Ein Hund, zwei Halter, dreifache Freude – Dogsharing richtig planen
13. August 2018 – 11:50 | No Comment

Beim Dogsharing treffen zwei Menschen aufeinander, die sich die Verantwortung für einen Hund teilen. Eine gute Lösung für Tierfreunde, denen die Kraft oder das Geld fehlt, um sich (weiterhin) allein um einen Hund zu kümmern …

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Hundeattacken: Hundehaltern fehlt oft jegliches Problembewusstsein

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 16. Mai 2011 – 12:5311 Comments

“Der Leitwolf Mensch wird zum Problem”

Schreckliche Angriffe von Hunden, deren Leidtragende meist Kinder sind, sind an der Tagesordnung. 5900 Österreicher werden jährlich durch Hundebisse schwer verletzt.

Dass außer Kontrolle geratene Vierbeiner nicht nur für Kleinkinder, sondern auch für Erwachsene ein beängstigendes Problem darstellen, beweist der Innsbrucker Vorfall vom Samstag, wo zwei Schäferhunde einen 51-jährigen Jogger und eine 57-Jährige anfielen.

Warum die Tiere frei in der Stadt herumliefen, ist Gegenstand von Ermittlungen. Dass etliche Hunde vergleichbarer Größe oder Hunde im Rang von Dobermännern, Rottweilern oder ausgewiesenen Kampfhunden in Gärten mit niedrigen Zäunen frei herumlaufen, ist jedoch Fakt.

Auch dass sich Hundehalter mit solchen Tieren ohne Maulkorb und trotz Betretungsverbot auf öffentlichen Kinderspielplätzen aufhalten. Nicht die Hunde sind da das Problem, sondern der Leitwolf Mensch, dem trotz jahrelanger Thematisierung jedes Problembewusstsein immer noch fehlt. Oft passen schon die Statur des Hundes und des Herrerls nicht zusammen. Nur wer selbst wirklich kräftig ist, darf auch einen solchen Hund an der Leine führen. Und zwar nur dorthin, wo zumindest denkbar keine Gefahr für andere Mitbürger droht.

Nach schwersten Verletzungen an Kleinkindern und immer neuen Vorfällen muss die Zeit der Sonntagsreden für Politik, Behörden und Zuchtverbände nun endgültig vorbei sein: Wer einen Hund größer als ein Golden Retriever halten möchte, soll dafür auch bereit sein, seine Fähigkeiten zur Haltung überprüfen und sein Wissen nach verpflichtender Schulung testen zu lassen. Bei Übertretung von Sicherheitsvorschriften ist zum Schutze aller derzeit seitens der Exekutive wohl nur ein unmissverständliches Motto angesagt: null Toleranz!

Reinhard Fellner, Tiroler Tageszeitung

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Quelle: ots / Foto: Andrevruas

Immer wieder: Der Hund war schon einmal auffällig …

Die Probleme rund um die Hundehaltung sind vielschichtig und müssen aus vielerlei Blickwinkeln betrachtet werden.

TierarztBLOG möchte daher im Rahmen des Social Networks Facebook Hundehaltern, Tierfreunden und Betroffenen die Möglichkeit bieten, zu diesem Thema die persönliche Meinung einzubringen, Vorschläge und Lösungsansätze zu präsentieren – und diese auch gleichzeitig einer breiten Öffentlichkeit zur Abstimmung vorzulegen.

Hundeführerschein, “Kampfhunde”-Verbote, etc. – Themen, bei denen verantwortliche Politiker vielerorts Meinungen von einzelnen “Experten” aus dem Hut zauberten, die dann als Problemlösungen in teils heftig umstrittene Verordnungen und Gesetze einflossen.

Oder es kam sogar vor, dass aus Mangel an Expertisen, einfach renommierte Persönlichkeiten flux vereinnahmt wurden, um nicht völlig ohne jegliche Fakten argumentieren zu müssen (TierarztBLOG berichtete: Tierpsychologe Martin Rütter wehrt sich gegen die Vereinnahmung in Sachen Wiener Hundeführschein)

Nun ist auch mal DEINE Meinung gefragt

Welche Vorschriften sollten Hundehalter einhalten müssen?
Welche Vorschläge sind DEINER Meinung nach am zielführendsten?

Im Frageformular sind einige Antwortmöglichkeiten schon angegeben, weitere Optionen können von dir jederzeit hinzugefügt werden. Somit hast du die Möglichkeit, nicht nur deine Meinung zu diesem Thema kundzutun, sondern auch über DEINE Vorschläge gleichzeitig abstimmen zu lassen!

So nimmst du an der Umfrage teil

Einzige Vorraussetzung zur Teilnahme an dieser Umfrage ist ein Facebook Konto, du musst NICHT den “Gefällt mir” Button unserer Facebook Seite Ich liebe Tiere | Pro Tierschutz drücken oder sonstige Daten von dir weitergeben!

