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18. September 2019 – 12:59 | No Comment

Viel zu oft müssen wir schockierender Weise darüber lesen, dass wieder eine Katze oder ein Hund entlaufen ist und die Besitzer händeringend nach diesen suchen. Was niemand weiß ist, dass nur ein erschreckend geringer Teil …

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Fibrosarkom bei Katze – Morbus Cushing bei Hund (8)

Hinzugefügt von Dr. Labitsch am 15. Oktober 2009 – 09:00No Comment

Iris´s Anfrage an den ONLINE DOC:

“Unsere Katze Flöckchen (weiblich, kastriert, 9 Jahre alt) hat an der rechten Körperflanke einen deutlich tastbaren Tumor. Daß es sich um ein Fibro-Sarkom handelt wissen wir schon seit dem letzten Jahr, denn da hatte Flöckchen auch schon einmal so einen Tumor – an derselben Körperstelle – der operiert wurde und dann eben zweifelsfrei Fibro-Sarkom diagnostiziert wurde. Innerhalb eines Jahres ist nun der Tumor in gleicher Größe und an derselben Stelle zurückgekommen.

Von einer weiteren Operation wollten wir absehen (unsere Tierärztin sieht das in diesem Fall genauso), da Flöckchen aufgrund einer traumatischen Jugend als Kätzchen (wir haben sie damals als extremen Notfall bekommen, als sie klein war, und mühsam gesundgepflegt und aufgepäppelt) sowieso eine Verhaltensstörung hat: sie ist dermaßen ängstlich, daß sie schon fluchtartig den Raum verläßt, sobald einem nur ein Kugelschreiber aus der Hand fällt und auf den Tisch klappert. Bei Tierarztbesuchen dreht sie dann völlig durch. Und seit der OP im letzten Jahr, wo sie in Folge ja ein paarmal zum Tierarzt mußte, ist sie nun komplett durch den Wind und ist sogar wieder unsauber geworden. Daher wollen wir ihr weiteren Streß dieser Art ersparen, zumal ein Fibro-Sarkom sowieso eine schlechte Prognose hat.

Meine Fragen sind nun folgende:

1.) Gibt es statistische Werte, wie lange eine Katze mit Fibro-Sarkom noch gut zu leben hat (also ohne quälenden Einschränkungen durch Schmerzen etc.), damit wir uns ein wenig darauf einstellen können?

2.) Gibt es irgendetwas auf dem Naturheilsektor, das sich positiv und förderlich auf das Befinden unserer Katze auswirken könnte bei einer Krebserkrankung, und das wir ihr streßfrei daheim verabreichen könnten?

3.) Auf was ist generell alles zu achten in der nächsten Zeit? Wir möchten, daß Flöckchen die ihr verbleibende Zeit so komfortabel wie möglich verbringen kann, wie immer in Liebe und gut aufgehoben.

Ihre Antwort erwartend
einen lieben Gruß, Iris Fehske-Egbers”

ONLINE DOC antwortet auf  Iris´s Anfrage:

Hallo Iris,
Da man nicht genau gesagen kann, wie schnell der Tumor streut, ist eine Prognose nicht möglich. Auch kenne ich keine alternativen Behandlungsmethoden, die in so einem Fall seriöse Hilfe versprechen könnten. Wenn der Tumor noch nicht gestreut hat, würde ich trotz alledem zu einer weiteren OP raten.

Liebe Grüße und alles Gute!

VIDEO: Fibrosarkom bei Katzen

Nina´s Anfrage an den ONLINE DOC:

“Hallo, gerade habe ich telefonisch von meinem Tierarzt erfahren, daß bei meinem Hund (Border Collie, 13 Jahre) Morbus Cushing nicht ausgeschlossen werden kann. Das ist aufgrund einer Urinprobe festgestellt worden. Könnte mir jemand diese Krankheit genauer erklären, das Internet gibt auf Anhieb nicht allzu viel dazu her. Morgen werde ich zum Tierarzt gehen und alles weitere mit ihm persönlich besprechen. Ich hätte nur schonmal gerne eine Vorabinfo, weil mich das ja doch interessiert. Diese Untersuchung wurde gemacht, weil meine Ronja im Blutbild einen zu niedrigen, glaube ich, Schiddrüsenwert hatte. Außerdem hat sie eine vergrößerte Leber und eine riiiiiiieeeesengroße Milz (aber das schon seit Jahren).

Vielen Dank schon mal im Voraus!!
Liebe Grüße, Nina”

ONLINE DOC antwortet auf  Nina´s Anfrage:

Hallo Nina,
Als Morbus Cushing [ˈkʊʃɪŋ], benannt nach Harvey Williams Cushing, wird eine Erkrankung bezeichnet, bei der von der Hirnanhangsdrüse zu viel ACTH produziert wird, wodurch es zu einer vermehrten Stimulation der Nebennierenrinde und als Folge davon zu einer übermäßigen Cortisolproduktion kommt. Die dadurch verursachten Krankheitserscheinungen werden als Cushing-Syndrom bezeichnet. Zu einem erhöhten Cortisolspiegel kann es durch Überproduktion von ACTH oder ähnlichen Peptiden auch aus anderen Gründen kommen, beispielsweise durch Tumore. Die exogene Zufuhr von Kortison z. B. bei rheumatischen Erkrankungen kann das klinische Bild eines Cushing-Syndroms verursachen. Die möglichen Ursachen sind langfristige therapeutische Einnahme hoher Dosen von Kortison o.ä. Substanzen, ACTH-produzierende Hypophysentumore, Nebennierenrinden-Tumore (adrenale Neoplasie) sowie ein knotiges Wachstum der Nebennierenrinde.

Hier weitere Infos auf Wikipedia: Cushing-Syndrom , Nebenniere

Liebe Grüße und alles Gute!

Wichtiger Hinweis:
Der ONLINE DOC kann den Besuch einer Tierarztpraxis nicht ersetzen, die Aussagen des ONLINE DOC stellen keine Diagnose dar!

Dieser Artikel basiert u.a. auf dem Wikipedia Artikel Morbus Cushing / lizenziert unter GFDL / Liste der Autoren

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