Pferde: Alarmsignal Husten
8. April 2019 – 21:14 | No Comment

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Vorsicht: Verstärkter Wildwechsel im Herbst

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 9. Oktober 2015 – 13:25No Comment

In den kommenden Wochen sind wieder vermehrt Wildtiere unterwegs. Autofahrer sollten daher besonders vorsichtig unterwegs sein.

Nach der Erntezeit sind viele Wildtiere gezwungen, neue Futterplätze aufzusuchen. Dafür legen sie oftmals weite Strecken zurück und überqueren auch Straßen.

Daher gilt: Runter vom Gas und bremsbereit fahren, denn bei geringerem Tempo bleibt mehr Zeit, auf die plötzliche Gefahrensituation richtig zu reagieren.

Zudem sollte nicht vergessen werden, dass sich der Bremsweg auf nassen Straßen um bis zu 300 Prozent verlängert.

Richtig reagieren bei Wildwechsel

  • Speziell auf wenig befahrenen Nebenstraßen besonders vorausschauend fahren.
  • Mit angemessenem Tempo durch Wildwechsel-Zonen fahren, insbesondere während der Dämmerung und bei Dunkelheit.
  • Vor allem bei Übergängen zwischen Feld und Wald, in Waldbereichen oder bei Obstgärten ist mit Wildwechsel zu rechnen.
  • Überquert Rehwild bei Dämmerung oder Nacht die Straße, mehrmals kurz die Hupe betätigen. Dauerhupe vermeiden.
  • Fernlicht irritiert das Wild, sodass es mitten auf der Fahrbahn stehen bleiben könnte.
  • Das Fahrzeug nicht verreißen oder Haken schlagen.
  • Das tote Tier darf nicht mitgenommen werden.

»Wie versorge ich meinen Hund richtig?«

Analysen des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) zeigen, dass Wildunfälle durchaus ein schwerwiegendes Problem der Verkehrssicherheit sind. Ein Unfall kann unabhängig von Erfahrung und Fahrkönnen jeden Kraftfahrer treffen.

“Die meisten Unfälle ereignen sich zwischen 20 und 22 Uhr abends oder in der Morgendämmerung, wenn die Tiere am aktivsten sind”, erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV  die Ergebnisse der Detailauswertungen des KFV.

“Dennoch ist die Zeit zwischen ein und vier Uhr früh angesichts der geringen Verkehrsstärken ziemlich gefährlich.

Wildunfälle passieren die ganze Woche über. Über das Jahr verteilt gibt es im mehrjährigen Durchschnitt immer wieder Spitzen bei den Wildunfällen, die Abweichungen zwischen den Monaten sind aber relativ gering.

Vorsicht ist also das ganze Jahr über geboten. Bei 52 Prozent aller Wildunfälle erfolgt eine Kollision mit einem Reh, bei 0,7 Prozent mit einem Schwarzwild”, so Thann.

Oftmals wird die Gefahr, die von Wildunfällen ausgeht, stark unterschätzt: Die gewaltigen Kräfte, die frei werden, wenn Mensch (Auto) und Tier zusammentreffen, werden meist massiv unterschätzt. “Trifft man mit 50 km/h auf ein 80 kg schweres Wildschwein, wirkt ein Aufprallgewicht von 2 Tonnen auf Fahrzeug und Fahrer!”, so Thann. Richtige Reaktion ist entscheidend! Springt ein Tier auf die Straße, heißt es: “Ruhe bewahren, kontrolliert bremsen, abblenden und hupen”, rät Thann.

Ist ein Zusammenstoß mit einem Wildtier unvermeidlich, sollte man stark bremsen und das Lenkrad gut festhalten. Wenn der Fahrer richtig reagiert, ist die Verletzungsgefahr bei einem Zusammenstoß mit einem Wildtier für die Autoinsassen relativ gering. Riskante Ausweichmanöver sind zu vermeiden, sie bergen ein höheres Risiko als ein Zusammenstoß mit dem Tier.

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Quelle/Foto: OTS

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