Wie man die richtigen Proben für einen Hund-Allergietest sammelt und was man vermeiden sollte
13. April 2024 – 13:50 | No Comment

Die Vorbereitung und Durchführung eines Allergietests bei Hunden erfordert Sorgfalt und Präzision, insbesondere wenn es um die Sammlung der richtigen Proben geht. Eine korrekte Probenentnahme ist entscheidend, um zuverlässige Testergebnisse zu erzielen und die spezifischen …

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Update SARS-CoV-2: Coronavirus bei Hunden

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 22. April 2020 – 19:15One Comment

SARS-CoV-2 wurde bereits bei über zwei Millionen Menschen diagnostiziert. Im Gegensatz dazu nur bei zwei Hunden, zwei Katzen und einem Tiger. Alle Tiere wurden von SARS-CoV-2 infizierten Menschen angesteckt.

Es gibt bis heute keinen einzigen umgekehrten Fall, also einer Ansteckung eines Menschen durch sein Haustier oder ein Nutztier. Es handelt sich somit um äußerst seltene Ereignisse. Haus- und Nutztiere haben keinerlei Bedeutung in der SARS-CoV-2 Epidemiologie. Es handelt sich vielmehr um einen sogenannten „Spill-over“-Effekt, bei dem in seltenen Fällen eine Virusübertragung vom Hauptwirt, dem Menschen, auf gewisse Tierarten erfolgen kann. Üblicherweise passiert dies auch nur, wenn eine größere Virusmenge vom Tier aufgenommen wird.

SARS-CoV-2 bei Hunden
Trotz der Medienberichte aus China werden Hunde als kaum empfänglich für SARS-CoV-2 eingeschätzt. Der erste bekannt gewordene Fall einer SARS-CoV-2-Infektion eines Haustieres betraf einen 17 Jahre alten Zwergspitz in Hongkong, der im Haushalt einer an COVID-19 erkrankten Person lebte. Der Hund zeigte keine relevanten Symptome. Nasen- und Rachentupfer dieses Hundes wurden mit einem sehr empfindlichen molekularbiologischen Verfahren mehrfach schwach positiv getestet. Es wurde auch die Nukleinsäuresequenz des Virus ermittelt, wobei sich wenig überraschend herausgestellt hat, dass das Virus des Hundes genetisch nahezu ident mit dem Virus des Besitzers war. Es konnte jedoch zu keinem Zeitpunkt vermehrungsfähiges (infektiöses) Virus des Hundes isoliert werden. Antikörpertests verliefen zuerst negativ, später jedoch positiv.

Der zweite Fall betraf einen Deutschen Schäferhund, der gemeinsam mit einem Mischlingshund im Haushalt eines an COVID-19 erkrankten Patienten lebte, ebenfalls in Hongkong. Beide Hunde waren symptomlos. Während Tupferproben des Schäferhundes positiv getestet wurden erwies sich der Mischlingshund als Virus-negativ.

»Fragen zur Gesundheit deiner Haustiere?«

Virusnachweis durch Schnüffeln an kontaminierten Oberflächen
In einer experimentellen Studie von Shi et al. an verschiedenen Tierarten wurde gezeigt, dass Hunde, Schweine, Hühner und Enten nicht für eine SARS-CoV-2-Infektion empfänglich waren; Katzen und Frettchen jedoch schon. Das Ergebnis dieser Studie unterstreicht, dass die beiden einleitend erwähnten Hunde das Virus wahrscheinlich im Haushalt der erkrankten Person „erschnüffelt“ haben, es sich also eher um eine Kontamination der Hundenase bzw. des Hunderachens mit dem Virus als um eine echte Infektion gehandelt hat.

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