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18. September 2019 – 12:59 | No Comment

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Rehbock von Jäger brutal zu Tode gequält

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 25. Oktober 2012 – 20:2814 Comments

Österreich – Ein besonders sinnloser Fall von Tierquälerei ereignete sich vor kurzem in der Gemeinde Schalchen/Braunau (OÖ) nahe der Grenze zu Salzburg.

Ein junger, offenbar kranker Rehbock verirrte sich in den Garten eines Einfamilienhauses. Als der Hausbesitzer Dr. L. – selbst Jäger – sich auf einen halben Meter dem Tier näherte um zu sehen, was ihm fehlte, kam der kleine, apathisch wirkende sog. “Knopfbock” nur mühsam auf die Beine, um sich wenige Meter weiter wieder nieder zu lassen.

Nach Einschätzung von Dr. L. deutete die vom Wild dabei abgegebene wässrige Losung (Kot) auf einen parasitären Befall und somit auf eine qualvoll und tödlich verlaufende Krankheit hin. Da Dr. L. in der Gemeinde nicht jagdausübungsberichtigt war, war es ihm nicht erlaubt, selbst das Tier mit einem Fangschuss von seinem Leid zu erlösen. Der so informierte Jagdleiter der Gemeinde Schalchen schickte daraufhin den dafür berechtigten Jäger S. vor Ort.

Welch bizarres Schauspiel dann die entsetzten Zeugen erleben mussten, spottet jeder Beschreibung. Obwohl in der konkreten Situation völlig unnötig, näherte sich Jäger S. dem im Garten liegenden und völlig geschwächten Rehbock – trotz heftiger Proteste der Anwesenden- mit seinem Jagdhund. Die Folge: das höchstens ein Jahr alte Wildtier mobilisierte seine letzten Kräfte und versuchte, in den Garten der Nachbarn zu flüchten. Nun ließ S. seinen Hund von der Leine, der dem Bock nachjagte. Nach einigen Sekunden hörte man ein qualvolles Schreien des Knopfbocks, den der Hund im Garten des Nachbarn angefallen und zu Fall gebracht hatte. Der Nachbar versuchte vergeblich, den Hund von dem wehrlosen Bock loszubekommen. Erst unter zu Hilfenahme eines Hammers gelang dies dem Nachbarn (zumindest kurzfristig). In Rage ob des Schlages auf seinen Hund stürzte sich Jäger S. auf den am Boden liegenden Bock, holte seine Faustfeuerwaffe aus der Jackentasche, setzte die Waffe an und feuerte zweimal auf das Tier. Die Anwesenden hörten jedoch nur das Klicken eines leeren Revolvers. Offensichtlich hatte S. die Munition vergessen…

Nun holte Jäger S. sein Jagdmesser aus seiner Jackentasche, bückte sich zum Knopfbock, hob ihm den Kopf und begann, dem Tier mit einem – viel zu stumpfen – Jagdmesser die Kehle durchzuschneiden. Mehrere Male musste er ansetzen und zerfetzte so dem qualvoll röchelnden Bock die Kehle, bis dem Tier der Schlund heraushing. Währenddessen zerrte und verbiss sich sein Hund erneut in den Bauch sowie am sog. “Feuchtglied” (Geschlechtsteil) und den sog. “Brunftkugeln” (Hoden) des immer noch lebenden Wildtieres. S. zeigte kein Interesse, seinen Jagdhund vom schwer verletzten Bock wegzubekommen, da er viel zu sehr mit seinem Jagdmesser beschäftigt war. Nach Auskunft von Dr. L. erlag der kleine Rehbock erst nach 2-3 Minuten seinen Qualen.

Die aufgebrachten Zeugen waren entsetzt ob des dilettantischen und tierquälerischen Vorgehens von Jägers S. Dr. L. setzte den GF des OÖ Landesjägerverband (LJV) über diesen Vorfall in Kenntnis. Der LJV versprach eine Untersuchung, meldete sich danach aber nicht mehr bei L.. L. erstattete auf Anraten der für jagdliche Angelegenheiten zuständigen Abteilung der BH Braunau bei der zuständigen Polizeiinspektion Mattighofen Anzeige wegen Tierquälerei gegen S.. Überdies übermittelte der Österreichische Tierschutzverein eine Sachverhaltsdarstellung an die zuständige Staatsanwaltschaft Linz wegen Verdachtes des Verstoßes gegen § 222 StGB (Tierquälerei) und fordert den Entzug des Jagdscheins.

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Foto: Österreichischer Tierschutzverein

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14 Comments »

  • Gabriele Knöbel sagt:

    JÄGER, EINE EIGENE UND FRAGWÜRDIGE SPEZIES MENSCH???Ja, definitiv! Jedoch nicht nur angesichts dieses abscheulichen Vorfalls, sondern auch weil mir persönlich noch kein einzig persönlich bekannter Jäger als tierschützend und tierliebend aufgefallen ist. Im Gegenteil, es waren und sind immer Menschen mit denen ich nach kürzester Zeit keine Basis mehr hatte, da sich relativ rasch eine Menge Defizite sichtbar machten und die Charaktäre mehr als fragwürdig erschienen. Im aktuellen Fall sollte diese Person hart und angemessen bestraft werden, sollte sich tatsächlich ein klarer Fall von Tierquälerei feststellen lassen. Inkompetenz und fehlende Intelligenz dürften sich ja kaum noch bezweifeln lassen.
    Leider sind in unserem Land die Gesetze zum Schutz der Tiere immer noch zu lasch und die Strafen daher kaum angemessen.
    Für mich ganz klar ein widerlicher Akt von Gefühllosigkeit und daher menschlich letztklassig.

