Giftköder – Gefahr für geliebte Vierbeiner
16. Oktober 2017 – 21:56 | One Comment

Immer öfter hören Hundebesitzer in den Nachrichten von einer großen Gefahr für ihre Hunde: Giftköder. Dabei handelt es sich um unscheinbar wirkende Leckerlies, deren Genuss jedoch im schlimmsten Fall tödlich enden kann. Tierschutzorganisationen gehen aktuell …

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Die gängigsten Hundekrankheiten früherkennen

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 13. April 2014 – 13:052 Comments

Wer seinen Hund liebt, der wird sicherlich mit dieser Aussage übereinstimmen: Der Hund gehört zur Familie dazu!

Und wie bei anderen Familienmitgliedern ist natürlich auch die Sorge um den Hund sehr groß, wenn dieser sich mal nicht gut fühlt oder gar richtig krank ist.

Hier ist natürlich der Gang zum Tierarzt immer der beste Ratschlag, denn nur der Arzt kann genau herausfinden und feststellen, was dem lieben Vierbeiner denn fehlt. Die Alternative rund um die Uhr und auch am Feiertag sich Ratschläge von fachkundigen Experten zu holen bietet der ONLINE DOC Service von TierarztBLOG oder der Gedankenaustausch mit Tierbesitzern auf Portalen wie gutefrage.net.

Tatsächlich gibt es etliche Hundekrankheiten, die immer einmal wieder auftreten können und ohne weiteres von allein wieder verschwinden, wie es bei Menschen auch der Fall ist. Solche sind entweder mit entsprechender Pflege und Nahrung schnell wieder behoben oder aber machen auf jeden Fall den Gang zum Tierarzt notwendig. Hunde können nicht wie Menschen mitteilen, dass sie sich nicht wohlfühlen. Dennoch kann ein aufmerksamer Hundebesitzer erkennen, wenn es dem geliebten Tier nicht gut geht. Typische Anzeichen für eine mögliche Erkrankung jedweder Art können sein:

  • der Hund leidet unter Appetitlosigkeit und frisst weniger als sonst oder gar nichts
  • er trinkt wenig bis gar nichts
  • er ist weniger agil, verkriecht sich und möchte gar nicht oder nicht so lange spazieren gehen und schläft viel mehr
  • er erbricht sich und/oder hat Durchfall
  • er hustet oder niest
  • er kratzt oder beleckt sich häufiger als sonst an bestimmten Körperstellen
  • er möchte sich an bestimmten Körperstellen nicht anfassen lassen
  • er rutscht vermehrt mit dem Po über den Fußboden
  • das Fell fühlt sich strohiger an als sonst, ist verfärbt oder schuppig
  • er hat plötzlich starken Mundgeruch
  • er ist viel anhänglicher als üblich, lässt Herrchen oder Frauchen kaum mehr aus den Augen
  • er bewegt sich langsamer und wirkt steif, heult eventuell beim Hinlegen oder Aufstehen ab und zu auf und lahmt

Infektionskrankheiten

Hunde können sich genauso wie Menschen mit Krankheiten anstecken. Dabei gibt es leider typische Krankheiten, die für Hunde sogar tödlich sein können, denen aber mittels entsprechender Prophylaxe vorgebeugt werden kann. Unter die gefährlichsten Krankheiten fallen da beispielsweise Staupe, Tollwut, Canine Parvovirose und Borreliose. Die drei erstgenannten Krankheiten sind früher sogar seucheartig aufgetreten, konnten mittlerweile aber dank Impfmöglichkeiten sehr gut eingedämmt werden.

Die Borreliose hingegen wird oft durch den Biss einer Zecke übertragen – und Zecken bekommen Hunde bekanntlich recht häufig. Hier ist eine Impfung umstritten, dennoch kann man durch entsprechende im Handel erhältliche Sprays und Halsbänder das Risiko eindämmen. Aber selbst wenn ein Hund mit Borreliose infiziert ist, kann dies durch die Vergabe von Antibiotika gut behandelt werden.

