin in der Saison, Nachzügler aber werden spätestens im Juni …

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Ernährung im Gartenteich

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 15. Februar 2015 – 11:082 Comments

Ein Teich im eigenen Grün ist für viele Gartenfreunde ein besonderes Erlebnis. Denn der Gartenteich sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch sehr nützlich für Mensch und Natur.

Spätestens wenn man im Sommer am eigenen „Ufer“ sitzt, das leise Plätschern des Wasserlaufs hört und Fische, Frösche und weitere Tiere lauschen kann, wird jeder verstehen, dass ein Gartenteich etwas wunderbares ist.

Ganz generell gilt: Je weniger Eingriffe, desto wohler fühlen sich die Bewohner im Gartenteich. Tun Sie nur das Notwendigste.

Denn durch zu viele Eingriffe würde das Leben der vielfältigen Tiere und Pflanzen an und im Teich zu sehr in seinem natürlichen Zusammenspiel gestört. Nur in einem großen, 100-prozentig naturgerecht angelegten Teich würde eine kleine Anzahl von Zierfischen ohne Zufütterung auskommen. Dies ist jedoch nicht der Regelfall.
Teichbewohner benötigen eine vollwertige und ausgewogene Nahrung mit allen wichtigen Nährstoffen wie Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Ballaststoffe in der richtigen Zusammensetzung. Hochwertiges Teichfutter ggf. verschiedene Sorten für verschiedene Fischarten, und fachmännische Beratung, wie zB. Kois richtig füttern, erhalten Sie bei Ihrem Zoofachhändler.

»Was ist bei Zierfischen zu beachten?«

Erwachsene Fische füttert man 1-2 mal täglich. Jungfischen gibt man bis zu 4 mal täglich Futter, denn sie wachsen sehr schnell. Wichtig: Füttern Sie nur soviel auf einmal, wie die Teichbewohner innerhalb weniger Minuten vollständig auffressen können. Denn wenn Futterreste im Wasser bleiben, wird dieses bald zu sehr belastet.

Faustregel zur Winterruhe: Sinkt die Wassertemperatur unter 8 Grad Celsius ab, sollten die Fische nicht mehr gefüttert werden. Für sie ist es nur natürlich, dass sie im Winter (etwa zwischen November und März) keine Nahrung mehr aufnehmen. Ende September/Anfang Oktober sollte man sie mit spezieller Kraftnahrung und zusätzlichen Vitaminen auf die lange Winterpause vorbereiten. Im Frühjahr ist die wachsende Schwimmfreudigkeit der Zierfische das Startsignal zur erneuten Fütterung, am besten wieder mit Kraftfutter und Vitaminen.

Die tägliche Fütterung bietet eine gute Gelegenheit, die Fische im Gartenteich zu beobachten. An ihrem Aussehen und Verhalten kann man leicht erkennen, ob sie sich wohl fühlen. Appetitlosigkeit und Trägheit sind Warnzeichen, die man beachten sollte.

Auch sind das Scheuern an Dekorationsgegenständen, das Schnappen nach Luft an der Wasseroberfläche oder unkoordinierte Schwimmbewegungen Anzeichen für Krankheiten.

Beim Auftreten derartiger Alarmsignale sollte als erstes die Wasserqualität überprüft werden. Im Fachhandel gibt es praktische Testsets zur Messung des Sauerstoffgehalts, des pH-Wertes oder des Nitritwertes. Einer schlechten Wasserqualität kann in der Regel schnell und unkompliziert mit einem Teilwasserwechsel, mit besserer Sauerstoffversorgung (z.B. durch so genannte Oxydatoren) und entsprechenden Wasseraufbereitern entgegengewirkt werden.

Die Behandlung von Erkrankungen durch Infektionen, Parasiten oder Verletzungen ist dagegen etwas aufwändiger. Erkrankte Fische sollten möglichst vorsichtig aus dem Teich genommen werden und in ein Quarantänebecken umziehen. Die eindeutige Diagnose sollte man einem Fachmann überlassen. Das kann ein Zoofachhändler, Tierarzt, Züchter oder der örtliche Aquarienverein sein. Ist die Diagnose sicher gestellt, gibt es im Fachhandel geeignete Behandlungspräparate. Wenn erkrankte Fische noch Nahrung aufnehmen, kann die Behandlung mit vitaminreichem Futter unterstützt werden.

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Quelle / Foto: Industrieverband Heimtierbedarf / Postinfo: SU150215

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