Hundetransport im Auto: Welche Möglichkeiten gibt es?
18. August 2019 – 21:33 | No Comment

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Tiergesundheit: Ein Überblick 1

Hinzugefügt von Dr. Roland Petz am 26. Juni 2009 – 21:50No Comment

tierarztblog quadratlogo iStock_000005925715XSmallSchon im Welpenalter können unsere Haustiere von Parasiten befallen werden. Deswegen sollte man rechtzeitig Muttertier und Welpe prophylaktisch gegen Würmer und Co behandeln. Dies geschieht aber nicht nur zum Schutz des Tieres, sondern auch zum eigenen Schutz des Besitzers, da die meisten Parasiten der Tiere Zoonosen verursachen können. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Gruppen von Parasiten, den Ektoparasiten und den Endoparasiten.

Zu der Gruppe der Ektoparasiten zählen Flöhe, Zecken und Milben. Die häufigste Flohart des Hundes und der Katze ist CTENOCEPHALIDES FELIS. Diese Flohart bleibt ständig auf dem Wirt, da der erwachsene Floh auf eine kontinuierliche Blutmahlzeit angewiesen ist. Der weibliche Floh produziert rund 2000 Eier, die vom Hund fallen. Die Flohlarven entwickeln sich dann innerhalb von 1 – 2 Wochen zu einer Puppe, aus der sich innerhalb von 8 – 10 Tagen ein Floh entwickelt. Während der vollständigen Metamorphose, verbringen die Flöhe nur eine kurze Zeit auf dem Tier. Der größte Teil des Zyklus findet in der Umgebung statt.

Milbe unterm Mikroskop

Die Symptome, die mit der Anwesenheit von Flöhen einhergehen, sind Anämie, Verhaltensveränderungen, Bandwurmbefall, Flohbissallergie und Flohbissdermatitis.

Das Problem der Flohbekämpfung liegt vor allem in der Sanierung des Lebensbereiches des Hundes und der Katze, da es von dort zu einer ständigen Reinfektion kommt. Wichtig für die Behandlung ist die totale Ausrottung der erwachsenen Flöhe, der Larven, der Puppen und der Floheier am Tier und in seiner Umgebung. Eine erfolgreiche Flohbekämpfung umfasst die gleichzeitige Behandlung betroffener Tiere, aller Kontakttiere sowie umfassende Bekämpfungsmaßnahmen in der Umgebung.

Blutsauger unter uns: Zecken

Das Vorhandensein einer Zecke verursacht bei den meisten Tieren keine klinischen Symptome, wohl aber ein längerer, enger Kontakt mit dem Wirt. Diese reichen von schweren Hautreaktionen, wie Juckreiz und Selbsttraumen, bis Fremdkörperreaktionen, die auftreten, wenn Kopf und Mundwerkzeuge der Zecke in der Haut verbleiben. Erst der längere Kontakt mit dem Wirt gestattet die Übertragung von Infektionen. Die am meisten vorkommenden Krankheiten, die durch die Zecke übertragen werden, sind die Borreliose, die Babesiose und die Erlichiose.

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