Auch bei Pferden können Allergien nachgewiesen werden
8. April 2018 – 15:37 | No Comment

Mit Hilfe des Allergen- Mikro-Chips, der an der Medizinischen Universität Wien entwickelt wurde, können auch eindeutige allergische Sensibilisierungen bei Pferden nachgewiesen werden. Das ist das zentrale Ergebnis einer internationalen Studie, die nun im Top-Journal „Allergy“ …

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Weidmanns Heil – Renitenter Jäger nach Schuss auf Katze ausgeforscht

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 16. Oktober 2009 – 16:402 Comments

Katze auf BaumAm 11.10.2009, gegen 17:30 Uhr, schoss ein 54-jähriger Jäger aus dem Bezirk Oberpullendorf (Burgenland / Österreich) knapp außerhalb des Ortsgebietes von Steinberg auf einen Kater und verletzte diesen im Bereich des Rückens schwer.

Der durch den Schuss aufmerksam gewordene Katzenbesitzer verfolgte den davon fahrenden Jäger und stellte ihn zur Rede, worauf er von diesem mit einem Gewehr bedroht wurde. In weiterer Folge fuhr der Jäger mit seinem Pkw davon und verletzte den Katzenbesitzer am rechten Unterschenkel. Dieser erstattete daraufhin unverzüglich Anzeige bei der Polizei.

Im Zuge der durchgeführten polizeilichen Ermittlungen konnte der Jäger ausgeforscht und wegen Verdachts der Gefährlichen Drohung, Körperverletzung, Tierquälerei sowie Verstoßes gegen das Burgenländische Jagdgesetz zur Anzeige gebracht werden. Die durchgeführten Ermittlungen haben ergeben, dass der Schuss auf den Kater in einer Entfernung von maximal 130 m zum Ortsgebiet abgegeben worden ist, was einen klaren Verstoß gegen das Burgenländische Jagdgesetz bedeutet.

Landesjägermeister Dipl. Ing. Peter PRIELER zeigt sich in einer ersten Reaktion von dem Vorfall betroffen und distanziert sich klar von der Vorgangsweise des Jägers, die dem Ansehen der Jägerschaft schadet und daher in keiner Weise zu tolerieren ist.

NORMAHL: Diplomatenjagd (frei nach Reinhard Mey)

Diese arme Katze hat überlebt, viele andere Samtpfoten hingegen werden Jahr für Jahr von Männern, die sich Jäger nennen, auch innerhalb von Ortschaften einfach abgeknallt, siehe Bild. So wie hier geschehen im Burgenland, ereignen sich derlei Zwischenfälle immer wieder. Wie oft muß man sich solche Statements des Bedauerns von Landesjägermeistern noch anhören?

Wo bleiben die Maßnahmen, endlich die Jägerschaft von Mitgliedern zu säubern, die immer wieder aufs Neue das Weidwerk in ein sehr schlechtes Licht rücken. Will man nicht oder kann man nicht? Da braucht man sich nicht wundern, das radikalen Jagdgegnern unterschwellig immer mehr Sympathie entgegengebracht wird.

Mehr zum Thema: Versuchter Katzenmord eines Jägers – Verfahren wegen Tierquälerei eingestellt

Quelle: Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Burgenland

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