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Die Haut: Ein lebenswichtiges Organ

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 16. Februar 2013 – 16:35No Comment

Die Haut von Säugetieren und damit auch von Hunden, ist ein komplexes Organ, das mehr Aufgaben erfüllt, als eine einfache Hülle, die nur “alles” zusammen hält.

Sie ist in drei Hauptschichten unterteilt: die äußere Schicht (Oberhaut), genannt Epidermis, die Lederhaut, genannt Dermis und die Unterhaut, genannt Subkutis.

Die Epidermis besteht aus mehreren Zelltypen mit unterschiedlichsten Aufgaben. Die Dermis ist ein dichtes Geflecht aus Bindegewebe, das Blutgefäße, Nervensystem, sowie eine ganze Reihe spezialisierter Drüsen und Anhänge stützt. Die Subkutis ist aus Bindegewebe, Nerven, Blutgefäßen und Fettspeicherzellen zusammengesetzt. Die Haut ist verantwortlich für eine ganze Reihe lebenswichtiger Funktionen des Organismus.

Dies sind unter anderem:

  • Aufbau einer Abgrenzung (=Barrierefunktion) gegen Umwelteinflüsse
  • Regulierung der Körpertemperatur
  • Vitamin D-Herstellung
  • Aufnahme und Weiterleitung von Reizen

Ihre Funktion als Umweltbarriere erfüllt die Haut, indem sie Fremdstoffe mechanisch und chemisch am Eindringen hindert. Dies kann in Form einer Verdickung der Epidermis, also durch Hornhautbildung geschehen, vor allem in Regionen, an denen es leicht zu Abschürfungen kommt. Sie kann aber z. B. auch die Produktion von Hautfetten, die fremde Substanzen blockieren, anregen, um den Körper zu schützen.

Die Haut enthält auch ein immunologisches System, um Eindringlinge zu entdecken und unschädlich zu machen, die es geschafft haben, die äußeren Hürden zu überwinden. Dieses immunologische System beinhaltet verschiedene Typen spezialisierter Zellen, die über Botenstoffe miteinander „sprechen“.

Wenn eine oder mehrere dieser Grundfunktionen der Haut „aus der Bahn geworfen“ werden, verliert sie ihre natürliche Barrierefunktion und es beginnt eine Reihe von Reaktionen, um den entstehenden Schaden am Körper so gering wie möglich zu halten. Dies kann durch überschießende Reaktion des fehlgeleiteten Immunsystems auch der Beginn einer Allergie sein.

Hautveränderungen können vielfältig sein und reichen von leichten Rötungen über Juckreiz, Schuppenbildung, Haarausfall bis hin zu ausgedehnten offenen Wunden. Oft zeigen die Tiere ein auffälliges Verhalten (Unruhe, häufiges Kratzen, Lecken), das Hinweise auf ein dermatologisches Problem gibt. Eine möglichst frühzeitige Vorstellung beim Tierarzt zur Abklärung der Ursachen und Behandlung ist wichtig, damit es nicht zu massiven gesundheitlichen Problemen des Tieres kommt bzw. bei ernsthaften Erkrankungen frühzeitig therapeutisch eingegriffen werden kann. Es gibt auch bestimmte Hauterkrankungen, die auf den Menschen übertragbar sind, sogenannte Zoonosen. Deshalb sollten Hundehalter jede Hautveränderung ihres Vierbeiners durch den Tierarzt untersuchen lassen.

»Hat auch Ihr Hund Hautprobleme?«

Die wichtigsten Ursachen für Haiuterkrankungen sind:

  • Krankheitserreger, die die Haut direkt befallen; hierzu gehören Parasiten, Pilze und Bakterien
  • Innere Erkrankungen einschl. Allergien und Hormonstörungen
  • Nährstoff-Mangel

Weil es so viele verschiedene Ursachen für Hauterkrankungen gibt und weil die Veränderungen von Haut und Haaren dabei oft ähnlich aussehen, kann man in vielen Fällen nicht auf Anhieb sagen, welcher Grund vorliegt. Nur ein Tierarztbesuch kann hier Sicherheit bringen. Relativ häufig wird dabei ein Nährstoffmangel festgestellt, aufgrund einer nicht ausgewogenen Ernährung. Um das Futter speziell auf seinen Hund abzustimmen, gibt es jedoch heutzutage komfortable Hilfestellungen im Internet, wie zum Beispiel auf der Seite von Wildsterne Hundefutter und anderen.

So sind zum Beispiel essentielle Fettsäuren nötig, um neue Zellen zu bilden und sie sind erforderlich, um Haut und Fell in einem guten Zustand zu erhalten. Heutzutage leiden mehr als 30 – 40 Prozent aller Haustiere, die in Kleintierpraxen vorgestellt werden, unter Haut- oder Fellkrankheiten. Schätzungsweise können bis zu 20 Prozent der Hunde, die unter allergiebedingtem, extremen Juckreiz leiden, ihr Kratzbedürfnis kontrollieren, wenn essentielle Fettsäuren zugegeben werden.

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Quelle: Bundesverband für Tiergesundheit e.V. / Postinfo: 01160213

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