Richtiges Clickertraining macht bei Hunden einen klaren Unterschied
20. September 2020 – 22:00 | No Comment

Mit Clicker zu arbeiten ist im Hundetraining eine beliebte und erfolgreich angewandte Methode. Die genaue Art und Weise, wie diese Trainingstechnik eingesetzt wird, unterscheidet sich jedoch je nach Trainerin und Trainer. Ein Forschungsteam der Vetmeduni …

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Telemedizin: Der digitale Tierarzt

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 28. August 2020 – 15:15No Comment

Statt stressiger Anfahrt zum Tierarzt bequem von Zuhause Informationen zum Gesundheitszustand des Haustieres einholen? Statt stundenlangem Sitzen im Wartezimmer der Uniklinik am Wochenende oder Feiertag den Tierarzt einfach mittels neuer Medien aufsuchen?

Zeitlich unabhängig eine Erstmeinung einholen, rund um die Uhr, sieben Tage die Woche? Der technische Fortschritt stellt auch den Tierarztberuf vor neue Herausforderungen und ermöglicht neue Formen der Kundenkommunikation: Telemedizin.

Telemedizin eine Erfindung dieser Tage?
Nein, der erste Anwendungsfall der Telemedizin hat bereits am 10. März 1876 stattgefunden, als der britische Erfinder Alexander Graham Bell sich bei der Beschäftigung mit seinem Patentobjekt „Telefonapparatur“ versehentlich mit Säure angeschüttet hatte und das Gerät dazu benutzte, seinen – im Nebenzimmer anwesenden – Kollegen Thomas A. Watson zur Hilfe zu rufen. Die Entfernung bei diesem ersten medizinischen Not- bzw. Fernruf vor beinahe 145 Jahren betrug nur wenige Meter, heute hat sich die Telemedizin zu einem Instrument weiterentwickelt, das sogar dem Bodenpersonal der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA die medizinische Überwachung bzw. Betreuung der in der internationalen Raumstation ISS befindlichen Astronauten ermöglicht – in Echtzeit!

Auch in der Veterinärmedizin werden die neuen Medien und Techniken nun genutzt, um Mensch und Tier das Leben zu erleichtern. Beispiel: Du machst dir Sorgen, dein Hund trinkt nicht und du möchtest einen Tierarzt um Rat fragen. Aber es ist bereits spät, oder Feiertag bzw. Wochenende, oder der langjährige Tierarzt deines Vertrauens ist gerade auf Urlaub – aber du möchtest eine Antwort und Gewißheit. Ist deine Besorgnis vielleicht doch unbegründet und du willst deinem Hund den Stress einer Autofahrt oder gar einer Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln lieber ersparen? Welche Entscheidung ist nun zu treffen?

»Dein Hund trinkt nicht?«

Tierarzt online bequem im Wohnzimmer
Sollte dein Hund nicht trinken wollen, dann solltest du einen Tierarzt aufsuchen, damit dieser dem Problem auf den Grund gehen kann. Wenn dein Hund nämlich tagelang nichts trinkt, dann kann es schnell zu einem Organversagen kommen und das bedeutet eine lebensbedrohliche Situation für deinen Liebling. Eine schnelle Hilfe bei der Entscheidungsfindung bietet der Videoanruf bei einem erfahrenen Tierarzt online. Ohne lange Wartezeiten direkt in deinem Wohnzimmer wirst du beraten, wie du in dieser Situation handeln solltest, ohne großen Stress für deinen Hund und du hast außerdem sofort Gewissheit über den aktuellen Zustand deines Tieres.

Folgende Dienstleistungen kann dir Telemedizin im Veterinärbereich bieten:

  • Online-Beratungen von Hunden, Katzen und Kleintieren
  • Akutberatung bei Notfällen
  • Zweitmeinung zu Diagnosen und Behandlungsentscheidungen
  • Tierärztliche Beratung zu optimaler Pflege, Vorsorge und Behandlungen
  • Vermittlung an spezialisierte Tierärzte in deiner Region

Die Kosten einer Online-Tierarztkonsultation ist vergleichbar mit einem realen Tierarztbesuch, dieKosten der Anfahrt ersparst du dir jedenfalls. Außerdem können Tierkrankenversicherungen die Rechnung übernehmen, frag nach bei deinem Versicherungsvertreter. Online-Tierärzte können in vielen Fällen mittels der Videotelefonie helfen, aber natürlich können sie nicht jedes Problem lösen. Einen guten Online-Tierarztservice kannst du jedenfalls daran erkennen, wenn du dort beraten wirst, ob der angebotene Dienst das richtige ist oder ob du lieber zum Tierarzt vor Ort gehen solltest. Das ist insbesondere in sehr akuten Notfällen der Fall.

Übrigens: Ein Grund warum dein Vierbeiner nicht trinken mag kann sein, dass sich etwas in seiner Umgebung verändert hat. Hast du eventuell das Futter gewechselt? Hat er aus anderen Gründen vielleicht Stress oder hast du ihn gerade von einer Operation nach Hause geholt? Dies sind nur einige Beispiele dafür, warum dein Hund den Wassernapf eventuell ignoriert. Der Wasserbedarf eines Hundes hängt außerdem von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. seiner Gewichtsklasse, der Fütterungsart, der Außentemperatur und auch seinem persönlichem Aktivitätszustand. Genauere Antworten beim Online-Tierarzt oder beim nächsten realen Tierarztbesuch.

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Foto: iStockphoto-Monika Wisniew

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