Hundetransport im Auto: Welche Möglichkeiten gibt es?
18. August 2019 – 21:33 | No Comment

Geht die ganze Familie auf Reisen, soll natürlich auch das vierbeinige Familienmitglied nicht alleine bleiben. Auf der Fahrt in den Urlaub dürfen dann auch der Hundekorb und das Hundehalsband nicht fehlen.
Viel wichtiger aber ist, für …

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Welttierversuchstag 24. April: Alternativmethoden für Tierversuche immer noch im Abseits!

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 24. April 2010 – 10:003 Comments

Mehr als 100 Millionen Tiere sterben weltweit im Tierversuch! Wie der Ende Juni im “Amtsblatt der Wiener Zeitung” veröffentlichten Tierversuchsstatistik 2008 zu entnehmen ist, wurden in Österreich im Vorjahr an 220.456 lebenden Wirbeltieren und an 247 erneut verwendeten Tieren qualvolle Experimente und Tests durchgeführt.

Dies stellt gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von über 11% und gegenüber dem Jahr 1999, seit dem die Tierversuche in Österreich wieder kontinuierlich ansteigen, eine Zunahme von fast 70% dar. Immer mehr Tiere müssen für die Forschung leiden und sterben, obwohl ein Großteil der Bevölkerung Tierversuche ablehnt. Es werden abstruse Versuche ermöglicht, wie der Skandal um die Lawinenschweine in Tirol kürzlich zeigte. Tierversuchskommissionen erweisen sich als Feigenblätter, der Freiheit der Wissenschaft sind keine Grenzen gesetzt. Alljährlich wird mit Trommelwirbel verlautbart, endlich gäbe es das “Wundermittel” gegen Krebs, Parkinson, Alzheimer…

Pharmafirmen vermelden immer wieder Scheinerfolge aus ihrem Gruselkabinett: Tumore von Kindern und Erwachsenen, entnommen aus Darm, Brust und Gehirn, werden Tieren implantiert, um zu sehen, ob das jeweilige Medikament wirksam ist – Frankenstein läßt grüßen, die seltenen Erfolge zeigen sich als nicht dauerhaft. Für diese Art der Forschung werden Milliarden Euro bereitgestellt, für die Entwicklung von Alternativmethoden so gut wie nichts. Der Österreichische Tierschutzverein appelliert daher an das Wissenschaftsministerium, sowie an alle mit dem Vollzug des Tierversuchsgesetzes betrauten Behörden und an die Chemische Industrie, endlich Verantwortung zu übernehmen und die Entwicklung von tierversuchsfreien Alternativmethoden zu forcieren.

Dr. Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins, fordert ein Umdenken: “Ein Paradigmenwechsel muss her: weg vom Versuch am Tier, hin zu mehr Alternativmethoden: Mausklick statt Versuchskaninchen! Mithilfe von Zellkulturen, Tests mit hochkomplexen Silizium-Chips oder mittels interaktiver Simulationsprogramme lässt sich die wissenschaftliche Aussagekraft steigern und das Tierleid verringern. Diese Forschungsbereiche müssen ausgebaut und verstärkt gefördert werden. Darin liegt auch eine ökonomische Chance für den Wirtschaftsstandort Österreich.” “Solange allerdings Experimente wie mit den ‘Lawinenschweinen’ ohne vorherige Information der zuständigen Gremien klammheimlich genehmigt werden, und die Wissenschaftsministerin auf diesbezüglich kritische Schreiben nicht mal reagiert, haben wir noch einen weiten Weg vor uns. Ich würde mir einen ehrlichen, sachbezogenen und lösungsorientierten Dialog zwischen den zuständigen Behörden und Tierschutzorganisationen wie dem Wiener Tierschutzverein wünschen. Unser aller gesellschaftliches Ziel muss heißen: Weg vom Tierversuch!”, fasst Petrovic zusammen.

LINK EMPFEHLUNG:
Infomaterial über Tierversuche – Bestellformular des Österreichischen Tierschutzvereins
Ich liebe Tiere | PRO TIERSCHUTZ – Tierschutzplattform auf Facebook

Tierversuche – Nein Danke!

Quelle: Österreichischer Tierschutzverein / Wiener Tierschutzverein – Foto: Österreichischer Tierschutzverein


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