Fellpflege bei Hunden mit hautfreundlichen Mitteln
12. Oktober 2018 – 07:34 | No Comment

Fellpflege beim Hund: Für den Halter eine anspruchsvolle und verantwortungsvolle regelmäßige Angelegenheit, bei der man vieles falsch machen kann.
Nichts weist bei Hunden mehr auf ihren Gesundheitszustand hin, als das Aussehen und die Beschaffenheit des Fells. …

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Lohnt sich der Handel mit Tierpflegeprodukten auf Amazon?

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 19. Juni 2018 – 04:46No Comment

Der Handel mit Tierprodukten im Internet floriert. Immer öfter werden in Deutschland Tierpflegeprodukte von Konsumenten online gekauft und nach Hause bestellt.

Die Branche beinhaltet das gesamte Spektrum, angefangen bei kleinen Unternehmern, die ihre Waren auf Ebay oder Amazon verkaufen und reicht bis hin zu Multimillionären, die große Unternehmen betreiben und sich den Tierbedarfshandel als lukrative Geschäftsmöglichkeit ausgesucht haben.
Kleine UnternehmerInnen, die ihre Waren auf Ebay oder Amazon verkaufen, sind dabei keinesfalls unwichtig. Insgesamt beträgt der Umsatz durch Drittanbieter auf Amazon etwa 31 % der jährlichen Gesamtumsätze. Amazon ermöglichte es Händlern im Jahr 2016 weltweit mehr als eine Milliarde Dollar einzunehmen. Für kleine UnternehmerInnen, die ihre Tierpflegeprodukte im Internet verkaufen möchten, ist Amazon als verlässliche Plattform zu empfehlen.

Die Zahl der Online-Händler steigt an
Tiere brauchen nicht nur Futter. Tierbedarf und Tierpflegezubehör sind sehr wichtig für Tierbesitzer. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Markt für Tierpflegeprodukte im Internet starke Nachfrage bekommt. Der Online-Tierbedarf ist der zweitgrößte Markt für Verbrauchsgüter in den USA, schreibt das Statistik-Portal Statista auf seiner Website. Amazon.com steht ganz oben auf der Liste der beliebtesten Online-Händler für Tierprodukte. Während Online-Verkäufe in den USA im Jahr 2017 um etwa 3,4 Milliarden Dollar anstiegen, wuchsen die Umsätze traditioneller Geschäfte nur um circa 317 Millionen Dollar.
In Deutschland liegt der Online-Handel allerdings noch zurück. Im Jahr 2017 betrug der Online-Umsatz von Tierfutter und Tierbedarfszubehör mehr als 580 Millionen Euro, erklärt Statista, während der stationäre Einzelhandel im gleichen Zeitraum rund 4,16 Milliarden Euro einnehmen konnte. Es besteht hier also noch immer immenses Wachstumspotenzial, denn Online-Marktplätze wie Amazon Marketplace werden bei Händlern und Kunden immer beliebter. Während die Anzahl aktiver Händler auf Amazon.de im Februar 2016 noch bei 45.000 lag, betrug die Zahl im November 2016 bereits 64.000. Die Nachfrage beim Tierbedarf ist also durchaus vorhanden. Es gibt immer mehr Möglichkeiten für Tierbesitzer, ihren Schützlingen ein gutes Zuhause zu bieten. Und das sollten Händler für sich nutzen.

»Altersschwächen bei ihrem Haustier?«

Amazon für Händler
Amazon hat ein gut durchdachtes Konzept. Zwar ist das Unternehmen mit Ebay zu vergleichen, besitzt aber seine ganz eigenen Vorteile. Ähnlich wie bei Ebay, können Händler ihre Waren auf Amazon stellen und bezahlen einen Prozentsatz ihrer Einnahmen an das Unternehmen. Sie haben entweder die Möglichkeit, ihre Waren selbst zu versenden, oder sie beauftragen Amazon mit dem Versand von Produkten direkt aus dem Amazon-Warenhaus.

