Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum
8. Dezember 2019 – 13:18 | No Comment

Bei niedlichen Kaninchen, kleinen Kätzchen und verspielten Welpen kriegen nicht nur Kinder leuchtende Augen. Ohne Frage: Tiere sind großartig. Allerdings sollte man niemals vergessen, dass Tiere Lebewesen mit Bedürfnissen und keine Spielsachen sind. Tierschutzorganisationen warnen …

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Lebensretter zum Streicheln: Internationaler Tag des Rettungshundes am 29. April

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 28. April 2012 – 09:52One Comment

Österreich – Bereits zum vierten Mal begeht die Internationale Rettungshunde Organisation IRO mit Sitz in Salzburg den Tag des Rettungshundes, gemeinsam mit ihren 111 Mitgliedern aus 38 Ländern.

In vielen Städten finden spannende Vorführungen statt, so auch in Österreich. Nach Angaben der UNO ist die Zahl der Naturkatastrophen pro Jahr bereits auf rund 430 angestiegen. In den Achtzigerjahren waren es noch 150.

Wenn es bei der Erstsuche nach Verunglückten schnell gehen muss, sind Rettungshunde nach wie vor jeder Technik überlegen. “Oft sind sie der Gradmesser zwischen Leben und Tod”, sagt UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, der sich für die Arbeit der IRO und ihrer Partner bedankt: “Sie spielen durch kontinuierliches Training und Überprüfung der Standards sowie der Einsatzfähigkeit eine ausschlaggebende Rolle zur Aufrechterhaltung der wertvollen Ressource Rettungshund.”

Trümmersuche: Die schwierigste Disziplin für einen Rettungshund

Um den “Katastrophentourismus” einzelner Helfer einzudämmen, den es etwa beim Erdbeben von Haiti 2010 gegeben hatte, beruft die UNO nur noch hochprofessionelle Search and rescue Teams zu internationalen Einsätzen. Die oft staatlich finanzierten Mannschaften, bestehend aus Ärzten, Technikern, Bergespezialisten und Hundeteams, rücken meist mit eigenem Flugzeug und Geräten an.

Auch Hunde agieren als Rettungsschwimmer. Bei der Wassersuche geht es aber um das Aufspüren von Leichen.

Umso wichtiger ist die Ausbildung der Hunde, die sich zu 95 Prozent in nationalen Einsätzen bewähren. Im Alter von acht Wochen beginnt die Arbeit mit den Welpen. Unter dem Dach der IRO – die mit Prüfungen und Wettkämpfen den nötigen Rahmen bietet – sind seit 1993 ungefähr 30.000 Rettungshunde ausgebildet worden. Kosten pro Tier: rund 20.000 Euro. “Die ehrenamtliche Arbeit ist anstrengend und oft wenig abenteuerlich”, sagt IRO-Vizepräsident Prof. Dusan Necak: “Normalerweise geht es darum, vermisste Personen zu finden.”

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Grußbotschaft des UNO Generalsekretärs – Int. Tag des Rettungshundes 2012
Veranstaltungsliste – Int. Tag des Rettungshundes 2012

Tag der Rettungshunde

Quelle: ots / Fotos: IRO

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