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14. Juni 2019 – 14:13 | No Comment

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Atemwegsbeschwerden bei Pferden

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 3. Juni 2019 – 09:47No Comment

Einer der häufigste Grund dafür, dass ein Tierarzt gerufen wird oder Pferde nicht trainieren oder an Wettkämpfen teilnehmen können, sind Atemwegserkrankungen. Sogar Pferde, die rund um die Uhr im Freien leben, können unter einer subklinischen Atemwegserkrankung leiden, das heißt, einer Erkrankung, die nicht primär durch einfaches Betrachten des Pferdes erkennbar ist.

Was sind die Ursachen für Atemwegserkrankungen bei Pferden?
Die Ursachen für Atemwegserkrankungen bei Pferden lassen sich in infektiöse und virale Erreger, Pilzerreger, Atemwegsreizungen und Allergien aufteilen. Reizungen sind Atemwegserkrankungen, die durch eingeatmetes Material verursacht werden, das reizend, aber nicht allergisch wirkt. Atemwegsreizungen können zum Beispiel durch Ammoniak, Staub oder kalte Luft hervorgerufen werden. Ammoniak wird von Bakterien in der Einstreu im Stall aus Eiweiß im Urin produziert.
Bei älteren Pferden kommt es häufiger zu allergischen Erkrankungen. Die wiederkehrende Atemwegsobstruktion oder COPD ist die häufigste chronische Atemwegserkrankung bei Pferden. Es handelt sich um eine Erkrankung älterer Pferde, vorwiegend ab acht Jahren. Bei jüngeren Pferden treten Atemwegserkrankungen aufgrund einer bakteriellen Infektion häufiger auf als virale Infektionen oder Allergien. Fohlen und Jungpferde erleiden genau wie kleine Kinder wiederholte Infektionen der Atemwege, die jedoch häufiger auf Bakterien als auf Viren zurückzuführen sind.

Während stark betroffene Pferde möglicherweise mit Antibiotika behandelt werden, ist es nicht möglich, ein Pferd vor dieser Entwicklungsphase zu schützen, indem es kontinuierlich mit Antibiotika behandelt wird. Wie bei Kindern ist dies einfach eine Phase, die sie durchmachen müssen. Für die meisten Sportpferde ist dies kein Problem, da diese Phase normalerweise im Alter von ein bis drei Jahren stattfindet. Sie kann jedoch für zweijährige Rennpferde ein erhebliches Problem darstellen. Bei trockenem Pferde Husten sind Kräuter ein geeignetes Mittel, um beim Pferd den Husten als Schleimlöser zu lindern.

»Atemwegsbeschwerden beim Pferd?«

Wie man Atemwegserkrankungen bei Pferden erkennt
Die häufigsten äußeren klinischen Anzeichen einer Atemwegserkrankung bei Pferden, die ohne tierärztliche Untersuchung gesehen werden können, können eine Kombination aus Husten, Nasenausfluss, einer erhöhten Atemfrequenz, erhöhter Temperatur, schlechterer Trainingsleistung und häufigem Schlucken sein. Einige Kombinationen dieser Symptomen weist möglicherweise eher auf ein Problem der oberen Atemwege hin, während andere Symptome eher auf eine Erkrankung der unteren Atemwege, im Wesentlichen der Lunge selbst, hinweisen. Im Vergleich zu Menschen husten Pferde viel seltener, auch wenn sie an einer schweren Atemwegserkrankung leiden. In einer Studie wurde gezeigt, dass Husten eine 84 prozentige Spezifität, aber nur eine 36 prozentige Sensitivität zum Nachweis von Atemwegserkrankungen oder Infektionen bei Pferden aufweist.

Wie können Sie das Risiko von Atemwegserkrankungen bei Ihrem Pferd verringern?
Viele Studien haben gezeigt, dass ein wesentlicher Faktor bei Atemwegserkrankungen von Pferden die Luftqualität im Stall ist, obwohl selbst Pferde, die rund um die Uhr im Freien leben, Atemwegserkrankungen entwickeln können. Die wichtigsten Faktoren für die Luftqualität im Stall sind die hygienische Qualität von Einstreu und Futter, der Bodenbelag und die Belüftung. Zu viel Staub und fehlende Offenboxen können dabei ein Problem darstellen. Studien haben auch gezeigt, dass Menschen, die sechs bis acht Stunden pro Tag mit Pferden im Stall arbeiten, vermehrt Atembeschwerden haben.

Der ideale Bodenbelag ist ein versiegelter Gummiboden mit einem Gefälle zum Abfluss. Die Einstreu sollte staubfrei und saugfähig sein und das Hinlegen des Pferdes fördern. In den letzten 25 Jahren haben grobe Späne das Stroh als erste Wahl abgelöst. Jüngste Studien haben jedoch gezeigt, dass Pferde tatsächlich mehr auf Stroh als auf Spänen liegen. Das Ausmisten wirft eine enorme Menge an einatembarem Staub in die Luft, der mindestens 30 Minuten lang hängen bleibt. Stellen Sie sicher, dass alle Fenster und Türen geöffnet sind, wenn Sie ausmisten, und warten Sie mindestens 30 Minuten, bevor Sie Ihr Pferd wieder in den Stall lassen. In vielen Ställen ist die Belüftung unzureichend. Das Schließen der Stalltür und des Stallfensters über eine Nacht kann ausreichen, um bei anfälligeren Pferden ein Problem zu verursachen. Das ideale Futter hat einen geringen Anteil an einatembarem Staub.

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Foto: Public Domain

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