Wie man die richtigen Proben für einen Hund-Allergietest sammelt und was man vermeiden sollte
13. April 2024 – 13:50 | No Comment

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Erfahrungswerte mit Cannabidiol (CBD) in der Tiermedizin

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 8. September 2022 – 11:46No Comment

Cannabidiol, kurz CBD, konnte sich in den vergangenen Jahren stetig weiter etablieren und wird kontinuierlich erforscht. Längst bleibt die Anwendung nicht mehr auf Menschen beschränkt. Auch Tiere sollen von den möglichen Vorzügen hochwertiger Produkte profitieren. Doch wie beeinflusst CBD Tiere überhaupt? Gibt es Unterschiede in Bezug darauf, welches Tier CBD Öl bekommt? Welche Dosen benötigt ein Tier und sind Nebenwirkungen möglich? Diesen Fragen wollen wir hier auf den Grund gehen.

Daraus besteht CBD Öl

Die Basis des Öls – das Cannabidiol – stammt aus den Pollen und Blättern der (weiblichen) Hanfpflanze. Für die Herstellung wird der Wirkstoff gezielt aus der Pflanze extrahiert, mehrheitlich mithilfe von CO2-Extraktion. Neben CBD enthalten die Öle weitere Inhaltsstoffe, wie beispielsweise wertvolles Vitamin E.

CBD Öl ist nicht mit Cannabisöl zu verwechseln. Denn Letzteres enthält größere Mengen des Cannabinoids THC (Tetrahydrocannabinol). Der Zweck der Verwendung besteht hier in erster Linie darin, einen Rauschzustand zu erreichen. Bei CBD Öl liegt der Anteil von THC bei 0,2 Prozent. Damit ist er so gering, dass er praktisch als nicht nachweisbar gilt. Es gibt auch CBD Öl, Tiere und Menschen als Verwender eingeschlossen, das überhaupt kein THC enthält.

Der Mehrwert von CBD bei Tieren

Zunächst stellt sich natürlich die Frage, wie CBD Tiere wie Hunde und Katzen beeinflusst. Wie auch beim Menschen soll es dazu dienen, das Wohlbefinden auf physischer und psychischer Ebene zu verbessern. Die erwünschte Wirkung unterscheidet sich also nicht grundlegend. Tiere verfügen ebenso wie Menschen über ein sogenanntes Endocannabinoid-System. Dabei handelt es sich um einen Teil des Nervensystems, der für diverse Prozesse verantwortlich ist. Der Körper stellt daher auch selbst Endocannabinoide her. Schränken Störungen wie beispielsweise Krankheiten diese Produktion ein, lassen sich Endocannabinoide von außen zuführen. Hier kommt CBD Öl ins Spiel.

CBD Öl erfüllt den Zweck eines Beruhigungs- oder Schmerzmittels. So kommt es beispielsweise bevorzugt bei nervösen oder ängstlichen Haustieren zum Einsatz. Somit lohnt es sich nicht nur für die regelmäßige Anwendung. Sondern auch bei bestimmten Anlässen, wie beispielsweise dem ungeliebten Besuch beim Tierarzt. Oder einem anderen erforderlichen Transport, der tendenziell immer Stress bedeutet. Auch Tiere mit grundsätzlich sensiblem Nervenkostüm – etwa aufgrund eines in der Vergangenheit erlittenen Traumas – können von CBD Öl profitieren.

Doch macht CBD Öl Hund und Katze wirklich entspannter und lindert Schmerzen? Erste Studien untermauern bereits, dass dem so ist. Zudem gibt auch hier – wie bei so vielen pflanzlichen Präparaten – eine große Anzahl an Erfahrungswerten. Hier besteht ein wesentlicher Unterschied zur Anwendung bei Menschen. Denn diese sind imstande, sich bestimmte Wirkungen einzubilden und Ergebnisse dadurch möglicherweise zu verfälschen. Bei Tieren hingegen basieren positive Erfahrungen auf Beobachtungen. Sie untermauern, dass CBD Tiere positiv beeinflusst. Daher nutzen es nicht nur Privatanwender. Auch Tierärzte setzen gezielt CBD Öl oder andere Produkte ein.

Es gibt Hinweise darauf, dass sich mit CBD Öl Tiere nicht nur behandeln lassen. Die Anwendung scheint sich insgesamt vielversprechend auf das Immunsystem auszuwirken. Dementsprechend lässt sich das Öl auch vorbeugend anwenden, um möglicherweise etwa Infekte zu vermeiden. Oder auch als Unterstützung für die Gesundheit insgesamt in puncto Vitalität und Beweglichkeit.

CBD Öl findet am häufigsten bei Hunden, Katzen und Pferden Verwendung. Doch auch andere Tierarten, beispielsweise verschiedene Nagetiere, lassen sich damit versorgen. Wichtig ist, das Präparat auf das jeweilige Tier abzustimmen. CBD Öl dient auch niemals als Ersatz, sondern ergänzt die übrige Versorgung eines Tieres. Die richtige Nahrung und Haltung sind zentral für ein rundum zufriedenes und gesundes Tier. CBD Öl leistet dabei einen positiven Beitrag.

Achtung: Obwohl Mensch und Tier gleichermaßen von CBD Öl profitieren können, gibt es wesentliche Unterschiede bei Produkten und Dosierung. Komm also bitte nicht auf die Idee, dir ein Präparat mit deinem Haustier zu teilen. Warum das so ist, erfährst du in den folgenden Abschnitten.

