Tiere auf der Hochzeit – Sinnvoll oder nicht?
7. Mai 2018 – 08:02 | No Comment

Tiere und Hochzeit? Passt das eigentlich zusammen? Diese Frage stellen sich wahrscheinlich viele Paare, die kurz vor der eigenen Hochzeit stehen.
Doch die Verbindung, die Menschen zu ihrem Tier haben, kann man wunderbar auf der eigenen …

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Mehr Heimtiere in Deutschlands Singlehaushalten

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 14. Februar 2018 – 14:44No Comment

Die Entwicklung hin zur Heimtierhaltung in Deutschlands Singlehaushalten setzt sich fort: 30 Prozent der Heimtiere lebten 2016 – Zahlen für 2017 liegen noch nicht vor – in Einpersonenhaushalten (2015: 29 %). Weiterhin wurden in 36 Prozent der Zweipersonenhaushalte (2015: 38 %) sowie in 34 Prozent der Haushalte mit drei Personen oder mehr (2015: 33 %) Heimtiere gehalten. Ein ähnlicher Trend für Österreich und die Schweiz kann vermutet werden, Zahlen liegen uns allerdings nicht vor.

2016 lebten in Deutschland 31,6 Millionen Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel. Hinzu kamen zahlreiche Zierfische und Terrarientiere. Insgesamt gab es in 44 Prozent aller Haushalte in Deutschland Heimtiere. 61 Prozent aller Familien mit Kindern hatten ein Heimtier und 19 Prozent aller Haushalte mit Tieren besaßen mindestens zwei Heimtiere. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Erhebung, die IVH und ZZF beim Marktforschungsinstitut Skopos in Auftrag gegeben hatten.

Die Katze ist Deutschlands Heimtier Nummer eins: Insgesamt leben 13,4 Millionen Samtpfoten in 22 Prozent der Haushalte in Deutschland. An zweiter Stelle folgen 8,6 Millionen Hunde in 17 Prozent der Haushalte, an Position drei 5 Millionen Kleintiere in 6 Prozent der Haushalte.

»Krank durch falsches Futter?«

Heimtiermarkt auf Wachstumskurs
Die Zahl der Ziervögel betrug im Jahr 2016 4,6 Millionen in 4 Prozent der Haushalte. Zudem gab es im selben Zeitraum 2 Millionen Aquarien sowie 1,6 Millionen Gartenteiche mit Zierfischen in jeweils 4 Prozent der Haushalte in Deutschland. Die Zahl der Terrarien blieb im vergangenen Jahr erneut stabil: Es wurden 700.000 Terrarien in 1 Prozent der Haushalte ermittelt.

Das Ansteigen der Heimtierpopulation zeigt sich auch auf dem Heimtiermarkt. Ein Umsatzplus von 0,9 Prozent und ein Gesamtumsatz von knapp 4,15 Milliarden Euro im Fach- und Lebensmitteleinzelhandel – das ist die Bilanz der deutschen Heimtierbranche im Jahr 2016. Hinzu kamen 510 Millionen Euro über den Online-Markt. Somit hält die Branche das hohe Umsatzniveau der Vorjahre und entwickelt sich weiterhin positiv.

Tierfuttertrends
Der Katzenfuttermarkt blieb auch 2016 das größte Futtersegment, musste mit einem Umsatz von 1.602 Millionen Euro im Fach- und Lebensmitteleinzelhandel gleichwohl ein leichtes Minus von 0,5 Prozent hinnehmen.

Das Segment Kleintierfutter blieb hinter Katzen- und Hundefutter drittstärkste Kraft bei den Futtermitteln, verzeichnete jedoch im Jahr 2016 in den klassischen Vertriebswegen Umsatzeinbußen von minus 4,2 Prozent und sank auf 115 Millionen Euro.

Auch die Umsätze am Markt für Zierfischfutter (56 Mio. Euro, minus 6,7 %) sowie im Bereich Ziervogelfutter (43 Mio. Euro, minus 2,3 %) blieben rückläufig.

Mit einem Wachstum von 2,3 Prozent setzte der Markt für Hundefutter den Wachstumstrend der Vorjahre 2016 fort und behauptete sich mit einem Umsatz von 1.354 Millionen Euro im stationären Handel. Wachstumstreiber waren die Segmente „Feuchtfutter“ (432 Mio. Euro, plus 4,1 %) und „Snacks“ (495 Mio. Euro, plus 3,3 %). Der Bereich „Trockenfutter“ blieb mit einem Umsatz von 427 Millionen Euro weitgehend stabil (minus 0,5 %).

„Die Praxis der Mischfütterung mit Feucht- und Trockennahrung und die Fütterungsvorteile von Einzelportionspackungen sind sicherlich mitverantwortlich für das Wachstum bei Feuchtfutter“, sagt Georg Müller, Vorsitzender des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. „Und auch Snacks mit funktionalem Zusatznutzen sowie Belohnungsartikel sind weiterhin sehr gefragt und führen ebenfalls zu einem weiteren Wachstum in dieser Kategorie.“

Die Qual der Wahl hat dabei der Konsument, ein überbordendes Angebot macht einem dabei die Auswahl nicht leicht. Auch bezüglich Verträglichkeit (Stichwort Getreide im Tierfutter), Gesundheit wie auch Nachhaltigkeit ist Information wichtig und gefragt. Wo genau liegen die Unterschiede zwischen Frischfleisch, Dosenfutter oder Trockenfutter und worauf sollte beim Kauf geachtet werden? Hiebei unterstützen vermehrt Infoportale und helfen Tierbesitzern bei der Kaufentscheidung, wie zum Beispiel der Hundefutter Test auf Censura.de.

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Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf / Foto: © Willee Cole – iStock / Postinfo: BM

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