Stressfrei Medizin verabreichen: Tipps zur Medikamentengabe
6. Januar 2019 – 23:44 | No Comment

Die Tabletten mögen noch so wichtig sein. Gern schlucken Katz‘ und Hund die Arznei meist dennoch nicht. Wie Tierhalter ihren Lieblingen am geschicktesten Medikamente verabreichen, weiß Astrid Behr, Sprecherin des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte e. V.
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Hunde beim Arzt: Die besten Tipps für einen stressfreien Tierarztbesuch

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 4. Mai 2013 – 08:00No Comment

Der Besuch beim Arzt ist nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde meistens mit wenig Vergnügen verbunden. Doch mit einfachen Vorkehrungen und Verhaltensregeln kann der Tierarztbesuch zu einem nahezu stressfreien Ausflug für Hund und somit auch Halter werden.

Ein guter Start
Mit möglichst wenig Aufregung beim Transport des Tieres (die richtige Ausstattung findet man auf Gutscheinpony.de) sollte jeder Tierarztbesuch so stressfrei wie möglich begonnen werden. Insbesondere bei Welpen, aber auch beim Praxiswechsel, sollte der allererste Besuch beim Veterinär unbedingt positiv in Erinnerung bleiben. Damit der Vierbeiner dem Gang zur Praxis in Zukunft möglichst positiv entgegentritt, sollten also auf unangenehme und schmerzhafte Untersuchungen und Behandlungen, wie das Impfen oder Chip-Implantieren beispielsweise, zunächst verzichtet werden. Der Tierarzt sollte hingegen die Zeit für einen Vertrauensaufbau mit Hilfe von Leckerlis und für einen kurzen Check des Allgemeinzustandes nutzen.

Ankunft im Wartezimmer
Einige Tierarztpraxen machen sinnvoller Weise Untersuchungen nur auf Termin, um Konfliktsituationen im Wartezimmer und somit unnötigen Stress im Vorfeld der Behandlung zu vermeiden. Vor allem, wenn bereits viele Tiere unterschiedlicher Art im gleichen Raum warten müssen, sollte die Auswahl des Warteplatzes gut überlegt sein. In manchen Situationen empfiehlt es sich lieber vor der Tür zu warten. Manche Hunde fühlen sich sogar im Auto wohler, wobei allerdings besonders im Sommer auf das tierische Wohl geachtet werden muss.

Ruhe und richtiges Verhalten
Nicht nur im Wartezimmer, generell gilt, dass man möglichst ruhig und selbstbewusst auftreten sollte, um dem geliebten Vierbeiner die nötige Sicherheit zu geben. Sollte der Hund sich ängstlich verhalten oder sogar jammern, muss er unbedingt ignoriert und keinesfalls mit Streicheleinheiten oder durch Einreden in seiner Unsicherheit noch bestärkt werden. Dem Hund sollte zwar genug Zeit zur Verfügung stehen, sich an die neue Situation zu gewöhnen, doch darf auf ängstliches Verhalten nicht eingegangen werden. Erst wenn der Patient freudig und aufgeschlossen dem Tierarzt gegenübertritt, darf und soll er sogar gelobt werden. Allerdings nicht zu überschwänglich, schließlich soll der Arztbesuch für den Hund das normalste der Welt sein.

Geschickte Ablenkungen können genauso wie bei kleinen Kindern helfen, unangenehme Situationen zu überbrücken. Sollte sich der Hund jedoch aggressiv verhalten, ist ein Maulkorb sicherlich ratsam. Empfehlenswert wäre hierbei zusätzliche Unterstützung von einem professionellen Hundetrainer. Ganz lässt sich Stress beim Arztbesuch sicherlich nicht vermeiden, jedoch kann er durch richtiges Verhalten bis auf ein Minimum reduziert werden.

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