Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum
8. Dezember 2019 – 13:18 | No Comment

Bei niedlichen Kaninchen, kleinen Kätzchen und verspielten Welpen kriegen nicht nur Kinder leuchtende Augen. Ohne Frage: Tiere sind großartig. Allerdings sollte man niemals vergessen, dass Tiere Lebewesen mit Bedürfnissen und keine Spielsachen sind. Tierschutzorganisationen warnen …

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EU Kommission fordert Abgabe auf Plastiksackerln

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 20. März 2012 – 16:383 Comments

350 Mio. Einkaufssackerl werden in Österreich jährlich verbraucht, das bedeutet 7.000 Tonnen Kunststoffsackerl pro Jahr landen meist kaum benützt im Müll.

Und unzählige Sackerl verschmutzen die Landschaft, werden zu tödlichen Fallen für Tiere: Entweder verfangen sie sich daran oder sie nehmen Kleinteile aus Plastik mit der Nahrung auf und verenden daran.
Im Wettbewerb „Plastiksackerl – Nein danke!“ hat “die umweltberatung” dazu aufgerufen, Einkaufstaschen aus gebrauchten Materialien selbst zu designen und eine Do-it-Yourself Videoanleitung im Internet zu veröffentlichen.

Ziel war es, kreative Lösungsansätze zur Plastiksackerlproblematik zu finden. Die Videos auf YouTube zeigen in nur wenigen Minuten, wie’s geht und laden zum Nachmachen ein.

Kommentar von Günther Oswald, Tageszeitung “DER STANDART”

Die Bequemlichkeit ist die Mutter des Schadens. Weil wir in der Früh zu bequem sind, die sperrige Tragetasche mitzunehmen, greifen wir am Abend nach der Arbeit im Supermarkt gedankenlos zum Plastiksackerl. Weil wir am nächsten Tag zu bequem sind, das bereits vorhandene Sackerl mitzunehmen, greifen wir am Abend in der Drogerie gleich zum nächsten Plastiksackerl.

Die Vorschläge der EU-Kommission, eine Abgabe auf die Umweltverschmutzer einzuheben, hat daher etwas Grundvernünftiges. Ein wesentlicher Zweck von Steuern und Abgaben ist es, das Verhalten der Konsumenten zu lenken. Die Steuern auf Zigaretten werden regelmäßig angehoben, weil Rauchen ein Gesundheitsrisiko ist. Das Beispiel zeigt aber auch: Die Abgabe müsste spürbar sein, damit der Verbrauch wirklich deutlich zurückgeht. Bei fünf oder zehn Cent wird es nur einen geringen Lenkungseffekt geben.

Zu hinterfragen ist aber die Argumentation der EU, wonach ein generelles Plastiksackerl-Verbot nicht zulässig sei, weil es sich dabei um eine “ungesetzliche Verzerrung des Marktes” handle. Ganz sollte die Politik den Anspruch auf Gestaltung nicht aufgeben. Es werden auch keine Sushi aus Fukushima zugelassen, nur weil sich die dortigen Fischer benachteiligt fühlen. Kokain wird nicht legalisiert, weil sich mexikanische Drogenbarone in ihrer Handelsfreiheit eingeschränkt fühlen. Es liegt an den EU-Staaten, festzulegen, welchen Stellenwert Umweltschutz hat.

LINK EMPFEHLUNG
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Plastiksackerl – NEIN DANKE!

Quelle: ots, umweltberatung.at / Foto: © s.seidl “die umweltberatung”

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3 Comments »

  • sonja sagt:

    Ich kaufe schon seit Jahren keine Plastiksackerl mehr! Zum Einkaufen habe ich diverse Stofftaschen, für den Großeinkauf nehme ich Klappksisten vom Baumarkt oder vom Spar! Wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat, dass man schon beim Weggehen die Behälter für den Einkauf mitnimmt, funktioniert das sehr gut! Wenn ich Berichte von den schwimmenden “Plastikinseln” im Meer sehe, dann wundert es mich, dass dagegen nicht schon längst etwas unternommen wurde!

  • xannadu sagt:

    tja dann müsste jedes land jeder staat und jeder kontinent mitmachen nicht nur die eu … ich kaufe plasiksackern nur wenn ich unvorhergesehen etwas einkaufe (und die werden weiter als müllbeutel verwendet) .. trotzdem bleiben die obstsackerl die müllsäcke über ..

  • sonja sagt:

    wenn jeder sich darauf ausredet, dass er erst mitmacht, wenn es die anderen tun, geht gar nichts weiter! Jeder Staat, jeder einzelne, der darauf verzichtet, verbessert die Situation schon!

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