Wölfe führen, Hunde folgen – und beide kooperieren mit dem Menschen
17. März 2019 – 11:27 | No Comment

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Wenn dein Haustier von Jägern erschossen wird: Aktion “Stoppt den Haustierabschuss”

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 20. Februar 2014 – 09:45One Comment

Anlässlich der Messe “Hohe Jagd und Fischerei” im Messezentrum Salzburg von 20.-.23. Februar macht der Österreichische Tierschutzverein auf einen großen Missstand in der Jagd aufmerksam.

Alljährlich werden allein in Österreich geschätzte dreißigtausend (!) Hunde und Katzen von Jägern erschossen.

Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen legal und fällt in den Jagdgesetzen unter den Begriff “Jagdschutz”. Die Jägerschaft wird in diesem Kontext nicht müde, Hunde als Bestien hinzustellen, die das wehrlose Wild grausam töten würden. Ihre Motivation ist jedoch keineswegs der Wildtierschutz, sondern die Wahrung eigener Interessen, so die Tierschützer. Freilaufende Hunde könnten das durch Fütterungen im Revier gehaltene Wild aufscheuchen und vertreiben. Ein kapitaler Hirsch könnte in ein anderes Revier abwandern und stünde dann nicht mehr für den eigenen Abschuss zur Verfügung, argumentiert die Jägerschaft.

Im Jahr 2011 kamen in Österreich ca. 80.000 Wildtiere im Straßenverkehr zu Tode, durch landwirtschaftliches Gerät werden jährlich Tausende Rehkitze und junge Feldhasen getötet und alle 35 Sekunden stirbt ein Wildtier durch Jägerhand.

Im Vergleich dazu ist die Anzahl der tatsächlich durch Hunde und Katzen gewilderten Tiere verschwindend gering. Hundehalter sollen keineswegs aus der Verantwortung für ihr Tier (Leinen- bzw. Aufsichtspflicht) entlassen werden, der Abschuss des geliebten Vierbeiners ist jedoch ein tiefer Einschnitt und für Kinder oftmals eine traumatische Erfahrung.

Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein ein Verbot des Haustierabschusses. Um die Öffentlichkeit auf dieses Thema hinzuweisen, hat der Verein eine Aufklärungsaktion gestartet.

Sogenannte Promo-Bikes fahren dabei durch die Salzburger Altstadt. Die großen Fahrradanhänger mit dem aktuellen Sujet “Stoppt den Haustierabschuss” sollen so auf diese Weise von vielen Menschen gesehen werden.

Die darauf gezeigten Fotos vermisster Hunde und Katzen machen deutlich, dass der Verbleib unzähliger vierbeiniger Familienmitglieder wegen des legalen Haustierabschusses ungeklärt ist. Auch Flyer werden an interessierte Passanten verteilt, um viele Unterstützer für das Abschussverbot zu gewinnen. Ein Unterzeichnen der Petition ist unter www.stopptdenhaustierabschuss.at möglich.

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