So wichtig ist eine ausgewogene Ernährung bei Vierbeinern
5. August 2017 – 09:04 | No Comment

Viele Menschen sorgen sich um das Wohl ihrer Vierbeiner und investieren entsprechend viele Mühen in die Auswahl der richtigen Ernährung. Dabei herrscht häufig Unklarheit darüber, welche Anforderungen das Tierfutter tatsächlich erfüllen muss. Doch worauf ist …

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Kleinbiotop Gartenteich

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 11. Juni 2017 – 08:00No Comment

Ein Gartenteich wird als Kleinbiotop erst vollständig, wenn er durch eine passende Fauna belebt wird. Hierzu gehören natürlich auch Fische. Neben dem reizvollen Anziehungspunkt und der interessanten Beobachtungsmöglichkeit, den die Fische dem Betrachter bieten, erfüllen sie auch zahlreiche Aufgaben im Teich:

Die Ausscheidungen der Fische versorgen die Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen. Durch ihre Nahrungsaufnahme regulieren sie den Algenwuchs, die übermäßige Ausbreitung von Pflanzen sowie die plagenartige Zunahme von bestimmten Kleinlebewesen wie Schnecken und Insekten(larven). Fischteiche sind weitgehend Stechmücken-frei! Ein bedachter, angemessener Fischbesatz führt somit im Allgemeinen zur Stabilisierung der Verhältnisse im Teich und erhöht seine Attraktivität. Zoofachhändler, Züchter und Gartencenter bieten Fische für den Gartenteich in großer Auswahl an.

Grundsätzlich gilt beim Besatz des Teiches die Devise „weniger ist mehr“. Ein übermäßiger Fischbesatz sollte in jedem Fall vermieden werden. Als grober Richtwert gilt: Ein 10 cm langer Fisch (Endgröße, nicht Kaufgröße!) benötigt mindestens 50 l Wasser. Größere Fische, lebhafte Arten und solche, die viel fressen brauchen deutlich mehr Platz als kleinere, ruhige und genügsame Fische. So sollte man z.B. für einen Koi mindestens 1 m³ einrechnen.

»Krankheiten bei Zierfischen?«

Fischarten, die an unsere klimatischen Gegebenheiten angepasst sind, ist der Vorzug zu geben. Sie werden sich im Teich wohler fühlen als ihre exotischen Verwandten und so länger und gesünder leben. Die ausgewählten Fischarten sollten ähnliche Ansprüche an die Wasserbedingungen stellen und sich miteinander vertragen. Schwarmfische sollten immer in ausreichend großen Gruppen eingesetzt werden.
Beim Kauf eines Fisches steht der Gesundheitszustand im Vordergrund. Relevant sind das Aussehen und Verhalten: u.a. glatte Haut mit anliegende Schuppen; klare Augen; gute Körperform; vollständige Flossen; normales Verhalten ohne Schaukeln, Kippen oder Scheuern; keine Apathie; die Atmung sollte ruhig sein. Ein gutes Zeichen ist es, wenn das Händlerbecken einen gepflegten Eindruck macht und alle darin gehaltenen Fische gesund erscheinen.

Die beliebtesten Teichfische hierzulande sind die attraktiven, bunten Zuchtformen der Goldfische und Koi. Ein weiterer faszinierender, aber recht anspruchsvoller Teichbewohner ist der Sterlet, eine kleinere Störart. Beim Koi kaufen wie auch beim Erwerb anderer Arten, sollte man sich an erfahrene Zuchtspezialisten und Tierhandlungen wenden.

Neben diesen Fischarten sind auch viele heimische Arten interessante und hübsche Teichbewohner. Hierzu gehören: Goldorfen, Rotaugen, Schleien, Moderlieschen, Stichlinge, Rotfedern, Gründlinge sowie Bitterlinge. Neben den Fischen sind auch der Reste verwertende Europäische Flusskrebs und die das Wasser filternde Teichmuschel faszinierende und nützliche Teichbewohner.

Aufgrund der Bundesartenschutzverordnung sind bestimmte Arten wildlebender Tiere unter besonderen Schutz gestellt. Geschützte Tiere – dazu gehören alle europäischen Arten von Kriechtieren und Lurchen sowie einige einheimische Fische, Insekten und Muscheln – dürfen, ebenso wie geschützte Pflanzen, nicht der Natur entnommen werden.

Auch nicht, um sie im eigenen Biotop anzusiedeln. Zudem können Fische, die der Natur entnommen wurden, auch Krankheiten einschleppen, wenn sie in den Gartenteich eingesetzt werden.

Gartenteichgäste, die von selbst zuwandern – egal, ob es sich um Frösche, Kröten, Blindschleichen oder Eidechsen handelt – dürfen und sollen hingegen da bleiben. Ein naturnah angelegter Gartenteich wird so bald zur Heimat für eine unglaubliche Vielfalt an Tieren. Hierzu zählen: verschiedenste Kleinstlebewesen, Schnecken, selten gewordene Insekten, wie Köcherfliegenlarven, Libellen(larven), Gelbrandkäfer, Rückenschwimmer, Wasserläufer, zahlreiche Schmetterlinge und Bienenverwandte. Zur Nahrungssuche oder einfach zum Trinken kommen auch mal größere Tiere vorbei: u.a. Vögel, Fledermäuse, Igel.

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Quelle/Foto: Industrieverband Heimtierbedarf / Postinfo: 01100617

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