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Futtermittelallergien bei Hunden

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 14. September 2018 – 20:35No Comment

Wenn Hunde plötzlich unter Hautausschlägen oder an Magen-Darm-Problemen leiden, sind ihre Besitzer oft zunächst einmal ratlos. Nicht selten treten diese Reaktionen völlig überraschend auf, ohne dass es dafür einen offensichtlichen Grund gibt. In vielen Fällen steckt dann eine Futtermittelallergie dahinter. Selbst wenn der Vierbeiner schon älter ist und bislang keine dieser Symptome aufgetreten sind, besteht die Möglichkeit, dass eine Allergie für die krankhaften Reaktionen verantwortlich ist.

Unabhängig vom Alter und der Rasse des Hundes kann es jederzeit zu Allergien auf bestimmte Substanzen kommen. Eine Unverträglichkeit bleibt oft lange Zeit unentdeckt, da die sichtbaren Reaktionen in der Regel erst dann auftreten, wenn die allergenen Substanzen über einen längeren Zeitraum aufgenommen worden sind. Wurden nach einem Besuch beim Tierarzt andere Ursachen ausgeschlossen, steht die Diagnose Futtermittelallergie meist recht schnell fest.

Juckreiz als Zeichen für eine Futtermittelallergie
Ein recht eindeutiges Zeichen für eine Unverträglichkeit ist ein Juckreiz rund um die Genitalien, an den Pfoten und an den Augen. Besonders stark betroffen sind in der Regel auch die Ohren, die sich zudem leicht entzünden können. Bedingt durch das ständige Kratzen kommt es dann zu Verletzungen der Haut und zum Verlust des Fells an den betroffenen Körperstellen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit herauszufinden, ob eventuell Futtermittel für diese belastende Situation verantwortlich sind.

Bei der Ursachenforschung haben sich Ausschlussdiäten als besonders effektiv herausgestellt. Dabei kommen über einen längeren Zeitraum abwechselnd immer nur ganz bestimmte Fleischsorten und ergänzende Futtermittel in den Napf. In etwa sechs bis zehn Wochen entsteht so ein umfassendes Bild von den Futtermitteln, auf die der Hund mit Allergien reagiert. In vielen Fällen sind es nur ein bis zwei Bestandteile des Futters, die zu den krankhaften Reaktionen führen.

»Probleme mit der Ernährung?«

BARFen erleichtert die Ursachenforschung bei einer Futtermittelallergie
Da bei industriell hergestelltem Futter in der Regel mit einer Kombination von verschiedenen Inhaltsstoffen und zahlreichen künstlichen Zusätzen gearbeitet wird, kommt Fertigfutter für eine solche Eliminierungsdiät kaum in Frage. Dies liegt auch daran, dass an den Etiketten des Industriefutters nur selten eindeutig zu erkennen ist, welche exakten Bestandteile in welchem Umfang verarbeitet wurden.

Die biologisch artgerechte Rohfütterung, kurz BARF, bietet in diesem Fall eindeutige Vorteile. Hier kann die Fütterung genau auf die gewünschten Komponenten reduziert werden. Auf diese Weise ist es möglich, die Reaktionen des Hundes auf die verschiedenen Fleischsorten und zusätzliche Futterbestandteile genau zu beobachten. Es bedarf also einer bewussten Fütterung mit hochwertigen Produkten, um den Grund für die Allergie herauszufiltern. Viele dieser BARF Produkte, die auch besonders gut für Allergiker geeignet sind, gibt es zum Beispiel beim BARF Anbieter Das Tierhotel.

Eine Ausschlussdiät stellt nach wie vor die zuverlässigste Methode dar, um den Ursachen für eine Futtermittelallergie auf den Grund zu gehen. Andere Verfahren, wie etwa Blut- und Hautallergietests oder gastroskopische Untersuchungen, bringen meist nicht den gewünschten Erfolg.

Ernährungsplan & Geduld bei Futtermittelallergien
Bei einer Eliminierungsdiät ist es extrem wichtig, sich bei der Fütterung ausschließlich auf die zuvor festgelegten Futterkomponenten zu beschränken. Schon das beliebte und sicher gutgemeinte Leckerli zwischendurch kann das Ergebnis der Diät ebenso verfälschen wie der Happen vom Abendbrottisch des Herrchens oder Frauchens. Darüber hinaus ist auch Geduld gefragt. Allergische Reaktionen treten in vielen Fällen immer erst mit einem gewissen zeitlichen Abstand nach der Einnahme des Allergens auf. Zu den häufigsten Auslösern einer Allergie gelten bei Hunden Rindfleisch und Milchprodukte, aber auch Schwein und Hühnchen sowie glutenhaltige Getreide führen in manchen Fällen zu den unerwünschten Reaktionen.

Mit Hilfe hochwertiger BARF-Produkte kann die Fütterung differenziert gestaltet und gezielt auf die Allergie auslösenden Futtermittel verzichtet werden. Wurden die allergenhaltigen Futtermittel konsequent aus dem Speiseplan gestrichen, sollte nach etwa zwei Wochen eine deutliche Verbesserung der Tiergesundheit festzustellen sein.

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Foto: Tierarztblog A.Hirczy / Postinfo: COB

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