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Hollywood Cat Report: Felix the Cat – Vom Stummfilm zum Tonfilm

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 18. August 2009 – 09:22No Comment

Felix the CatAngesichts seiner beispiellosen Popularität und der Tatsache, dass sein Name vom lateinischen Wort für “glückbringend” abgeleitet war, adaptierten einige Personen und Organisationen Felix als ein Maskottchen. Der erste war ein Chevrolet-Händler aus Los Angeles und Freund von Pat Sullivan namens Winslow B. Felix, der seinen Ausstellungsraum 1921 eröffnete. Das dreiseitige Neonschild von Felix Chevrolet mit seinen riesigen, lächelnden Bildern von Felix an der Ecke Figueroa Street und Harbor Freeway ist heute eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt. 1922 wurde Felix das Maskottchen der New York Yankees, und auch Charles Lindbergh nahm eine Felix-Puppe mit auf seinen historischen Flug über den Atlantik.

Die Beliebtheit von Felix hielt an. Ende der 20er nahm das Zweite U.S. Navy Bombengeschwader (VB-2B) eine Abbildung eines rennenden Felix, fröhlich eine Bombe mit brennender Lunte tragend, als Einheitszeichen an. Sie behielten es während der 1930er Jahre bei, während sie zunächst als Kampfgeschwader unter der Bezeichnung VF-6B und später VF-3 firmierten. Nachdem das Kampfgeschwader aufgelöst worden war, übernahm zu Beginn des Zweiten Weltkriegs das Kampfgeschwader VF-31 Tomcatters das Einheitszeichen.

Das flugzeugträgerbasierte Nachtkampfgeschwader ist bis in die Gegenwart aktiv. Bis heute ist auch das Symbol des Felix mit der brennenden Bombe unverändert das Zeichen der Einheit. Das Geschwader nimmt mittlerweile für sich in Anspruch, das zweitälteste Kampfgeschwader der Navy zu sein.

Felix the Cat – “The Goose that Laid the Golden Egg”

Nachdem mit The Jazz Singer 1927 der erste Tonfilm in Spielfilmqualität erschienen war, wurde Pat Sullivan von Educational Pictures, zu der Zeit die Vertriebsfirma der Felix-Filme, bedrängt, den Sprung hin zu „sprechenden“ Cartoons zu machen, aber Sullivan weigerte sich. Weitere Konflikte führten zum Bruch zwischen Educational und Sullivan. Erst als Walt Disneys Steamboat Willie Kinogeschichte schrieb als der erste Zeichentricktonfilm mit synchronisierter Tonspur, erkannte auch Sullivan die Möglichkeiten des Tonfilms. Es gelang ihm, sich einen Vertrag mit Copley Pictures zur Produktion von klingenden Felix-Cartoons zu sichern, die Ergebnisse waren jedoch desaströs. Mehr als je zuvor schien es, als wenn es Disney’s Maus gelänge, das Publikum von Sullivans stummem Star abzuziehen.

Nicht einmal die Einführung neuer Charaktere wie den Neffen Inky und Winky konnte das verlorene Publikum wiedergewinnen und Copley Pictures kündigte den Vertrag wieder. Sullivan kündigte an, ein neues Studio in Kalifornien zu eröffnen, aber diese Pläne wurden nie realisiert. Die Dinge verschlechterten sich erheblich mit dem Tod von Sullivans Frau, Marjorie, im März 1932, an dem Sullivan zerbrach. Er verfiel in alkoholische Depressionen, seine Gesundheit verschlechterte sich rapide und er begann, sein Gedächtnis zu verlieren. Otto Messmer konnte seine Schecks nicht mehr einlösen, weil Sullivans Unterschrift unleserlich geworden war. 1933 starb er, sein Studio lag in Scherben.

Sullivans Bruder lizenzierte Felix 1936 an die Van Beuren Studios mit der Absicht, Farb- und Tonfilme zu produzieren. Das Studio entledigte sich der etablierten Persönlichkeit Felix’ und formte ihn um zu einem weiteren, beliebigen funny animal, wie sie zu dieser Zeit beliebt waren. Das Studio musste wegen finanzieller Probleme jedoch noch im selben Jahr schließen, so dass lediglich drei neue Kurzfilme entstanden.

Ab 1953 wurden Felix’ frühe Kurzfilme mit Musik unterlegt im Fernsehen ausgestrahlt. Otto Messmer zog sich im Jahr darauf vom Zeichnen des Comicstrips zurück und sein Assistent Joe Oriolo (Schöpfer von Casper the Friendly Ghost, in Deutschland Casper, der freundliche Geist, auch Casper, der kleine Geist und Kasimir, der freundliche Geist) übernahm. Oriolo traf eine Vereinbarung mit Felix’ neuem Eigentümer, Pat Sullivans Neffen, über den Neubeginn einer Reihe von Felix-Cartoons für das Fernsehen. In 260 von der Firma Trans-Lux vertriebenen Fernsehcartoons ließ Oriolo ab 1958 Felix die Hauptrolle spielen.

Felix the Cat – “Forever Rafter”

Wie zuvor schon das Van-Beuren-Studio, gab Oriolo Felix eine gezähmte und schwunglose Persönlichkeit, mehr auf Kinder ausgerichtet, und führte neue Elemente ein wie Felix’ Zaubertasche, einen Ranzen, der jede Form und Eigenschaft annehmen konnte, ganz nach Felix’ Wünschen.

Die Sendung enthielt neben Felix auch alle bisherigen Nebencharaktere und führte viele neue ein, darunter: der finstere, schnauzbärtige Professor; sein hochintelligenter Neffe Poindexter (mit einem IQ von 222); Rock Bottom, der bulldoggengesichtige Assistent des Professors; ein böser, zylindrischer Roboter, „König des Mondes“, namens „The Master Cylinder“; und ein kleiner, bescheidener und freundlicher Eskimo namens Vavoom, dessen einziges Wort der erdbebenauslösende Ausruf seines eigenen Namens war. All diese Charaktere wurden vom Stimmexperten Jack Mercer gesprochen.

Oriolos Geschichten drehen sich stets um die erfolglosen Versuche der Gegenspieler von Felix, diesem seinen Zauberranzen zu stehlen, obwohl in ungewohnten Wendungen die Gegenspieler auch als Felix’ Freunde in Erscheinung treten. Diese Cartoons (und auch die von Oriolos Sohn und Nachfolger Don Oriolo), erwiesen sich als beliebt, die Kritik jedoch stufte sie als blass im Vergleich zum früheren Werk Messmers ein, insbesondere da Oriolo mit den Cartoons nur auf Kinder abzielte. Auch die durch budgetäre Knappheit nur begrenzten technischen Mittel der Animation und simplizistische Fabeln verringerten die Popularität der Serie nicht. Don Oriolo vermarktet die Figur des Felix gegenwärtig. 1996 erschien Felix mit neu produzierten Folgen erneut im Fernsehen unter dem Titel The Twisted Adventures of Felix the Cat.

Dieser Artikel basiert u.a. auf dem Wikipedia Artikel Felix the Cat / lizenziert unter GFDL / Liste der Autoren

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