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18. August 2019 – 21:33 | No Comment

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Silvester: Raketen bedeuten großen Stress für Tiere

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 28. Dezember 2013 – 20:103 Comments

Auch dieses Jahr wird der Jahreswechsel wieder gebührend gefeiert werden. Wer unter den beliebten Knall- und Feuerwerkskörpern jedoch massiv leidet, sind Heimtiere.

Sie werden durch den Lärm verängstigt und leiden stark darunter. Für viele Tiere hat es noch viel schlimmere Folgen: Durch den Schreck kann es sein, dass sie in Zukunft auch bei anderen lauten Geräuschen mit Angstzuständen reagieren.

Die Tiere leiden körperlich und seelisch unter dieser Dauerbelastung; häufig das ganze Jahr über. Für die meisten Menschen mag es selbstverständlich sein, Feuerwerkskörper nicht auf Tiere zu richten, trotzdem werden solche Meldungen immer häufiger. So werden nicht nur Menschen, sondern auch Heimtiere wie Hunde und Katzen Opfer von zwischenmenschlichen Streitereien, Tierhassern oder einfach gedankenlosen “Spielchen”.

Diese Tiere reagieren meist völlig verstört, versuchen panisch davon zu laufen und geraten so in noch größere Gefahr. Wird Ihr Heimtier dann noch von einem weiteren Knall oder Schuss überrascht, kann das zu Körperzittern, Hyperventilieren, Magen-Darm-Störungen, Herzrasen, Kollaps und im schlimmsten Fall bis zum Herzstillstand führen. Durch die extreme Lautstärke kann außerdem ein Knalltrauma ausgelöst werden, wie tierärztliche Untersuchungen beweisen.

Holen Sie unbedingt die Polizei und erstatten Sie Anzeige, wenn Ihnen und Ihrem Heimtier so etwas passiert! Denn laut Tierschutzgesetz ist es verboten, einem Tier ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen oder es in schwere Angst zu versetzen. In Österreich gilt: “Es handelt sich um Tierquälerei (§ 222 StGB), wenn Tieren unnötige Qualen zufügt werden. Auch der Tatort kann eine Rolle spielen: Feuerwerkskörper der Klasse “F2″ – beispielsweise “Schweizerkracher” oder “Piraten” – sind im Ortsgebiet grundsätzlich verboten!” informiert Sonja Weinand, Sprecherin des Vereins Pfotenhilfe.

Gehen Sie am Silvestertag nur so lange wie notwendig mit dem Hund außer Haus und fahren Sie, wenn möglich, in eine ruhige Gegend. Der Verein Pfotenhilfe rät außerdem, die Jalousien und Vorhänge in der Nacht zu schließen und etwas lauter Musik zu hören. Nehmen Sie die Ängste Ihres Vierbeiners ernst und geben Sie ihm ein Gefühl von Sicherheit, indem Sie für ihn da sind.

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Foto: Jon Sullivan (public domain) / Quelle: Pfotenhilfe

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