Dosierung und Dosierungsempfehlung von CBD

Bei der Dosierung dienen drei Faktoren als Orientierung: das Gewicht des Vierbeiners, die Zusammensetzung des Produkts und seine individuelle Verträglichkeit. Für Letzteres ist es wichtig, ob du das CBD Katze oder Hund verabreichst. Dazu später mehr. Auch solltest du das Verhalten deines Tieres genau beobachten. Deshalb empfiehlt es sich, zunächst geringer zu dosieren. Reagiert das Tier positiv auf die Einnahme, lässt sich die Dosis schrittweise anpassen. Wichtig: Bei Haustieren sollte nie die Prämisse “Viel hilft viel” gelten. Insbesondere bei CBD ist das auch gar nicht erforderlich, da mehrheitlich geringere Dosen die gewünschte Wirkung entfalten. Möchtest du CBD Katze oder Hund verabreichen, erhältst du mit dem Kauf eines passenden Öls daher ein sehr ergiebiges Produkt.

Die Dosierung ist auch einer der Gründe, warum Tiere ein spezielles CBD Öl erhalten sollten. Denn es enthält eine geringere Konzentration an Cannabidiol als ein Präparat für Menschen. Damit Tiere CBD Öl aufnehmen, braucht es glücklicherweise keine ausgeklügelten Taktiken. Die meisten schlecken es einfach pur auf. Alternativ lässt es sich problemlos unter das Futter mischen. Für eine regelmäßige Anwendung reicht es, das CBD Öl einmal täglich zu verabreichen. Richte dich dabei einfach nach der Fütterungszeit deines Tieres und verabreiche das Produkt beispielsweise mit der Frühstücksration.

CBD Produkte in hoher Qualität verwenden

Bei CBD Tropfen für Tiere gelten ebensolche Qualitätsmaßstäbe wie für auf Menschen ausgerichtete Produkte. Wichtig ist dabei, dass die Präparate auch für Tiere gedacht sind. Das gilt nicht nur in Bezug auf den Cannabidiol-Gehalt. Auch die übrige Zusammensetzung spielt eine elementare Rolle. Grund dafür ist beispielsweise der Stoffwechsel. Katzen etwa sind nicht in der Lage, bestimmte Enzyme zu verstoffwechseln. Sie trotzdem zuzuführen bedeutet, sie langsam zu vergiften und letztlich sogar zu töten. Daher gilt die goldene Regel: Tieren niemals ein auf Menschen ausgerichtetes Produkt verabreichen. Und bei Katzen insbesondere: Nutze ein speziell für Katzen geeignetes Produkt. Damit stellst du sicher, dass deine geliebte Fellnase genau das bekommt, was sie braucht und verträgt.

Die Qualität der Produkte beginnt bereits mit der korrekten Deklarierung. Auch Transparenz in Bezug auf Herkunft, Produktion und Inhaltsstoffe ist ein absolutes Muss. Wichtig sind neben hochwertigem Cannabidiol auch die übrigen Inhaltsstoffe. Denn nur im gelungenen Zusammenspiel entfaltet CBD Öl sein gesamtes Wirkungsspektrum. Das gilt auch in Bezug auf die sogenannte Bioverfügbarkeit. Das bedeutet, wie gut ein Körper ein Präparat aufnimmt und verwertet. Zudem kommt es darauf an, dass das Produkt keine potenziell schädlichen Inhaltsstoffe enthält. Da es sich um einen Pflanzenextrakt handelt, zählt beispielsweise, dass dieser frei von Pestiziden ist.

Mit einem Swiss FX Pets CBD Öl setzt du auf alle erforderlichen Qualitätsmaßstäbe. Die Produkte bestehen zu 100 Prozent aus natürlichen Zutaten. Sie enthalten weder Pestizide noch chemische Düngemittel. Auch Farb- und Konservierungsstoffe oder künstliche Wachstumshormone haben in den Produkten nichts zu suchen. Zudem sind sie zu 100 Prozent frei von THC. Da das CBD Öl Tiere nicht allgemein, sondern gezielt versorgt, ist es bedarfsgerecht.

Ein Wort zu möglichen Nebenwirkungen

Glücklicherweise scheinen Nebenwirkungen bislang eher die Ausnahme zu sein. Falls sie doch eintreten, äußern sie sich üblicherweise in Form von Schläfrigkeit und Lethargie. Hier heißt es wieder: Beobachte, ob sich dein Tier über seine regulären Ruhezeiten hinaus auffällig verhält. Auch Durchfall und Erbrechen sind nach der Einnahme möglich. Insbesondere Letzteres steht jedoch nicht in Zusammenhang mit der Qualität des CBD-Öls, sondern hängt üblicherweise mit einer Ãœberdosierung zusammen. Das gilt auch, wenn dein Tier statt schläfrig plötzlich unruhig oder überdreht reagiert. Also: Sofort reduzieren und die weitere Entwicklung beobachten. Unruhe beschränkt sich bei vielen Tieren auch auf die Ersteinnahme von CBD Tropfen. Aber auch hier gilt: Lieber nicht zu viel experimentieren. Lieber (zunächst) niedriger dosieren. Anpassungen lassen sich immer noch – beispielsweise auch in Absprache mit dem Tierarzt – vornehmen.

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