GPS für Hunde und Katzen: Schütze Deine Lieblinge
18. September 2019 – 12:59 | No Comment

Viel zu oft müssen wir schockierender Weise darüber lesen, dass wieder eine Katze oder ein Hund entlaufen ist und die Besitzer händeringend nach diesen suchen. Was niemand weiß ist, dass nur ein erschreckend geringer Teil …

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Tumor in der Hundepfote (5)

Hinzugefügt von Dr. Roland Petz am 1. Oktober 2009 – 10:305 Comments

Patrizia´s Anfrage an den ONLINE DOC:

Bei meinem 13-jährigen Hund wurde ein Tumor in der hinteren Pfote diagnostiziert, nachdem er sich die Pfote halb abgefressen hatte! Ich behandle ihn nun mit Antibiotika und einer Intensivkur für die nächsten Tage! Der Arzt meinte, eine Amputation der Pfote würde bei dem Alter des Hundes lebensbedrohlich sein. Somit ware das Einschläfern nahezu unumgänglich! Gibt es keine Alternative?

ONLINE DOC antwortet auf  Patrizia´s Anfrage:

Liebe Patrizia,
Wenn der Tumor noch nicht gestreut hat und es sich um einen bösartigen Tumor handelt, kann natürlich auch in diesem Alter noch operiert werden. Euthanasie ist die letzte Wahl!
Alles Gute!

Christine´s Anfrage an den ONLINE DOC:

“Wir haben seit einem Jahr eine Katze aus Spanien. Sie ist sehr scheu, hat wahrscheinlich schlimmes erlebt. Leider können wir sie immer noch nicht richtig berühren, sie hat schon enorme Fortschritte gemacht. Jetzt ist mir aufgefallen, dass sie beim Fressen den Kopf schief hält. Man hört beim Kauen ein schwaches Geräusch, als ob etwas aufeinander reibt. Sie macht sonst aber einen gesunden Eindruck. Da wir sie nicht auf die Arme nehmen können und ihr nicht ins Maul sehen können, wissen wir nicht was es ist. Wir denken, dass wir das mal beim Tierarzt zeigen sollten. Was könnte es genau sein? Manchmal verschluckt sie sich auch beim Fressen.”

ONLINE DOC antwortet auf  Christine´s Anfrage:

Liebe Christine,
Mehr wie ein paar Schlagworte als Anhaltspunkte kann ich dir nicht geben:
Zahnprobleme, Kieferfraktur, Otitis externe

Sven´s Anfrage an den ONLINE DOC:

“Mein Kater, kastriert, ca. 8 Jahre alt, hat eine blutverkrustete Lippe.
Er verhält sich aber normal und wenn man die Blutkruste vorsichtig entfernt, ist nichts zu sehen.
Die Verkrustung trat vor ca. 1 Woche auf und geht nicht mehr weg. es ist aber nur an dem Haaransatz der Lippe.
Woher kann das kommen und ist es eventuell ansteckend für meinen anderen Kater?”

ONLINE DOC antwortet auf  Sven´s Anfrage:

Hallo Sven, meiner Einschätzung nach handelt es sich um Akne.

Iris´ Anfrage an den ONLINE DOC:

Mein Kater hat sich vor 6 Wochen das Bein gebrochen (Fraktur Metatarsalknochen hinten links). Bis gestern hat er eine Schiene getragen und wurde nochmals geröntgt. Ergebnis: Der Bruch ist immer noch da. Die Tierärztin meint, man muss jetzt schauen, ob er auch so zurecht kommt. Falls nicht, könnte man eventuell operieren und nageln. Hier wäre aber die Gefahr groß, dass das Gelenk steif wird. Die zweite Möglichkeit wäre einen Teil der Pfote zum amputieren. Hat jemand eventuell noch eine Idee oder wäre es sinnvoll zu einem anderen Tierarzt zu wechseln? Unser Kater ist übrigens 9 Jahre alt und eigentlich ein Freigänger. Aber ich traue mich jetzt nicht, ihn schon wieder raus zu lassen.

ONLINE DOC antwortet auf  Iris´ Anfrage:

Liebe Iris,
Nach 6 Wochen müßte die Frakturstelle bereits mit soviel Kallus versorgt sein, dass dein Kater wieder beweglich ist. Vielleicht hat die Schiene keinen richtigen Halt gegeben und das Bein war somit nicht richtig fixiert.

