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Internationale Protestaktion gegen dänischen Rassenwahn

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 5. Januar 2013 – 12:113 Comments

Dänemark/Österreich – Die Facebookaktion “Thor darf nicht sterben!” setzt alle Hebel in Bewegung, um aktuell eine der vielen Hundetötungen aufgrund des Rasselisten- gesetzes in Dänemark zu verhindern.

Unqualifizierte Polizeiorgane sind dabei berechtigt, Hunde als einer verbotenen Rasse zugehörig zu benennen, diese zu beschlagnahmen und zur Euthanasierung in Tierheime einzuweisen – wir haben darüber bereits berichtet (Rassenwahn in Dänemark)

Tierfreundin Andrea Kdolsky, österreichische Bundesministerin a.D., engagiert sich ebenfalls in der Aktionsgruppe und richtete umgehend eine Anfrage in dieser Sache an das für Tierschutz in Österreich zuständige Ministerium, welches sich dankenswerterweise umgehend mit der Angelegenheit befasste. Hier das Antwortschreiben:

Sehr geehrte Frau Dr.in Kdolsky,

Ich möchte kurz auf Ihre Email an HBM Stöger wegen des Hundes Thor in Dänemark antworten. Wir haben unverzüglich gleich heute Vormittag auf Ebene der hochrangigen Veterinärbeamten mit Dänemark Kontakt aufgenommen. Vom dänischen CVO wurde dem Fall nachgegangen. Es handelt sich bei der gegenständlichen Angelegenheit um eine sicherheitspolizeiliche Frage, sodass die dänischen Veterinär- und Tierschutzbehörden nicht zuständig sind und somit auch nicht eingreifen können. Die Untersuchung bzw. Festlegung, dass es sich beim Hund Thor um ein „illegales Haustier“ handelt, erfolgte durch die örtlich zuständige Polizei. Eine Beschwerde des Hundebesitzers bei der obersten Polizeibehörde in DK wurde abgewiesen. Ein Tötungszeitpunkt steht lt dänischem CVO derzeit nicht fest.

Auf Ebene des BMG als oberste Veterinärbehörde Österreichs hätten wir‘s versucht, unser Standpunkt und dass die Sache auch außerhalb Dänemarks verfolgt wird, ist der obersten Veterinärbehörde Dänemarks nunmehr bewusst. Ich kann nun nur noch ans Innenministerium verweisen, da es sich ja um eine polizeiliche Angelegenheit handelt.

Betonen möchte ich an dieser Stelle, dass die Festlegung von Haltungsverboten für bestimmte Hunderassen („Kampfhundelisten“) von Seiten des BMG fachlich immer abgelehnt wurde, entsprechende Vorstöße gab und gibt es auch in Österreich immer wieder, speziell anlassbezogen nach tödlichen Hundebissen. Auch im Zusammenhang mit der Festschreibung spezieller Voraussetzungen für die Haltung von definierten Hunderassen, die es ja auch in Österreich in einigen Bundesländern gibt, sehen wir die „Listenerstellung“ durchaus kritisch, hier handelt es sich aber um eine Länderkompetenz. Eine Tötung von Hunden, nur gestützt auf die Tatsache, dass diese einer bestimmten Rasse angehören, ist in Österreich jedenfalls nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen Petra Lehner

Maga. Petra Lehner
Kabinett des Bundesministers Alois Stöger dipl.
Ernährung, Lebensmittel, Veterinärwesen, Gentechnik
Bundesministerium für Gesundheit, Radetzkystr. 2, 1030 Wien
Tel.: +43/1/71100-4569
Fax: +43/1/71100-14 304
petra.lehner@bmg.gv.at

Wer ein Mail an die zuständige dänische Ministerin Mette Gjerskov schreiben möchte – hier der Text und die Email Adresse: min@fvm.dk

Kære Fødevareminister Mette Gjerskov,

Jeg har hørt om sagen om hunden Thor, som rigspolitiet har dømt til aflivning fordi han i følge politiet ligner en af de nu forbudte hunderacer. Det til trods at 3 uafhængige sagkyndige har vurderet ham til ikke at være det. Det vil sige at Thor bliver aflivet fordi en usaglig og ufaglig person (politi) siger at han er blandet med en listehund, men 3 fagpersoner siger noget andet.

Politiet vil nu destruerer bevismateriale (Thor) selvom sagen skal for retten, hvor er retfærdigheden? og hvor er retssikkerheden for de danske hundeejere? Hvorfor må Thor ikke leve indtil domstolen har afsagt dom? Man destruerer heller ikke biler eller andre bevismaterialer før sagen har været for domstolene, hvorfor gør man det så når det er en hund det drejer sig om? Hvordan kan “måske” være godt nok i et dansk retssystem?

Kære Mette Gjerskov lad Thor leve og lad retfærdigheden ske fyldest, det må være domstolene der skal tage stilling ikke politiet.
Med Venlig Hilsen

Hier mit Eurem Namen unterzeichnen!

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