Kampfhundattacke in Tierheim: 2 Schwerverletzte
10. August 2019 – 20:32 | No Comment

Am Samstagvormittag, 10. August 2019, wurden zwei Betreuerinnen eines Tierheimes in Straß in Steiermark, Bezirk Leibnitz, von einem dort untergebrachten Hund angefallen und schwer verletzt.
Gegen 11:15 Uhr wollte eine 18-jährige Betreuerin des Tierheimes in einem …

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Mückenschutz beim Gassigehen

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 25. September 2015 – 09:52No Comment

Warme, weiche Sonnenstrahlen kitzeln die Nasenspitze, während unser Hund bei angenehmen Temperaturen toben kann – an lauen Sommerabenden ist Gassi gehen oftmals am schönsten.

Wären da nicht die lästigen Stechmücken, die uns geflissentlich auf Schritt und Tritt verfolgen. Wie Sie sich beim Spaziergang mit Ihrem Hund vor ihren Stichen schützen können, haben wir Ihnen hier zusammengestellt.
Mücken weisen eine Besonderheit auf: Es sind nur die trächtigen Weibchen, die zustechen. Denn für die Entwicklung ihrer Eier brauchen sie Blut. Um an die Quelle zu gelangen, gehen sie uns mit einem Saugrüssel unter die Haut. Dieser enthält zwar kein Gift, dafür aber jede Menge proteinreichen Speichel, der Allergien auslösen kann.

Mückenstiche – Das lockt die Biester an
Stechmücken sehen zwar schlecht, dafür funktioniert ihre Nase umso besser. Besonders verlockend finden sie Parfüm. Seien Sie daher sparsam und gehen Sie nicht umhüllt von einer Duftwolke Gassi. Im Idealfall verzichten Sie vollständig darauf. Doch nicht nur blumige Gerüche kommen bei Mücken gut an, sie stehen mindestens genauso auf Schweißgeruch.
Wenn Sie in den Abendstunden Ihren Hund ausführen, lohnt sich vorher eine kurze Dusche, die den Tagschweiß wegspült. Keine Zeit zu duschen? Im Notfall reicht es auch, das getragene Oberteil durch ein neues zu ersetzen.

»Wie ernähre ich mein Haustier richtig?«

Tümpel, Seen und große Pfützen: Mücken brauchen stehende Gewässer, um zu überleben, deshalb halten sie sich dort in Scharen auf. Das Wasser ist im Sommer schön warm und nährstoffreich. Für Mücken-Weibchen ist es daher der ideale Platz, um ihre Eier abzulegen. Vermeiden Sie bei Ihrer Route, an solchen Aufenthaltsorten vorbeizukommen, um sich vor Mückenstichen zu schützen. Manche mögen´s bunt – Mücken auch. Gerade rosa, gelb und rot sind Farben, auf die die Tierchen regelrecht fliegen.
Tragen Sie zum Gassi gehen lieber helle Kleidung. Apropos Kleidung: Feste Stoffe dienen als Barriere zwischen Ihrer Haut und dem Saugrüssel der Mücken. Greifen Sie im Kleiderschrank lieber zu dickem Leinen anstatt zu dünner Baumwolle. Im Idealfall sind Oberteil und Hose zudem lang und präsentieren den Stechmücken wenig nackte Haut.

Mückenstiche – Die größten Irrtümer
Mücken mögen süßes Blut: Stimmt nicht. Sie werden lediglich vom Geruch der Haut, von Wärme oder von Feuchtigkeit angelockt.

Mücken werden von Licht angezogen: Auch falsch. Mücken sind keine Motten.

Knoblauch schreckt Stechmücken ab: Der Geruch der Knolle beindruckt die Tiere keineswegs.

Zigarettenrauch vertreibt Mücken: Der Qualm ist nicht nur gesundheitsschädlich, er zeigt auch keinerlei Auswirkung auf die Biester.

Hausmittel – Der natürliche Mückenschutz
Wer trotz richtiger Kleidung auf Nummer sicher gehen möchte, kann die freien Hautstellen zusätzlich vor Mückenstichen schützen. Doch nicht jeder möchte mit der Chemiekeule gegen die Plagegeister ansteuern. Manchmal reicht es auch, sich mit ätherischen Ölen einzureiben. Geeignet sind:

  • Zitrone
  • Eukalyptus
  • Lavendel
  • Rosmarin
  • Zeder
  • Gewürznelke

Geben Sie zehn Tropfen des gewünschten Öls zu 30 Millilitern Mandelöl, das besonders hautfreundlich ist. Anschließend alles gut durchschütteln und vor dem Gassi gehen auf den Stellen auftragen, die nicht mit Stoff bedeckt sind. Prinzipiell geht es bei der Mückenabwehr darum, den eigenen Körperduft zu überdecken. Das funktioniert genauso gut mit Bier. Die B-Vitamine in der Hefe haben ebenfalls eine abwehrende Wirkung. Fraglich ist nur, ob man nach dem Gebräu riechen will. Ob dies jedoch eine gute Alternative zu ätherischen Ölen ist, ist fraglich. Die Öle riechen doch deutlich angenehmer.

Repellentien: Der wirksamste Schutz vor Mücken
Repellentien sorgen dafür, dass Stechmücken unseren Körpergeruch nicht mehr wahrnehmen. Wirksame Inhaltsstoffe sind Diethyltoluamid (DEET) und Icaridin. DEET ist der am besten untersuchte Wirkstoff. Abhängig von Mückenart und Hautfeuchtigkeit können dementsprechende Präparate die Insekten rund acht Stunden lang fernhalten. Während sich DEET aufgrund seiner Intensität für einen Tropenurlaub eignet, genügt Icaridin als Wirkstoff für unsere Gefilde. Es schützt nicht ganz so lange vor dem Surren und Summen, ist jedoch besser verträglich und für eine Runde Gassi gehen durchaus geeignet.

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Quelle/Foto: TierarztBLOG-Hirczy / Postinfo: XE1250915

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