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18. September 2019 – 12:59 | No Comment

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Tierheilpraktiker: Auf den Spuren der Naturheilkunde

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 25. Oktober 2013 – 09:30No Comment

In der menschlichen Medizin hat die Homöopathie längst ihren festen Platz gefunden. Erst nach und nach verbreitet sich in den vergangenen Jahren die Lehre von natürlichen Tierheilverfahren.

Das Problem für den Verbraucher ist: Die Ausbildung der Tierheilpraktiker ist nicht normiert und dementsprechend ist das Können selbsternannter Fachleute nur schwer einzuschätzen.

Während für die praktizierende Tätigkeit als Heilpraktiker eine Ausbildung durchlaufen und eine Prüfung bestanden werden muss, ist dies beim Tierheilpraktiker nicht der Fall. Selbst Personen ohne Erfahrung mit Tieren und ohne medizinische Vorkenntnisse könnten von heute auf morgen als Tierheilpraktiker eine Praxis eröffnen. Tierhalter, die ihrem Tier etwas Gutes tun möchten, sind bei einem Fachmann für Naturheilkunde durchaus gut aufgehoben. Allerdings sollten sie der Ausbildung des Tierheilpraktikers eine gewisse Aufmerksamkeit schenken.

Die Tierheilpraktiker-Ausbildung im Fokus

Am Markt ist eine Vielzahl von Lehrgängen verfügbar, die zum Tierheilpraktiker qualifizieren. Darunter finden sich sogar zwielichtige Angebote, die das gesamte Wissen für eine heilende Tätigkeit im veterinären Bereich in nur wenigen Tagen vermitteln wollen. Wer sein Tier nur in erfahrene Hände geben möchte, sollte auf eine professionelle Ausbildung achten. Informationen zu einer umfangreichen Ausbildung als Tierheilpraktiker sind beispielsweise hier zu finden.

Dabei geht es einerseits um die Dauer eines Kurses, andererseits aber auch um die Inhalte und deren Praxisorientierung. Wichtig ist, dass Tierheilpraktiker die wichtigsten Grundlagen der Veterinärmedizin kennen. Hierzu gehören beispielsweise:

  • die Anatomie und Physiologie von Tieren wie Hunden, Katzen und Pferden
  • schulmedizinische Therapien
  • übertragbare Krankheiten
  • Anamnese bei Tieren
  • Untersuchungstechniken am Tier
  • Diagnose
  • Injektionstechniken

Im Bereich der Naturheilkunde sollten sich Tierheilpraktiker mit den Möglichkeiten, aber auch mit den Risiken des Bereichs auseinandersetzen. Dabei stehen auch Themen wie Homöopathie, Pflanzenheilkunde und die Bachblütentherapie auf dem Lehrplan. Weitere Themenbereiche in einer seriösen Ausbildung zum Tierheilpraktiker sind:

  • Erste-Hilfe am Tier (Vitalfunktionen, Notfallversorgung, Ausrüstung und Medikamente)
  • Tierhaltungsberatung (Verhaltenskunde, Beratungsgespräch, richtiger Umgang mit Tieren und Besitzern)
  • Gesetzeskunde (Hygiene, Arznei- und Futtermittel, Tierseuchen, Infektionsschutz, Tierschutz etc.)

Mehr zur Ausbildung in diesem Beruf kann beim Verband Deutscher Tierheilpraktiker e.V. nachgelesen werden.

Die Berufsausübung in der Praxis

Ein Tierheilpraktiker besitzt keine tierärztliche Approbation und ist daher hinsichtlich der Behandlung von Tieren eingeschränkt. Insbesondere ist es ihm nicht gestattet, verschreibungspflichtige Medikamente auszugeben oder zu verschreiben. Auch Operationen können durch ihn nicht durchgeführt werden.

Dennoch können Tierheilpraktiker viel für Tiere tun. Nach der Diagnose des bestehenden Problems kann ein Behandlungsplan aufgestellt werden, der homöopathische und Mittel aus der Naturheilkunde verwendet. Viele Tierheilpraktiker sind als Berater tätig und helfen ihren Kunden bei Verhaltensauffälligkeiten, Problemen mit der Fütterung oder anderen Haltungsproblemen. Soweit es sich nicht um lebensbedrohliche oder stark ansteckende Krankheiten handelt, kann ein Tierheilpraktiker für Tierbesitzer ein guter Ansprechpartner sein. Dies gilt insbesondere dann, wenn man sich mit der Schulmedizin nicht identifizieren kann und fest an die Kraft der Natur glaubt.

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