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Wie wichtig die richtige Katzenernährung ist

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 3. August 2014 – 16:073 Comments

© Janie Airey/Digital Vision/Thinkstock

Für unsere Stubentiger ist die richtige Ernährung genauso wichtig für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden wie bei uns Menschen.

Da sie sich als Haus- und Wohnungskatzen kaum selbst versorgen, liegt es an uns, ihnen die richtige Nahrung bereitzustellen. Was man bei der Fütterung von Katzennahrung beachten sollte.

Welches Futter sollte man seiner Katze geben?
Katzen sind im Gegensatz zu Hunden reine Fleischfresser. Sie nehmen in der Natur alle wichtigen Nährstoffe und auch die meiste Flüssigkeit durch den Verzehr ihrer Beutetiere auf.
Da unsere Hauskatzen meist nicht die Gelegenheit bekommen, sich selbst mit Mäusen und anderen Beutetieren zu versorgen, muss die fertige Nahrung alle wichtigen Nähr- und Mineralstoffe enthalten.

Die beste Katzenernährung für Hauskatzen mit Fertigfutter besteht aus der richtigen Mischung von Nassfutter und Trockenfutter. Zusätzlich kann man seiner Katze auch mal ein Eigelb oder etwas Naturjogurt geben, beides ist gut fürs Fell. Von billigen Futtermitteln mit Zuckerzusätzen und Konservierungsstoffen sollte man seiner Katze zuliebe Abstand nehmen. Diese gefährden die Katzengesundheit langfristig. Vor allem Zähne und Nieren leiden bei Katzen schnell.

»Füttere ich meine Katze richtig?«

Die Hauptnahrung: Fertig- oder Nassfutter
Fertig- oder Nassfutter muss alle wichtigen Nähr- und Mineralstoffe enthalten und dient zusätzlich der Flüssigkeitsaufnahme. Unsere Hauskatzen sind ihren Vorfahren aus Nordafrika noch immer sehr ähnlich und trinken daher kaum etwas extra. Das würde sogar ihre Nieren schädigen.

Man sollte Nassfutter deshalb nur Portionsweise füttern, drei- bis viermal am Tag bei erwachsenen Katzen. Wenn das Nassfutter länger steht, trocknet es aus und zieht außerdem Fliegen an. Das Futter sollte möglichst nur aus Fleisch bestehen und wenig bis gar nicht mit Getreide gestreckt sein. Dies kann zu Verstopfungen bei der Katze führen.

Der Zusatz: Das Trockenfutter
Trockenfutter ist wichtig für die Kaumuskulatur, die Zahnpflege und den Mineralstoffhaushalt.

Es sollte wie das Nassfutter nicht allzu viel Getreide enthalten, da die Katze sonst zu viel Flüssigkeit ausgleichen muss, was wiederum die Nieren belasten würde.

Allerdings ist etwas Getreide wichtig als Ballaststoff, es dient als Ersatz für sonst mitgefressenes Fell und den Mageninhalt von Beutetieren.

Ballaststoffe werden nicht verdaut, regen aber die Darmtätigkeit an. Bei der Fütterung mit Trockenfutter sollte immer etwas Wasser bereitstehen. Dazu sollte man den Tieren möglichst kein frisches, kaltes Wasser aus der Leitung geben, sondern es auf Zimmertemperatur aufwärmen lassen.

Abwechslungsreiche Ernährung
Da Katzen sehr wählerisch sein können, ist es wichtig, abwechslungsreich zu füttern. Das fördert auch die Darmgesundheit der Katze. In der Natur fängt sich eine Katze auch nicht jeden Tag immer dieselbe Sorte Beutetier. Wenn der eigene Stubentiger also plötzlich nicht mehr fressen will, kann es sein, dass er das Futter bestreikt, krank ist oder einfach gerade nicht so viel Hunger hat.

Ein Futterwechsel und eine abwechslungsreiche Portionierung kann da schon einiges ändern. Falls die Katze sich draußen regelmäßig selbst etwas fängt, sollte man dies respektieren und in ihren Ernährungsplan mit einrechnen.

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Foto: © Janie Airey/Digital Vision/Thinkstock / Postinfo: 01030814

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