Hundetransport im Auto: Welche Möglichkeiten gibt es?
18. August 2019 – 21:33 | No Comment

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10 Dinge die ein Tierarzt nicht hören will

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 26. September 2012 – 08:39One Comment

Ich bin vor kurzem in einem amerikanischen Blog auf einen sehr spannenden Artikel gestoßen.
In dem Beitrag versucht Dr. med.vet. Patty Khuly einmal darzustellen, was Tierärzte überhaupt nicht gerne von den Patientenbesitzern hören.

1. „Dieses Tier war ein Geschenk – Gejammer“
„Dieses (beliebiges Tier) war ein Geschenk und jetzt kostet es mich hunderte von Euro!“

2. Die Verweigerung von Zahnbehandlungen
„Aber ich habe schon mein ganzes Leben lang Hunde gehalten und musste noch nie so teure Zahnbehandlungen durchführen lassen – und das ganze Zähne ziehen!“ Diese Tierbesitzer wollen unbedingt, dass ihr Tier alle Zähne behält. Manchmal ist das aber nicht möglich. Viele übersehen dabei das es oft an der falschen Ernährung liegt welche Parodontose verursacht oder das manche Erkrankungen außerhalb unseres Einflussbereichs liegen.

3. Der „Kranke Haustier – Protest“
Dieser geht oft Hand in Hand mit Nummer 2.
„Wieso werden immer meine Haustiere krank?“
„Wie kann das sein?“
„Warum wird es nicht besser?“
Hier gilt zu bedenken, dass der Tierarzt auch nur ein Mensch ist und alles in seiner Macht stehende tut um den tierischen Freunden zu helfen. Vorwürfe zu machen und die Methodik in Frage zu stellen ist kontraproduktiv und nicht gerade hilfreich.

4. Das „Übergewichts – Geheule“
„ Aber sie isst doch kaum etwas! Wie soll ich sie denn da zum abnehmen bringen?“ Leider spricht die Hüfte mancher Tiere da eindeutig gegen die Aussagen des Tierbesitzers.

»Arthrose beim Haustier – was nun?«

5. Die „Verlorene Haare – Klage“
„Sie haben nicht wirklich ALLE Haare zwischen den Zehen geschnitten!“ oder „War es denn wirklich Notwendig so viele Haare zu scheren um die Ultraschallbehandlung durchzuführen?“ Liebe Tierbesitzer, es sind nur Haare. Die wachsen nach.

6. „Mein Haustier muss seit 2 Wochen konstant erbrechen, ich möchte einen Termin: Sofort!“
Manch einer würde gerne sagen: „Das ist nicht unser Problem!“. Leider ist es nicht die Schuld des Patienten, dass sein Besitzer bis zur letzten Minute gewartet hat um den Termin zu machen.

7. „Ich habe ihn am Straßenrand gefunden…
ist es OK wenn ich ihn einfach bei Ihnen lasse?“ So gerne manch ein Tierarzt auch helfen würde und mit der Behandlung tut er das ja schon, müssen auch die Finder hier ihren Beitrag leisten. Eine Tierarztpraxis / -klinik ist kein Tierheim.

8. „Ich brauche einen Ratenzahlungsplan…“
Dies ist meistens auch kein Problem. Viele Tierärzte sind in solchen Dingen flexibel, da es ihnen um das wohlergehen der Patienten geht. Allerdings sollte man nicht erwarten den Zahlungsplan so zu bekommen wie man es sich vorstellt. Tierärzte sind keine Banker oder Finanzberater!

9. Der „Zoohandel Welpen – Albtraum“
Viele sind überrascht wenn man ihnen sagt wie viele Probleme solch ein Welpe aus dem Zoohandel mit sich bringt. Vor allem dann, wenn der frische Tierbesitzer zurückblickt auf die ganze Zeit und natürlich auch das Geld, dass in die Recherche und den Kauf eines solchen „hochwertigen“ Tieres gesteckt wurde.

10. Ungeduld ist keine Tugend
Wer pünktlich ist liegt hier klar im Vorteil. Allerdings ist es keine Garantie auch genau zum vereinbarten Termin hereingebeten zu werden. Genau wie bei den Humanmedizinern, kann eine Behandlung oder Anamnese mal etwas länger dauern. Daher Geduld!

Fazit
Nun ist dies ein Bericht aus den Vereinigten Staaten. Mich würde es interessieren, ob es in Deutschland genauso ist oder welche Aussagen unsere deutschen Praktiker zur Weißglut bringen. Ich freue mich auf eine Rege Diskussion.

Gastbeitrag von Dennis Kirpensteijn, vetrepreneur.de

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Quelle / Foto: Mit freundlicher Genehmigung von vetrepreneur.de

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