Giftköder – Gefahr für geliebte Vierbeiner
16. Oktober 2017 – 21:56 | One Comment

Immer öfter hören Hundebesitzer in den Nachrichten von einer großen Gefahr für ihre Hunde: Giftköder. Dabei handelt es sich um unscheinbar wirkende Leckerlies, deren Genuss jedoch im schlimmsten Fall tödlich enden kann. Tierschutzorganisationen gehen aktuell …

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Hinter den Kulissen von perro negro

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 22. April 2012 – 07:43No Comment

Interview mit Brigitte Szuplinski, Geschäftsführerin der perro negro GmbH

TierarztBLOG: Im März sind Sie auf uns zugekommen und haben uns mit einer Spende für unseren Tierschutzshop unterstützt. Inzwischen konnten wir einige Artikel bereits erfolgreich verkaufen. Über Ihre Internetseite perro-negro.de und facebook haben wir bereits einiges über perro negro erfahren. Was wissen wir noch nicht?

Brigitte Szuplinski: perro negro gibt es jetzt seit etwas mehr als einem Jahr. Das Unternehmen ist eine 100%ige Tochter der gemeinnützigen Frauke-Weber-und-Rainer-Braam-Stiftung, die die kommerziellen Belange der Stiftung übernimmt und übernehmen soll.
Die Stiftung plant ein eigenes Projekt, das sich ganz besonders für kranke Haustierhalter einsetzen wird. Die Mitbegründerin Frauke Weber erkrankte an Krebs und musste im Laufe ihrer Therapie erfahren, dass schwerstkranke Menschen sehr häufig von ihren nächsten Angehörigen verlassen werden. In der Tat ist es außergewöhnlich schwer, einen Menschen, den man liebt, in den Tod begleiten zu müssen. Nur Betroffene – Gesunde und Kranke – wissen das.

Anders ist das bei einem Haustier. Trauer, Verzweiflung, Angst und Einsamkeit belohnt es durch uneingeschränkte Treue und Zuwendung. Umso schlimmer, wenn man genau dann, wenn man jede Art von Trost benötigt, sich von seinem geliebten Tier trennen muss, weil man keine Betreuung für die Zeit der Krankenhausaufenthalte und Behandlung findet.

Die Frauke-Weber-und-Rainer-Braam-Stiftung will dafür einen Platz schaffen. Kein Tierheim im klassischen Sinne: sondern eine „Pension“ für Mensch und Tier. Die Tiere sollen dort zeitweise oder dauerhaft versorgt werden und können von Ihren Besitzern besucht bzw. wieder abgeholt werden. Auch für die Menschen sollen kleine Apartments entstehen, damit man vor Ort Zeit mit seinen Tieren verbringen kann.

TierarztBLOG: Das klingt doch – auch wenn es ein trauriger Grund ist – nach einem nachahmenswerten Projekt. Warum liest man bei perro negro nicht darüber?

Brigitte Szuplinski: Das hat verschiedene Gründe. Zunächst einmal dürfen wir wegen der Wettbewerbsregeln und den Regeln für gemeinnützige Stiftungen nicht dafür werben. Dann ist es zwar so, dass Erlöse der perro negro GmbH in die Stiftung fließen werden, wir aber im Moment noch keine Erlöse erzielen, weil sich das Unternehmen noch im Aufbau befindet. Außerdem sind wir der Meinung, dass es zu früh ist, über das Stiftungsprojekt zu berichten. Dazu sind Planungen, Genehmigungen und behördliche Voraussetzungen zu erfüllen und bevor wir nicht etwas Konkretes zeigen können, wollen wir nichts versprechen, was wir dann nicht halten können.

TierarztBLOG: Immer wenn man nach perro negro sucht, trifft man auf Sunny. Gibt es ihn wirklich und wer ist es?

Brigitte Szuplinski: Ja, das ist unser Maskottchen. Schon der Name perro negro ist nur wegen ihm entstanden. Perro negro kommt aus dem Spanischen und heißt „schwarzer Hund“. Sunny ist ein spanischer Mischlingsrüde und wurde von Frauke Weber und Rainer Braam aus dem mallorquinischen Tierheim in Felanitx geholt. Er wurde auf den Straßen der Stadt aufgegriffen und so vor dem Tod in einer der Tötungsstationen gerettet. Er hat fast zwei Jahre zusammen mit Frauke gelebt und war bis zu ihrem Tod bei ihr. Wenn man Fotos von ihm sieht, dann erkennt man, dass er auch für unser Logo Modell gestanden hat. Und er hat über sein facebook-Profil die ersten Kunden und Fans von perro negro gewonnen.

TierarztBLOG: So und was gibt es nun bei perro negro?

Brigitte Szuplinski: Es ist nicht leicht, ein Warensortiment zusammenzustellen, das eine große Zielgruppe anspricht. Irgendwo kann man alles, was wir anbieten, auch und vielleicht auch günstiger bekommen. Wir sind auf der ständigen Suche nach außergewöhnlichen Artikeln, die man sich selbst gönnen möchte oder die man gerne verschenken will. Immer sollte es unserem Unternehmensmotto „Die Welt ist bunt“ entsprechen und ganz besonders freuen wir uns, wenn wir etwas finden, was Menschen mit Tieren anspricht oder sich als Geschenk für Tiere eignet. Parallel arbeiten wir an einer perro negro-Kollektion, aber das ist geht natürlich nur sehr langsam, weil das mit hohen Kosten verbunden ist.

TierarztBLOG: Spannend. Wir werden ein Auge auf perro negro haben.

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Fotos: perro negro

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