Sorgenfreies Spiel im Garten: Sicherheit an Teich und Pool
14. Juni 2019 – 14:13 | No Comment

Fußball spielen, sich Verstecken oder einfach nur durch den Garten tollen: Ist ein Gartenteich in der Nähe, kann es für Kinder gefährlich werden.
Gerade, weil sie sich die spannenden Zierfische auch gern aus der Nähe ansehen …

Lies den ganzen Artikel »
Hunde

Geschichten und Geschichte rund um die treuesten Freunde des Menschen.

Katzen

Seit 9500 Jahren Begleiter des Menschen – hier ein kleiner Auszug.

Tierwelt

Meinungen, Kommentare, Interviews und Berichte aus der Welt der Tiere.

Tiermedizin

Informationen über Krankheiten unserer tierischen Mitbewohner und deren Auswirkungen.

PRO Tierschutz

Tierschutz ist uns ein Anliegen! Home of “Projekt Giftwarnkarte”

Home » Tierwelt

Keine Winterpause beim Zeckenschutz

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 30. Januar 2011 – 14:13One Comment

Zecken scheren sich nicht um Jahreszeiten. “Wohlige” sieben Grad Celsius Plus reichen aus, um die Lebensgeister dieser blutsaugenden Spinnentiere zu wecken. Experten raten deshalb, schon sehr zeitig im Frühling mit dem Zeckenschutz bei Hund und Katze zu beginnen oder diesen sogar das ganze Jahr über durchzuführen.

Denn Zecken können schwere Krankheiten nicht nur auf Hund und Katze, sondern auch auf den Tierhalter übertragen. Einmal Schmusen mit dem vierbeinigen Liebling – und schon besteht die Möglichkeit, dass die Zecke ihren Wirt wechselt und den Menschen sticht.

Zecken abwehrende und abtötende Maßnahmen sind daher dringend erforderlich. In Deutschland ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) die gefährlichste, durch den gemeinen Holzbock übertragene Infektion. In Deutschland sind besonders Bayern und Baden-Württemberg, aber auch einige Regionen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen betroffen. Für Einwohner von Risikogebieten ist die Impfung in jedem Fall empfehlenswert. Ein Impfstoff für Tiere steht jedoch nicht zur Verfügung.

Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung beim Menschen. Experten sprechen inzwischen von 60.000 bis zu 100.000 jährlichen Erkrankungen. Bei Hunden und Katzen verläuft die Borreliose meist ohne ernsthafte Symptome. Allerdings kann der Hund an einer schmerzhaften Arthritis erkranken. Bei besonders gefährdeten Hunden ist deshalb eine Borreliose-Impfung empfehlenswert. Für Katzen und auch Menschen gibt es diesen Schutz nicht. Infiziert sich ein Mensch, ist es wichtig, bereits im sehr frühen Stadium mit Antibiotika zu behandeln.

Eine neue Gefahr droht durch die Auwaldzecke. Neben der für Hunde gefährlichen Babesiose, auch als Hundemalaria bekannt, kann sie auf den Menschen das Fleckfieber übertragen. Sehr selten und meist nur in den Sommermonaten tritt in Deutschland die Anaplasmose auf. Ein besonderes Risiko geht von Zecken aus, die aus einem südlichen Urlaubsland als unerwünschtes Souvenir mitgebracht werden.

MEHR ZUM THEMA
Parasiten bei Haustieren: Zecken
Neuroborreliose: Gefahr für Mensch und Tier
Hepatozoonose – wirksamste Vorbeugung ist der Schutz vor Zecken
Zecken: Sie sind wieder da – Sie waren nie weg !

LINK EMPFEHLUNG
Zeckenschulesehr gut aufbereitete Info für Kinder und auch für Erwachsene

Keine Winterpause beim Zeckenschutz

Quelle: Bundesverband für Tiergesundheit e.V. / Foto: Klostermann/BfT
xxx
Werbung

One Comment »

Sag uns deine Meinung!

Poste deinen Kommentar, oder mache einen trackback von deiner eigenen Website.
Weiters kannst du die Kommentare abonnieren via RSS.

Willst du deinem Kommentar ein Bild hinzufügen, gehe zu Gravatar.