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Taxilenker müssen Blindenführhunde befördern: Beförderungspflicht tritt mit Beginn des kommenden Jahres in Kraft

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 22. Dezember 2011 – 23:22No Comment

Wien (OTS) – Ab dem 1. Jänner 2012 MÜSSEN Blindenführhunde von Taxilenkern befördert werden.

Diese Regelung konnte der Österreichische Blinden- und Sehbehindertenverband in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer-Fachgruppe für die Beförderungsgewerbe mit PKW erreichen.

Die Tiere müssen auch dann befördert werden, wenn sie keinen Maulkorb tragen. Einzige Voraussetzung laut den neuen Bestimmungen: Sie dürfen weder verschmutzt, noch bösartig sein.

“In der Vergangenheit haben blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen immer wieder große Probleme gehabt, ein Taxi zu finden, das sie mit ihren Blindenführhunden mitgenommen hat”, zeigt sich Präsident Mag. Gerhard Höllerer vom Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverband erfreut über die neue Regelung, die endlich das Behindertengleichstellungsgesetz umsetzt. An die 150 blinde und hochgradig sehbehinderte Personen haben in Österreich einen ausgebildeten und geprüften Blindenführhund.

Vom Labrador, Golden Retriever, Weißen oder Belgischen Schäfer bis hin zum Königspudel oder Lapu (Kreuzung zwischen Labrador und Pudel): Alle Tiere sind mit einem Chip an der linken Halsseite gekennzeichnet, der Aufschluss über BesitzerIn und Blindenführhundeschule gibt. Höllerer: “Verantwortungsvolle Blindenführhundebesitzer halten sich zudem an die Vorschriften bezüglich aller Impfungen und regelmäßigen Untersuchungen. Denn auf Gesundheit wird beim Blindenführhund von Anfang an großer Wert gelegt.”

Blindenführhunde

Erkennbar ist ein Blindenführhund auch am sogenannten “Führgeschirr” und seiner speziellen Prüfungsplakette. Das Führgeschirr dient mit seinem steifen Bügel dazu, dass der/die HundeführerIn die Bewegungen des Tieres “lesen” kann. Über die zusätzlich am Halsband befestigte Leine kann man spüren, wo der Hund seinen Kopf hindreht.

“Ein Blindenführhund ist für viele blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen ein vierbeiniger Gefährte und gleichzeitig ein hochwertiges Hilfsmittel, das ihnen ein hohes Ausmaß an Mobilität und Unabhängigkeit schenkt”, erklärt Präsident Höllerer. Wie man sich gegenüber einem Blindenführhund optimal verhält, finden Sie unter “Bitte eines Hundes” auf der Website der Fachgruppe Blindenführhunde des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes unter http://www.blindenfuehrhund.at .

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LINK EMPFEHLUNG
www.blindenfuehrhund.at - Fachgruppe der Blindenführhundehalter (FBH) des österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes
Helfende EngelSelbsthilfegruppe zur Förderung von Miteinander und Mobilität Sehender-Blinden und Sehbehinderten in Österreich
Unabhängiger Blindenführhunde VereinSchweiz

Fotos: Crjs452 / Dogguides

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