Erkrankungen des Verdauungsapparats

Gründe für eine Erkrankung des Verdauungsapparats kann es viele geben. Die simpelsten sind dabei sicherlich schlechtes oder zu viel Essen. Doch können die Symptome Durchfall und Erbrechen auch daher rühren, dass der Hund etwas Giftiges zu sich genommen hat oder von Parasiten befallen wurde. Bei einer Vergiftung lautet der Ratschlag selbstverständlich sofort einen Tierarzt aufzusuchen! Auch bei einem Parasitenbefall ist ein Arztbesuch zwingend, denn nur dieser kann feststellen, um welche Art Parasit es sich handelt und wie der Befall am besten zu behandeln ist. Vorbeugend gilt auch hier, dass es diverse gängige Mittel gibt, die prophylaktisch eingesetzt werden können und natürlich sollte der Hund immer wieder regelmäßig zur Wurmkur gebracht werden.

Würmer sind eine häufige Ursache dafür, dass der Hund mit seinem Po über den Boden rutscht. Aber auch eine Analbeutelentzündung bzw. Analbeutelverstopfung kann der Grund dafür sein und diese kommt bei Hunden gar nicht so selten vor.

Manch ein Hund bekommt eine solche Verstopfung sogar recht häufig aufgrund einer Störung, die eventuell von Geburt an vorliegt. Das ist zwar überhaupt nichts Schlimmes, kann sich aber zu etwas Schlimmen entwickeln, wenn man sein Tier nicht zum Arzt bringt und diese Analbeutelverstopfung professionell ausdrücken lässt.

Nicht immer bedeuten Durchfall und Erbrechen, dass der Hund erkrankt ist. Manche Hunde haben von Natur aus einen empfindlicheren Verdauungsapparat und reagieren mit den entsprechenden Symptomen, wenn sie Nahrungsmittel zu sich nehmen, die ihr Magen nicht verträgt. Hundebesitzer sollten aber immer genau beobachten, wie häufig sich der Hund übergeben muss oder Durchfall hat. Ansonsten sollte immer besser ein Tierarzt aufgesucht werden, der sicher sagen kann, ob der momentane Zustand auch eine andere Ursache haben könnte.

»Weitere Fragen zu den gängigsten Hundekrankheiten?«


Hautkrankheiten

Die häufigsten Erkrankungen im Bereich Haut bei Hunden werden durch Parasiten hervorgerufen. Zecken und Flöhe machen sich sehr gerne auf den Haustieren breit und verursachen dabei neben Infektionserkrankungen auch Hautkrankheiten, die sich durch starkes Jucken bemerkbar machen. Gegen Flöhe gilt dabei dasselbe wie gegen Zecken: Vorbeugen mit Halsbändern oder Sprays ist hier der richtige Weg! Aber es gibt natürlich noch andere Hauterkrankungen, die verschiedene Ursachen haben können. Denn auch Hunde können Allergien haben oder unter Dermatitis leiden, was aber mit Tabletten und Salben oft gut behandelt werden kann.

Gelenkerkrankungen

Viele Hunde leiden unter Gelenkerkrankungen, denen man nur bedingt vorbeugen kann. Einige Hunderassen sind sogar besonders anfällig für Erkrankungen dieser Art, wie zum Beispiel der Schäferhund und die Osteochondrose, bei der die Verknöcherung gestört ist. Dies kann oft durch Überzüchtung zustande kommen und ist in manchen Fällen mittels einer Operation behandelbar. Aber auch an Bandscheibenvorfällen und Arthrose können Hunde häufiger erkranken. Wichtig ist hier auf die Bewegung des Tieres zu achten und möglichst viele Treppen zu vermeiden, denn darauf ist der Bewegungsapparat eines Hundes einfach nicht ausgelegt.

Früherkennung auf Nummer sicher

In jedem Fall sollte gelten: Wenn der Hund sein Verhalten ändert, dann ist der Gang zum Tierarzt der beste Weg um zu überprüfen, ob seinem Liebling etwas fehlt!

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Foto: iStockphoto – Sean Locke / Postinfo: 01130414


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