GPS für Hunde und Katzen: Schütze Deine Lieblinge
18. September 2019 – 12:59 | No Comment

Viel zu oft müssen wir schockierender Weise darüber lesen, dass wieder eine Katze oder ein Hund entlaufen ist und die Besitzer händeringend nach diesen suchen. Was niemand weiß ist, dass nur ein erschreckend geringer Teil …

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Haarige Zeiten: Beeinflusst der Klimawandel unsere Heimtiere?

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 17. Oktober 2014 – 08:00No Comment

Immer mehr Hunde- und Katzenhalter merken es spätestens beim Saubermachen: Nicht nur in den traditionellen Fellwechselperioden Spätherbst und Frühling müssen sie jede Menge Haare von Teppich, Polstern und Kleidung entfernen – Staubsauger im Dauereinsatz. Die Vierbeiner werfen ihr Winterkleid oft bereits im Januar ab oder haaren ganzjährig.

Das trifft sogar auf Tiere zu, die viel Freilauf haben und sich nicht ständig in einer gleichmäßig temperierten Wohnung aufhalten. Ist der außerplanmäßige Fellwechsel ein Vorbote des Klimawandels?

„Möglicherweise“, sagt der Verhaltensbiologe Dr. Immanuel Birmelin. „Es gibt noch keine Langzeit-Untersuchungen, die genau belegen, wie der Klimawandel auf unsere vierbeinigen und gefiederten Hausgenossen wirkt. Wir können aber davon ausgehen, dass er nicht nur Wildtiere beeinflusst, wie zum Beispiel die Bären und Igel, die kaum zu ihrer Winterruhe oder ihrem Winterschlaf gekommen sind. Auch bei unseren Heimtieren wirken sich die Veränderungen aus.“ Nicht nur im Haar- oder Federkleid, sondern auch im Verhalten.

»Haarprobleme bei Ihrem Heimtier?«

Dr. Birmelin: „Wir selbst fühlen uns ja auch ganz schön durcheinander gebracht.“

Mensch und Tier registrieren unbewusst, dass die beiden Taktgeber für alle Lebens- und Wachstumsvorgänge nicht mehr im Einklang stehen, nämlich Tageslichtmenge und Temperatur.

Die Temperatur signalisiert Frühling, das Licht dagegen ist noch auf ,Winter‘ geschaltet. Gar nicht so einfach, diese gegensätzlichen Botschaften auf die Reihe zu kriegen.

„Viele Tiere sind deshalb in den Wintermonaten bereits so aktiv wie sonst erst im April und Mai“, sagt Dr. Birmelin. „Wellensittiche in der Voliere zum Beispiel beginnen viel früher mit ihrem Frühlingsgezwitscher. Meerschweinchen, Kaninchen, Katzen und Hunde sind unruhiger und vor allem aktiver.“ Und demzufolge auch eher zum Spielen mit Herrchen und Frauchen aufgelegt als zum Dösen vor der Heizung.

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Quelle / Foto: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH)
Quelle: http://www.staubsauger-test.org/staubsauger-fuer-tierhaare-spezielle-geraete-fuer-hundehaare-und-katzenhaare/
Postinfo: R171014

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