Tatort Natur: Zeckengefahr bei Hund und Katze
31. März 2020 – 18:33 | No Comment

Mit den steigenden Temperaturen steigt auch die Gefahr von Zeckenstichen bei Mensch und Tier. Zecken sind nicht nur lästige Parasiten, sondern können auch gefährliche Krankheiten übertragen. Wer mit seinem Vierbeiner in der Natur spazieren geht, …

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Parasiten bei Haustieren: Zecken

Hinzugefügt von Dr. Labitsch am 26. Juni 2009 – 22:384 Comments

Viele verschiedene Zeckenspezies können Hunde und Katzen heimsuchen, da diese Parasiten nicht wirtsspezifisch sind. In den meisten Fällen verursacht das Vorhandensein einer Zecke nur geringradige Rötungen rund um die Bissstelle.

Fremdkörperreaktionen treten nur dann auf, wenn die Zecke unfachmännisch entfernt wurde, so dass der Kopf oder die Mundwerkzeuge in der Haut verbleiben.

Erst der längere Kontakt mit dem Wirt gestattet die Übertragung von Infektionen. Die häufigsten Infektionskrankheiten, die bei uns durch die Zecke übertragen werden kann, sind die Borreliose und die Babesiose. Die Borreliose wird durch Borrelien verursacht. Wildtiere funktionieren als Erregerreservoire und die Zecke als Vektoren. Die Inkubationszeit beträgt 2-5 Monate. Hunde können Wochen bis Monate nach einem Zeckenbiss Anorexie, Fieber, Lahmheit und Schmerzhaftigkeit der Gelenke und Muskeln zeigen.

Die Babesiose kann durch verschiedene Zeckenarten übertragen werden. Typische Symptome eines an Babesiose erkrankten Tieres sind: Mattigkeit, Schwäche, Fieber, blasse bis gelbliche Schleimhäute und rot- bis grünbrauner Harn. Um unsere Haustiere vor ungebetenen Gäste zu schützen, sollte womöglich prophylaktisch behandelt werden. Die Wahl für das richtige Präparat zur Behandlung sollte dem betreuenden Tierarzt überlassen werden.

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Zecken – eine große Gefahr für Hunde

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