Giftköder – Gefahr für geliebte Vierbeiner
16. Oktober 2017 – 21:56 | One Comment

Immer öfter hören Hundebesitzer in den Nachrichten von einer großen Gefahr für ihre Hunde: Giftköder. Dabei handelt es sich um unscheinbar wirkende Leckerlies, deren Genuss jedoch im schlimmsten Fall tödlich enden kann. Tierschutzorganisationen gehen aktuell …

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Giardien: Tipps und begleitende Hygienemaßnahmen für Hundehalter

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 29. August 2012 – 15:053 Comments

Nicht nur Würmer, sondern auch parasitäre Einzeller, bedrohen die Darmgesundheit von Hund und Katze und können Infektionen hervorrufen.

Am häufigsten kommen sogenannte Giardien vor, besonders betroffen sind junge Tiere. Der häufig sehr enge Kontakt zwischen Mensch und Haustier birgt auch gesundheitliche Risiken für den Menschen.

So können Hunde und Katzen bestimmte Endoparasiten auf den Menschen übertragen, da diese ein zoonotisches Potenzial besitzen. Das gilt für Rundwürmer ebenso wie für Bandwürmer und eben für Giardien.

Giardien-Zysten werden massenhaft im Kot ausgeschieden, sind sofort und in der Umwelt über Wochen bis Monate infektiös. Daher besteht eine sehr hohe Reinfektionsgefahr.

  • Alle Hunde und Katzen eines Bestandes gleichzeitig behandeln, unabhängig davon, ob sie Symptome zeigen.
  • Kot stets einsammeln und unschädlich beseitigen (Plastiktüte, Mülltonne).
  • Hund zum Schutz der Kinder von Spielplätzen und Sandkästen fernhalten.
  • Kontamination von Wasser und Futter sowie der Näpfe durch Kot oder Fliegen verhindern. Regelmäßige Reinigung mit kochendem Wasser. Gut abtrocknen.
  • Nur frisches Wasser zu trinken geben, da andere Wasserquellen durch andere Tiere infiziert sein können.
  • Feuchte Areale trocken legen und nach Möglichkeit die Ausläufe befestigen. Umso besser können diese gereinigt und desinfiziert* werden. Dampfstrahler (> 60°C) verwenden. Ausläufe vollständig abtrocknen lassen.
  • Feste Böden mit einem Dampfstrahler (> 60°C) behandeln und desinfizieren.
  • Shampoonieren v.a. von langhaarigen Hunden nach der Behandlung, da die minimale infektiöse Dosis sehr gering ist und infektiöse Zysten am Haarkleid haften können.
  • Hundedecken regelmäßig so heiß wie möglich waschen.
  • Spielzeug sorgfältig reinigen.

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Quelle: Bundesverband für Tiergesundheit e.V. / Foto: BfT/ Okapia/imagebroker/PICANI

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