Ziel ist es, mit einer repräsentativen Meinungsvielfalt die Diskussion in Politik, Medien und Gesellschaft konstruktiv anzuregen. Bitte mache daher auch deine Freunde auf diese Initiative aufmerksam und lade sie zu dieser Umfrage ein! Das Voting findest du auf der Facebook Seite Ich liebe Tiere | Pro Tierschutz, eine der größten unabhängigen Plattformen für Tierfreunde im deutschsprachigen Raum auf Facebook.

DEINE Meinung zählt!

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“Who Let the Dogs out” – Baha Men

Foto: Michaelhahha

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11 Comments »

  • maxxx sagt:

    Toll, alle Achtung, Herr Fellner.

    Haben Sie jemals gesehen wie groß ein Golden Retriever ist?
    Der Artikel ist total “sinnbefreit”.
    Andererseits auch wieder nicht, es zeugt nur davon, dass man weder als Verfasser eines Artikels, noch als Redakteur der Tiroler Zeitung (wie in vielen anderen auch), wirklich Ahnung von der Materie haben muss.
    Oder haben Sie selber einen PitBull, Saffordshire-Terrier o.ä. und wollen sich damit nicht nach einer “verpflichtenden Schulung” “testen”(??) lassen?

    Mehr (außer unhöfliches) fällt mir dazu Nu nicht ein. Ah, doch: dass sich ab dann eventuell so mancher Retriever-Halter als nächsten Hund einen Deutschen Jagdterrier oder (was weiß ich was) zulegt, um keinen Nachweis erbringen zu müssen, sollte ihm dies missfallen. Stell ich mir gerade echt witzig vor: arme Pittis, die sich dann mit den unzähligen rüstigen Rentnern auf die Berge quälen und die Almen unsicher machen :)

  • Mark sagt:

    …schön auch das reisserische Bild des Labradors (der wohl Menschenfreundlichsten Hunderasse der Erde), der vermutlich einen gefährlich agressiven Schwanzwedel-Ableck-Angriff startet. Da waren echte Fachleute am Werk…

  • stevie sagt:

    mannomann, der “artikel” entbehrt wieder mal jeder grundlage. die BILD-zeitung ist nichts dagegen.
    wie kann eine pro-tierschutzseite sowas verlinken?

  • Redaktion TierarztBLOG sagt:

    Lieber Stevie, der Artikel ist der heutige Leitartikel von Reinhard Fellner in der Tiroler Tageszeitung. Gefragt sind Stellungnahmen zum Inhalt!

  • saskia sagt:

    Die Problematik ist, dass einge Menschen ‘Kampfhunde’ nur aus Imagegründen halten und diese auch als solche ‘erziehen’. Das nächste ist, dass viele Hundehalter einfach null Ahnung haben, wie mann einen Hund richtig haltet und erzieht. Meiner Meinung nach sollte JEDER den Hundeführerschein machen müssen. Leider würden dann viele Tiere nicht zu vermitteln sein weil sich viele Menschen die Mühe nicht machen würden.

    Ich erinnere mich an meinen Ex Freund zurück, dessen Hund einfach schlecht erzogen und unterfordert war. Solche Hunde neigen dann zu Beißattacken und dessen Hundehalter sind sich ihrer Schuld aber nicht bewusst. Der Hund meines Ex Freundes hat schon des öfteren andere Hunde attackiert aber gegen solche Besitzer wird nicht vorgegangen weil sein Hund ein Mischling ist. Jeder Hund kann bei schlechter Haltung gefährlich werden und in absolut jedem Fall sind die Hundehalter schuld.

    Ich habe selber eine Hündin, habe mit ihr die Hundeschule besucht und aus Interesse einige Bücher über die Hundehaltung gelesen. SO sollte das laufen und nicht anders.

    Der größte Fehler ist aber die Tiere nach solchen Attacken einschläfern zu lassen oder ins Tierheim abzuschieben. Wenn ein Kind Amok läuft, weil es jahrelang zu Hause keine Beschäftigung, keine Freunde und keine Herausforderungen hatte, dann dürfen auch nur die Eltern, die es ja verbockt haben, verantwortlich dafür gemacht werden.

    Andere Meinungen akzeptiere ich nicht. Ich habe einfach Recht. Nicht die Hunde sind schuld sondern deren Besitzer. Man kann nicht sagen welche Rassen speziell gefährlich sind. Klar ist der Biss eines Staffordshire Terriers stärker als der eines Dackels aber das heißt nicht, dass nicht auch mal ein Dackel jemanden umbringen kann, wenn der Halter dämlich genug war um den Hund so zu erziehen. Hunde sind nunmal Tiere, die wissen es nicht besser, deshalb müssen wir sie erziehen, wenn wir schon mit ihnen zusammen leben wollen und ihnen Beschäftigung geben, mit ihnen spielen, sie auspowern…
    Dann ist es ein ausgeglichener Hund. Wenn dieser ausgeglichener Hund dann auch noch eine gute Erziehung genießen durfte, wird er ohne Grund niemals einen Menschen anfallen.

