Gut ausgerüstet: Gefahrlos Gassi gehen
29. November 2018 – 23:19 | No Comment

Wenn die Tage kürzer werden, es später hell und früher dunkel wird, kann der alltägliche Spaziergang für Hund und Herrchen zu einer unberechenbaren Herausforderung werden.
Je nach Wetterlage kann sich die Sicht vermindern und auch die …

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Vorsicht: Beim Gassigehen lauern allerhand Gefahren!

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 3. Juli 2015 – 09:52One Comment

Bewegung hält gesund – was für den Zweibeiner gilt, ist natürlich auch für den Vierbeiner angeraten. Stubenhocker haben klar mit allerlei Zivilisationskrankheiten zu kämpfen, permanentes Übergewicht kann zu schweren Gesundheitsschäden führen.

Mangelnde Bewegung führt (neben falscher Ernährung) zu überflüssigen Kilos und damit zu ernsthaften Schäden wie Diabetes oder Stoffwechselerkrankungen.

Jedes Gramm zu viel belastet die Gelenke und das Herz-Kreislaufsystem! Weitere Infos zum Thema “Übergewicht bei Hunden” findet man im Artikel “Wie Vierbeiner wieder zu ihrer Idealfigur finden“. Also nix wie hinaus aus der Wohnung und dem Haus, regelmäßige Bewegung ist Pflicht. Aber auch das Gassigehen kann zu einer Gefahr werden, denn beim Spaziergang können allerhand Gefahren lauern.

»Wie reagiere ich richtig bei Vergiftungen?«

Neben der Möglichkeit von Verkehrsunfällen durch Unachtsamkeit von Vierbeiner wie Zweibeiner, birgt auch das Aufeinandertreffen mit Artgenossen womöglich die Gefahr einer Beisserei. Technische Gefahrenquellen wie Rolltreppen oder Aufzüge können ebenfalls Ursachen von Verletzungen sein, wenn man nicht bei deren Benützung bedenkt, dass Krallen oder Haare sich leicht in Ritzen und Führungsschienen verfangen können.

Doch all diese Unsicherheiten können einen nicht so unerwartet wie hinterhältig heimsuchen, wie die ständige Gefahr eines Giftköderanschlags! Denn tödliche Gift- und Köderfallen, ausgelegt durch krankhaft veranlagte Tierhasser, sind längst keine Einzelfälle mehr!

Ob Rattengift oder Rasierklingen, Nadeln, Nägel oder Schneckenkorn – den Kriminellen fällt bei ihren perversen Spielchen immer etwas Neues ein.

Versteckt im Dickicht oder bedeckt durch Laub, bleiben dem Hundehalter die präparierten Fleisch oder Wurststücke allzuoft leider verborgen, während dem Vierbeiner der vermeintliche Leckerbissen zur Todesfalle wird. Nicht auszudenken, sollte ein Kleinkind einen dieser Köder schlucken!

Unter Mitwirkung vieler Freiwilliger schafft das Projekt Giftwarnkarte einen Überblick über diese perfiden Gefahrenquellen – auch als kostenlose App: Teste sie gleich hier am PC!

Mit der zentralen Erfassung der Meldungen auf der Giftwarnkarte soll dokumentiert werden, dass es sich bei diesen Taten nicht um Einzelfälle handelt. Hundehalter sollen durch dieses Projekt nicht nur lernen, wie sie ihre Tiere vor solchen Gefahren schützen können. Sie sollen ausserdem ermuntert werden, bei Behörden bei Auffinden solcher Giftköder auch Anzeige zu erstatten, denn die Dunkelziffer an solchen Straftaten dürfte noch weitaus größer sein!

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Foto: TierarztBLOG / Postinfo: 01030715


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