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18. September 2019 – 12:59 | No Comment

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Saison für Pelz und Daunen

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 6. Oktober 2009 – 09:19No Comment

Daunen - lebendig gerupft!In den nächsten Wochen steigt die Nachfrage nach Winterkleidung. Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober rief die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN Verbraucher dazu auf, diesmal keine Artikel mit Daunen oder Pelz zu kaufen.

Pelzmäntel, Pelzmützen, Pelzbesätze – rund 30 Millionen Nerze und Füchse werden in Europa jährlich unter grausamen Bedingungen gezüchtet und qualvoll getötet, um als modisches Pelz-Accessoire zu enden. Einfärbungen und modische Weiterverarbeitungen der Pelze sollen den Käufer zum Konsum verleiten. „Wir lehnen die Tötung von Pelztieren für die Pelzgewinnung entschieden ab“, erklärt Stefanie Frey, Head of Programs von VIER PFOTEN Schweiz.

St. Moritz – höchste Pelzdichte weltweit?

„In diesem Herbst warnen wir besonders wieder vor verstecktem Pelz, denn bunt eingefärbter, flauschiger Besatz wird von vielen Käufern nicht als Tierfell erkannt.“ VIER PFOTEN fordert daher dringend eine klare Kennzeichnungspflicht. Die Herkunft eines Felles, die verwendete Tierart und die Haltungsbedingungen für das Tier müssen transparent sein. Die zentrale Forderung der internationalen Tierschutzorganisation ist aber ein Verbot der Pelztierhaltung und ein umfassendes Handelsverbot für sämtliche Pelzprodukte. In Österreich, der Schweiz und Grossbritannien ist Pelztierhaltung seit Jahren verboten. Derzeit wird ein Verbot der Haltung von Nerzen in den Niederlanden diskutiert – mit jährlich 4,5 Millionen getöteten Nerzen zweitgrösster Produzent in der EU.

Auch bei Daunenprodukten gibt es keine Verbrauchersicherheit. Der Käufer kann nicht überprüfen, ob die Federn vom toten Tier stammen oder den Gänsen lebendig ausgerissen wurden. In diesem Jahr konnte VIER PFOTEN der deutschen Firma Schwerk das Handwerk legen, die ihre Tiere brutal lebend gerupft hatte. Diese Art der Daunengewinnung ist in der ganzen EU nur bei toten Tieren erlaubt, der illegale Lebendrupf ist besonders in Osteuropa jedoch weit verbreitet. Die Gänse werden pro Jahr bis zu vier Mal brutal gerupft. Die so gewonnenen Daunen landen schliesslich in Bettdecken und Daunenjacken. Niemand kann nachprüfen welche Daunen ein Produkt enthält. VIER PFOTEN fordert deshalb strenge Kontrollen sämtlicher Gänsehaltungsbetriebe in Bezug auf Lebendrupf.

„Verbraucher bestimmen durch ihre Kaufentscheidung massgeblich, welche Waren auf den Markt kommen und sich dort halten. Damit liegt die Verantwortung, ob Tiere wegen ihres Felles oder Federkleides leiden müssen, bei jedem Einzelnen“, sagt Frey.

Quelle: Vier Pfoten Schweiz

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