Während Ebay im Grunde ein Auktionshaus ist und nur den Handel von Drittanbietern ermöglicht, ist Amazon eine Einzelhandelsplattform, verkauft selbst Waren und ermöglicht es auch Drittanbietern, dies zu tun. Amazon ist darüber hinaus weitaus größer als Ebay und es heißt sogar, dass Google das Unternehmen als stärksten Konkurrent in Bezug auf die Suchmaschine ansieht, schreibt die Website Bizkanal, die auch die Unterschiede von Amazon und Ebay näher beschreibt. In den letzten Jahren hat Amazon immer wieder versucht, den Versandhandel zu revolutionieren und dabei viele Investitionen in innovative Technologien getätigt.

Heute werden auch Dronen verwendet, um Pakete möglichst schnell zu verschicken. Dass das Konzept von Amazon Unternehmen gefällt, wird auch dadurch deutlich, dass der Gründer von Amazon, Jeff Bezos, inzwischen der reichste Mann der Welt ist. Sein Vermögen wird auf über 90 Milliarden Dollar geschätzt. Er schaffte es darüber hinaus, in nur zwei Jahren vom Millionär zum Milliardär zu werden, schreibt Betway Casino in einer Aufstellung der reichsten Menschen der Welt. Selbst Microsoft Gründer Bill Gates hat für diesen Sprung 5 Jahre gebraucht. Das Konzept funktioniert also. Amazon ist beliebter denn je und bietet auch für kleine UnternehmerInnen die Möglichkeit, gute Umsätze zu verdienen, ohne selbst einen großen Online-Shop aufbauen zu müssen.

Eigener Online-Shop vs. Amazon oder Ebay?
Im Grunde spricht nichts dagegen, dass Tierbedarfshändler ihren eigenen Online-Shop errichten. Sind Marketing und Werbemaßnahmen erfolgreich, können ordentliche Einnahmen erzielt werden. Dennoch sprechen immer noch weitere Faktoren für Marktplätze wie Amazon.

Aber auch Ebay bietet viele Vorteile. Eine Möglichkeit ist es, alle drei zu verwenden. Die Kosten, die für Händler anfallen, können dadurch allerdings etwas kompliziert sein, daher ist eine gründliche Recherche vorher sinnvoll. Das betrifft nicht nur Ebay und Amazon, sondern auch Online-Shops, die vielleicht mit Hilfe eines Website-Baukasten-Programms wie Shopify errichtet wurden.
Auf allen drei Plattformen aktiv zu sein, ermöglicht es Händlern, öfter in Suchanfragen von Verbrauchern zu erscheinen. Außerdem stärkt es den Wiedererkennungsfaktor des Markennamens und der eigene Online-Shop vermittelt ein Gefühl der Seriosität und Größe des Unternehmens.

Wie Sie sich also entscheiden, bleibt ganz Ihnen überlassen. Vielleicht kommen Sie, nach gründlicher Recherche, zu einem ganz anderen Ergebnis. Es kann auch hilfreich sein, sich andere Tierpflegefirmen unterschiedlicher Größen näher anzusehen. Wie machen es die ganz großen Shops? Wie macht es Ihre direkte Konkurrenz? Zu den größten Online-Shops, die Produkte für den Tierbedarf verkaufen, gehört in Deutschland Zooplus.de.

Laut einer Statistik auf der Website Handelsdaten konnte das Unternehmen im Jahr 2015 einen Umsatz von 199.3 Millionen Euro durch Online-Verkäufe erzielen. Futternapf ist ebenso gut im Geschäft. Im Jahr 2010 konnte Futternapf circa 170 Millionen Euro in Europa umsetzen, schreibt Statista. Das Geschäft läuft also gut. Der Handel rund um das Haustier ist eine Branche, der es in Deutschland sehr gut geht. Für Unternehmen gibt es also durchaus Möglichkeiten, in dieser Branche zu wachsen.

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Foto: Tierarztblog A. Hirczy / Postinfo: MB190618

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