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29. November 2018 – 23:19 | No Comment

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Canine Parvovirose

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 26. Juni 2009 – 22:222 Comments

TierkrankheitenDas canine Parvovirus 2 (CPV-2) ist verantwortlich für die klassische Parvovirose des Hundes. Die Inkubationszeit beträgt bei CPV-2 fünf bis zwölf Tage, nachdem sich der Hund durch die Aufnahme des Virus über den Kot infizierter Hunde angesteckt hat.

Das heißt, vom Zeitpunkt des Kontaktes mit einem erkrankten Hund bis zum klinischen Krankheitsausbruch, verstreichen ca. 7 bis 14 Tage. Weitere Ansteckungsquellen sind mit Kot verschmutztes Futter und durch am Fell von genesenden Hunden, an Gegenständen oder Kleidern anhaftendes Virus.

Die Virusausscheidung im Kot beginnt mit der Ansiedlung des Virus in den Darmkrypten etwa 3 bis 5 Tage nach der per oralen Infektion und dauert ca. 12 Tage. Die virushaltigen Kotpartikel sind jedoch über Wochen bis Monate im verschmutzten Fell nachweisbar. Morbidität und Mortalität sind besonders hoch bei ungenügend oder ungeimpften Welpen und Junghunden bis zu einem Alter von ca. 6 Monaten.

Die häufigsten Symptome sind Durchfall, Erbrechen, Untertemperatur oder Fieber, Anorexie, Apathie und massive Austrocknung. Die Symptome werden sehr stark vom Vorhandensein anderer Viren, Bakterien bzw. PARASITEN geprägt. Die meisten Tiere sterben zwischen den 2. und 4. Krankheitstag. Ab den 4. bis 5. Krankheitstag nehmen die Überlebenschancen deutlich zu, die Krankheitsdauer beträgt 1 bis 2 Wochen.

Ein Parvo Schicksal …

Bereits 1978 wurden bei 4 bis 10 Wochen alten Welpen, die keine maternalen (mütterlichen) Antikörper besaßen, zum Teil tödlich verlaufende Myokard(Herz)-Erkrankungen beschrieben. Es handelte sich um Welpen ungeimpfter Muttertiere.

Maternale Antikörper können eine Immunisierung unterbinden und rufen eine sogenannte „Immunisierungslücke“ zwischen der 7. und 12. Lebenswoche hervor. In dieser Zeit schützen die maternalen Antikörper nicht mehr zuverlässig gegen eine Infektion, verhindern aber eine Immunisierung. Maternale Antikörper können bei einigen Welpen bis zu einem Alter von 18 Wochen auftreten und das Impfvirus zerstören.

Die zu impfenden Hunde müssen gesund sein und zuvor entwurmt werden. Eine Allgemeinuntersuchung mit Messung der Körpertemperatur muss in jedem Fall erfolgen um Impfversagen vorzubeugen. Erstimpfungen sollten nicht vor der 8. Lebenswoche durchgeführt werden. Ein Welpe sollte erst dann in einen Haushalt mit einem Hund, der kürzlich eine Parvovirose überstanden hat, gebracht werden, wenn er vollständig grundimmunisiert ist.

Hunde, die mit einem modifiziertem Lebendimpfstoff gegen Parvovirose (CPV-2) geimpft wurden, scheiden danach, Impfstoff bedingt, Parvovirus-Partikel für einen Zeitraum von 3 bis 14 Tagen mit dem Kot aus. Kotuntersuchungen in diesem Zeitraum können zu einem falsch positiven Testergebnis führen.

In den ersten 24 bis 48 Stunden der Erkrankung wird häufig kein Virus ausgeschieden. Bei einem negativen Ergebnis sollte der Test nach zwei bis drei Tagen wiederholt werden, wenn der Verdacht auf Parvovirose besteht. Wichtig ist, dass auch andere Ursachen für eine akute, fieberhafte Enteritis in Betracht gezogen werden (Coronavirusenteritis, Staupeenteritis, Hepatitis, starke Verwurmung, Giardiasis, Kokzidiose, Salmonellose, Diätfehler usw.).

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Quellen: Innere Medizin der Kleintiere (Nelson, Couto), Praktikum der Hundeklinik (Niemand, Suter)

2 Comments »

  • Nachrichten sagt:

    Ein sehr interessanter Artikel. Sollten Sie noch weitere Informationen haben – wurde ich mich freuen

  • Anton Gruber sagt:

    Geht auf die Seite http://www.jimhumblemms.de, lest euch das e-book durch, bzw kauft euch das Buch. Beachtet die Protokolle. Bei Kleintieren 1 Tropfen pro 4 Kg Körpergewicht. Das Mittel tötet zuverlässig Pilze, Viren und Bakterien

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