Barbara´s Anfrage an den ONLINE DOC:

“Ich habe eine 5 jährige EKH Hauskatze, weiblich, kastriert, die seit ca. 3 Jahren eine vom Tierarzt erkannte Allergie (Hausstaubmilben, Schimmelpilz…) hat. Geäußert hat sich die Allergie indem sie im Kopf/Halsbereich aufgeplatzte Wunden (Krätzen) hatte, die sie total gejuckt haben und die dann auch geblutet haben und sich hie und da entzunden haben…! Der Tierarzt hat es mit leichten Cortisontabletten probiert (leider funktioniert das nicht mehr) und jetzt bekommt die Kleine immer wenn es ganz schlimm ist, so ca. alle 4-6 Monate, eine Cortisonspritze.
Danach wird’s immer besser und sie hat wieder eine Zeitlang eine schöne, gesunde Haut. Seit einiger Zeit hat sie zwischendurch auch noch ein angeschwollenes Auge (Schleimhäute), was aber am nächsten Tag wieder schön & normal ist. Die Tierärztin meint, dass das auch eine Allergieerscheinung ist?!
Meine Frage also: Kann ich irgendwas machen, damit das nicht passiert (Auge) bzw. ihr irgendwie helfen?
Sie tut mir immer total leid obwohl es ihr glaub ich nicht weh tut, ich massiere ihr dann immer beim Kuscheln das Auge und das genießt sie auch immer, ich habe mir aber überlegt, ob man mit Kamillentee spülen könnte? Wäre das hilfreich? Liebe Grüße, Barbara”

ONLINE DOC antwortet auf  Barbara´s Anfrage:

Hallo Barbara,
Kamillentee bitte nicht verwenden, er reizt nämlich die Schleimhäute.
Eine Cortisonbehandlung kann nicht die Lösung des Problems sein!
Diese Art der Allergie müsste sich am gesamten Körper bemerkbar machen und nicht nur im Kopfbereich.
Meine Empfehlung:
Untersuchung auf Milben, sekundär die Bakterien behandeln, die durch die Kratzer die Haut schädigen und somit Juckreiz verursachen.

Wichtiger Hinweis:
Der ONLINE DOC kann den Besuch einer Tierarztpraxis nicht ersetzen, die Aussagen des ONLINE DOC stellen keine Diagnose dar!

5 Comments »

  • Hallo Doc,

    ein rumänischer behinderter Hund hat ein besonderes Problem: Er ist querschnittgelähmt und hat am linken Oberschenkel eine große Wunde, die sich nicht schließen will.
    Der Grund ist: Er liegt mit diesem linken Bein immer so unselig in seinem Nest, daß sein Urin immer darüber fließt. Deshalb kann man auch die Wunde wohl nicht nähen, weil das auch nicht heilen würde. Windeln haben wohl auch nicht funktioniert.

    Was kann man tun?

    Ich selbst rühre Heilsalben an, die bei Tieren und ihren Wunden sehr gut helfen. Nun ist die Frage: Ist z.B. Vaseline eine Fettgrundlage für eine Salbe, die urinresistent ist? Oder was kann ich sonst nehmen, um dem tapferen Burschen zu helfen?

    Vielen Dank für die Antwort und liebe Grüße
    von Christiane

  • Dr. Petz sagt:

    Hallo Christiane,
    Die Wunde sollte erstmal chirurgisch versorgt werden!

    Dr. Roland Petz, Thermenlandklinik

  • Vielen Dank, Dr. Petz,

    der Hund wird auch tierärztlich betreut. Die Wunde chirurgisch zu versorgen, also z.B. zu verschließen oder mit anderen Mitteln wie etwa Silbereinlagen zu behandeln, scheiterte bis vor kurzem immer daran, daß der Hund durch eine Sehnenverkürzung das Bein unter sich gezogen und damit mit Urin eingenäßt hat. Windeln waren in kürzester Frist wieder abgezupft. Man hatte alle verfügbaren Möglichkeiten ausgeschöpft. Jetzt endlich zeigt sich der Silberstreif: Die Sehnenverkürzung scheint sich zu bessern, jedenfalls zieht er das Bein nicht mehr dauern unter sich, sondern streckt es weg, so daß Verbände halten. Die Wunde wird mit Blauspray eingesprüht, mit Jodsalbe (beta….) betupft und ein guter Verband drum herumgemacht. Es sieht von Tag zu Tag besser aus.

    Danke nochmal für Ihre Stellungnahme und viele Grüße
    Christiane Köppl

  • Vladimir sagt:

    Guten tag,
    mein ca.3 Monate alter Cocker Spaniel Welpe, hat ein kleines, im inneren seines Körpers am linken Oberarm haftendes Fleischstückchen,
    was man etwas hin und her bewegen kann. Er hat keine Schmerzen wenn
    man den “Fremdkörper” hin und her bewegt.
    Meine Frage ist könnte dies ein Tumor sein?
    Bitte schnelle Rückmeldung!
    Danke im Voraus!

  • Dr. Labitsch sagt:

    Hallo Vladimir,
    Die Wahrscheinlichkeit eines Tumors ist aufgrund des Alters sehr gering und unwahrscheinlich – könnte sich um eine entzündete Talgdrüse oder um einen Abszess handeln – wenn es größer wird Tierarzt aufsuchen!
    Dr. Michaela Labitsch, Thermenlandklinik

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