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10. April 2017 – 23:11 | No Comment

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Magenprobleme beim Pferd – das oft unerkannte Leid

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 11. August 2016 – 15:13No Comment

Sehr viele Pferde plagen sich mit Magenproblemen in Form von Magenschleimhautreizungen bis hin zu Magengeschwüren. Leider wird dieses oft erst sehr spät erkannt, denn Pferde leiden stumm.

Pferdebesitzer wundern sich manchmal über ungewohntes Verhalten ihres Pferdes, messen dem aber keine weitere Bedeutung zu. Doch dieses können erste Symptome sein. Ist das Pferd plötzlich guckiger oder spanniger oder ist sein Verhalten untypisch zu seinem sonstigen Benehmen, sollte der Pferdebesitzer hellhörig werden.

Weitere Symptome können sein, wenn das Pferd mit den Zähnen knirscht, sich ungerne satteln lässt, aus dem Maul riecht oder nur noch schlecht oder selektiv frisst. Solche Pferde neigen außerdem zu immer wieder kehrenden Koliken, sind weniger leistungsbereit und oft in einem schlechten Allgemeinzustand. Ob nun tatsächlich ein Magengeschwür vorliegt kann nur ein Tierarzt durch eine Magenspiegelung abklären.

Was verursacht Magengeschwüre beim Pferd?

Das Pferd ist von Natur aus mit einem kleinen Magen ausgestattet, der auf Dauerfressen ausgelegt ist und deshalb ständig Magensäure produziert. Das liegt darin begründet, dass Pferde als Fluchttiere jeder Zeit bereit sein müssen vor Raubtieren zu fliehen. Ein großer, gut gefüllter Magen wäre da hinderlich. Bei den heutigen Haltungsformen ist es jedoch nicht immer gegeben, dass die Pferde ständig Raufutter zur Verfügung haben.

Schon nach wenigen Tagen mit zu langen Fresspausen kann dieses die empfindliche Magenschleimhaut angreifen, denn die produzierte Magensäure kommt nicht zum Einsatz und auch der neutralisierende Speichel wird nicht gebildet und in den Magen abgeschluckt. Außerdem bedeuten lange Fresspausen Stress für das Pferd, denn es kann seinem Kaubedürfnis nicht nachkommen.

Stress wiederum schlägt dem Pferd auf den Magen, denn in Stresssituationen wird der Verdauungsprozess gestoppt, um so Energiereserven für die Flucht zu mobilisieren, die Magensäure wird jedoch weiter produziert. In der freien Wildbahn ist das durchaus sinnvoll. Dort halten solche Stressphasen auch immer nur kurz an und nach erfolgreicher Flucht wird der Verdauungsprozess fortgesetzt und die Magensäure kommt zum Einsatz.

In menschlicher Obhut muss das Pferd oft längere stressige Situationen überstehen, z.B. auf Transporten oder während eines Turniers. Sind dann vielleicht noch die Haltungsbedingungen nicht optimal oder fühlt das Pferd sich nicht wohl in seiner Herde, kommt es zu Dauerstress.

»Magenprobleme beim Pferd?«

Ähnliches wie bei der Flucht, passiert beim intensiven Training eines Pferdes. Die Aktivität des Verdauungstraktes wird gedrosselt, um Energie für die Muskeln bereit zu stellen. Durch die Bewegung lastet ein erhöhter Druck auf dem Magen und die Magensäure, die trotzdem weiter produziert wird, wird in Bereiche des Magens gedrückt, die empfindlich sind. Die Folge sind Magenschleimhautreizungen, die sich zu Magengeschwüren weiter entwickeln können.

Magengeschwüre beim Pferd entstehen auch oft in Folge einer anderen Erkrankung. So greifen einige Medikamente wie z.B. Entzündungshemmer, welche oft bei Lahmheiten verschrieben werden, den Magen an. Manchmal merkt man als Besitzer auch gar nicht, dass das Pferd krank ist und Schmerzen hat. Als potentielles Beutetier darf das Pferd nämlich keine Schwächen zeigen und unterdrückt oft Schmerzen, was wiederum Stress für das Pferd bedeutet. Die Ursache für ein Magengeschwür kann also auch in der ganz anderen Erkrankung liegen.

Die Behandlung von Magengeschwüren bei Pferden

Wird ein Magengeschwür durch eine Magenspiegelung diagnostiziert, verordnet der Tierarzt Medikamente, die in der Regel schnell und gut anschlagen.

Manchmal wird statt Magenspiegelung auch diagnostisch Therapiert, das heißt bei dem Verdacht auf ein Magengeschwür werden dem Pferd entsprechende Medikamente gegeben.

Bessert sich der Zustand des Pferdes, geht man davon aus, dass tatsächlich ein Magengeschwür vorlag. Tierärzte und auch Tierkliniken empfehlen im Anschluss an die konventionelle Therapie das Pferd mit Kristallkraft Coolly zu stabilisieren und um weiteren Magengeschwüren vorzubeugen.

Dieses spezielle Ergänzungsfutter legt eine Schutzschicht auf die empfindliche Magenschleimhaut und neutralisiert überschüssige Magensäure. In den ersten 2 Wochen bekommt das Pferd 2 – 3 Messbecher pro Tag, das sind 160 bis 240 Gramm. Dann wird die Menge auf 1 – 2 Becher pro Tag reduziert. Bleibt das Pferd stabil, wird die Dosierung weiter angepasst, bis man bei einer kleinen Erhaltungsdosis von ½ bis 1 Becher pro Tag angekommen ist.

Hatte das Pferd einmal ein Magengeschwür, bleibt es leider anfällig, weshalb die Pferde für eine dauerhafte Gabe des Ergänzungsfutters dankbar sind. Stehen stressige Situationen bevor, sollte die Dosierung 3 Tage vorher wieder erhöht werden.

Der Pferdebesitzer muss außerdem Fütterung, Haltung und Training seines Pferdes kritisch hinterfragen und pferdegerecht gestalten. Es sollte so wenige Stressfaktoren wie irgend möglich geben. So müssen die Grundbedürfnisse an Bewegung, sozialen Kontakten und auch das Kaubedürfnis ausreichend befriedigt werden. Das heißt so viel wie möglich raus auf die Wiese mit anderen Pferden. Im Winter dann auf den Paddock mit viel Raufutter. Wer Angst hat, dass sein Pferd zu dick wird, kann ihm auf der Wiese eine Fressbremse aufziehen bzw. im Winter das Heu durch ein Heunetz anbieten.

So wird die Menge, die das Pferd frisst zwar reduziert, aber das Kaubedürfnis wird befriedigt und es wird sogar mehr Speichel produziert, was dem Magen wiederum zugutekommt. Beim Training sollte das Pferd nicht überfordert werden. Oft versteht das Pferd nicht, was man von ihm will. Bevor es nun Stress gibt, lieber einmal einen Schritt zurückgehen und die neue Aufgabe später wieder angehen.

Viele Pferdebesitzer erkennen ihr Pferd nicht wieder, wenn die Magenprobleme behoben wurden. Die Pferde sind oft wie ausgewechselt, motiviert, leistungswillig und freudig bei der Arbeit. Dieses spiegeln auch die Erfahrungen vieler Pferdebesitzer wieder, die Sie auf der Kristallkraft Website nachlesen können.

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Foto: Stefanie Schünhoff / Postinfo: 01110816

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