    Das vergessen die Menschen auch viel zu oft: Hunde drohen meist lange vor einem Angriff, welche aber von den Menschen ignoriert werden. Außerdem wird Hunden sehr wohl viel zu oft ein Grund für einen Biss geliefert, den hinterher entweder keiner zugeben will oder es hat niemand auf das Kind aufgepasst, das den Hund eine halbe Stunde lang an den Ohren gezogen hat und hinterher gebissen wurde.

    Das Problem liegt auf der Hand und die Lösung gleich daneben. Wer diese nicht erkennt ist in meinen Augen ein sehr dummer Mensch. Leider sind das sehr viele. Dazu zähle ich auch meinen Ex Freund und sehr viele andere Menschen aus meinem Bekanntenkreis.

  • Wolfgang Bärnthaler sagt:

    Dass Statur des Herrls und des Hundes zusammenpassen sollten/müssten ist völliger Blödsinn, denn sonst könnte keine zierliche Frau einen Hund der grösser ist als ein Beagle führen. Hier geht es einzig und allein um die Fähigkeit den Hund über Erziehung und Disziplin zu kontrollieren. Wie könnte man sonst mit zwei oder drei Hunden gleichzeitig ausser Haus!?

  • maxxx sagt:

    @saskia:

    Du siehst die Welt sehr einfach, hast aber dabei in vielen Punkten völlig recht.
    Deine Lösung zielt auf Triebverhalten bzw. genauer gesagt auf Triebstau ab.
    Es gibt aber auch noch “Dinge” wie Reizschwelle, Territorialverhalten, Härte, psychische Belastungsgrenze…. .
    Womit du aber zu 100% richtig liegst ist, dass dies sicherlich nicht von der Körpergröße abhängt.

    LG

  • Ljiljana sagt:

    Was die heutigen Gesetze und Auflagen bringen ist nicht nur Geldschneiderei und wird Unfälle mit Hunden nicht vermeiden. Und artgerecht halten kann man das Tier auch nicht, wenn ich den Hund nur noch mit Maulkorb und zwei Meter Leine führen darf…macht das mal mit einem großen Hund, der den Kontakt zu Artgenossen braucht,- wie jeder andere auch. Zudem es nicht mal Ausläufe gibt in den Städten die es möglich machen dass ein (auch vermeintlich gefährlicher) Hund sich mal austoben kann. Sollte er es nicht können / dürfen gerät er mit der Zeit nur noch mehr in Stress und wird dadurch erst recht agressiv… Und was für die großen gilt, sollte auch für kleine gelten, die nicht seltener auf die großen losgehen,- wehe dem, der große wehrt sich…einen Sachkundenachweis finde ich persönlich nicht verkehrt, allerdings für ALLE ! Man sollte bei all der Misslage nicht vergessen, wieviele Hunde Menschen das Leben retten und helfen das Leben zu meistern…wir sind den Hunden was schuldig! Fragt doch mal die Ausbilder, wie sie das sehen,- die müssen gehört werden und sie hätten sicher adequate Vorschläge zu Lösungen,- aber so wie es ist, wird das nix. Es wurde über deren Köpfe entschieden und das nennt sich Experten??? Na, die möchte ich kennen lernen, die DAS Gesetz für gut befunden haben…die wahren Experten wurden vielleicht gefragt, aber entschieden haben das andere, was den Gesetzentwurf und die schwachsinnigen Auflagen betrifft… sorry.

  • Hallo,
    interessante Sicht auf die Dinge. Ein Thema wie die Angriffe durch Hunde sollte immer zum diskutieren anregen und das tut er auch anscheinend. Ich hoffe nur, dass es in Zukunft keine Angriffe mehr durch Hunde gibt bzw. die Anzahl abnimmt.

  • Angie sagt:

    so ein Schwachsinn ich bin eine zierliche Frau, und habe 3 Schäferhund und ein Pointermischling. Soll ich jetzt lieber Chiwahwas haben, oder wie? Natürlich geh ich meist nur mit 2 laufen, oder wenn mein Mann dabei ist alles 4. Ich brauche scho viel Kraft. ich muss mir auch immer wieder so dumme Komentare anhören wie: Können sie die überhaupt halten? Ja ich kann es. Meine Hunde haben alle eine Hundeschule besucht, und ich bin zufrieden. Aber im Rudel sind hunde meist etwas schwieriger, wie wenn ich nur einen habe. ist ja klar, dass einer meist super fogt, aber bei mehreren wenn einer Blödsinn macht, rennen die anderen mit

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