  • Marlene sagt:

    Ich glaube immer noch an Karma Und HOFFE das der “Möchtegern Jäger” seine verdiente Strafe eines Tages dafür bekommen wird .. nichts bleibt ungesehen auch wenn das Rechtssystem versagt !

    armer kleiner, starker Bock ..

  • Justus sagt:

    ES GIBT KEINEN GRUND WARUM EIN MENSCH DAS RECHT HAT EIN TIER SO BRUTAL UND UNTER QUALEN LEIDENDEN SCHMERZEN ZU TÖTEN!!!!!! WENN ES EINEN GOTT GIBT DANN WÜNSCHE ICH MIR DAS DIESER JÄGER SEINE ABSOLUT GERECHTE GLEICHE STRAFE BEKOMMT!!!!!!!! GRAUSAME MENSCHHEIT

  • petra sagt:

    hallo
    ich hoffe doch das diese person ,die jagdlizenz abgenommen wurde, weil sowas darf nicht passieren und da wäre es rechtens das man so etwas in die weg leitet

  • Julia sagt:

    Hallo. erstmal danke an jeden der Organisation, dass ihr euch so engagiert!

    ich hatte heuer zusammen mit meinem Freund leider einen wildunfall. der Jäger hat finde ich, und die Polizei, meiner Meinung nach gegen den Tierschutz verstoßen weil er den armen bock 1h leiden ließ, keine Waffe mitgenommen hat und die Waffe erst nach einem misslungenen Versuch von abnicken geholt hat. ich habe über die Polizei an das entsprechende Landratsamt geschrieben. als Antwort habe ich nur bekommen, dass sie den Fall überprüft haben und den Jäger noch einmal über Seite Pflichten aufgeklärt haben und – ganz schlimm – dass sich der Jäger beim Versuch des abnickens in die Hand geschnitten und verletzt hat!!!

    mich beschäftigt das aber immrrnoch. der Jäger hat das Tier so lange leiden lassen weil er der Meinung war “das” erledigt sich voll selbst. (Zitat). obwohl das Tier davor sogar noch versucht hat aufzustehen. er hat’s dann einfach an den Füßen in den Grünstreifen geschmissen.

    was ist eure Meinung und euer Rat? ich wäre Do froh wenn ihr mir am besten per e-mail antwortet? danke!

  • andy sagt:

    Please send this so called jager to holland and i will personaly cut his throth with a blont knife.
    Such a person doesn’t deserve to live any more.
    The dog cant be blamed for his behavior, because he only does what him is been learned.
    It is time that people start to realize that even,,,,, animals have feelings, and know what fear is.

  • Redaktion TierarztBLOG sagt:

    Hallo Julia,

    Eine Anzeige wegen Tierquälerei wäre wahrscheinlich besser als eine Meldung ans Landratsamt. So muss Polizei und Staatsanwaltschaft den Fall prüfen, im Amt kann schon mal ein Akt verlorengehen …

  • Nadja sagt:

    Da suchte das arme Tier Schutz und Hilfe vom Menschen damit ihm geholfen wird. Es musste erfahren, dass der Mensch ihm seine letzte Hoffnung zerstört hatte.

  • schabasser ursula sagt:

    Ich könnte einen ganzen Roman schreiben dazu! Aber vielleicht regen ein paar Fragen mehr zum nachdenken an.
    Hat dieser Mensch vor irgendeinem Lebewesen Respekt?
    Sollte ein Jäger nicht die Natur schützen und deren Lebewesen achten?
    Warum darf eine Person mit so einem Charakter Waffen besitzen?
    Eine Straftat bewusst abzuwarten ist doch Vorsätzlich???
    Wäre es nicht sinnvoller gesetzlich die Tiere nicht als Sache anzusehen – bevor aus mangelndem Respekt am Leben noch schlimmeres geschieht ?

  • MANU sagt:

    @Julia:

    Falls es Dir hilft,gehe auf Facebook:

    Deutsches Tierschutzbuero

    Dort gibt es Formulare (Anzeigen von Tierquälerei jeglicher Art)

  • MANU sagt:

    @Julia….

    oder hier der Link…da kannst Du gleich Online Anzeige erstatten:

    http://www.tierschutzbuero.de/

  • kathrin sagt:

    Es kann nicht sein das diese SOGENANNTEN Jäger sich alles erlauben dürfen!
    Dieser Mann ist für mich kein MENSCH mehr! Er gehört hart bestraft und seine MÖRDER Lizenz auf immer entzogen! DER gehört bei der Staatsanwaltschaft angezeigt ohne wenn und aber!
    Außerdem sollte dieser der sich MENSCH nennt mit Namen öffentlich gemacht werden!
    Oh wie diese HASSE!!!

  • Heidi sagt:

    Warum nochmal hat dieser Vollpfosten-Jäger seinen Köter (sorry ich liebe Hunde aber nicht in dieser story!) auf das hilflose Tier gehetzt?????
    Kleiner Triumpf für den Hund oder was???
    Ich hoffe der Fall wird in der OFFENTLICHKEIT ZERFETZT und der Idiot von Jäger muss unbedingt bestraft werden!!
    Ich werde NIE einen Jäger rufen wenn ich ein leidendes Tier entdecke!!
    Dann lieber einen Tierarzt!

  • Olli sagt:

    Das ist ja wohl der Supergau, dieses Jägerarschloch, man sollte ihm genauso wie dem reh mit einem stumpfen Jagdmesser den verdammten Arsch aufschneiden!!

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