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29. November 2018 – 23:19 | No Comment

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Rückwärtsniesen oder Epilepsie? (658)

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 20. Dezember 2010 – 14:41One Comment

Anfrage von Ginter

Griffon, weiblich, 2 Jahre, kastriert

Wir wohnen mit unserem Hund (taub) in Kairo. Der Hund ist sonst bei bester Gesundheit. Im Alter von ca. 3/4 Jahren tratten dan jeden Tag symptome von Rückwärtsniesen auf. Unser Vet. hier meinte es seien epileptische Anfälle und wir mussten dem Hund täglich 3 x ein Medikament eingeben, welches wir in einem neutralen Fläschchen erhielten.

Nach ca. einem Monat wurden die Symptome immer seltener bis sie schliesslich beinahe aufhörten (jetzt noch vielleicht 2-3 mal/Monat). Anlässlich eines CH-Aufenthaltes zeigte ich dann ein von uns gemachtes Video dem CH-Vet., welcher Epilepsie als unwahrscheinlich, Rückwärtsniesen als sehr wahrscheinlich diagnostizierte.

Unserm Vet. hier in Kairo ist Rückwärtsniesen nicht bekannt, auch meinte er, wenn das Mewdikament für Epilepsie derart gut angesprochen habe, sei für ihn klar, das Epilepsie als Ursache bestanden habe, obwohl bei den “Anfällen” keine der üblichen Symptome für Epilepsie (Schaum, uUmfallen, event. kurze Bewusslosigkeit, Benommenheit usw) auftrag.

Aufgrund meiner vielen Internetsuchen bin ich auch überzeugt, der Hund leide unter Rückwärtsniesen und nicht Epilepsie. Ich muss nun nur noch unseren Vet. hier in Aegypten davon überzeugen. Ihr Kommentar dazu würde mir sehr helfen. Besten Dank

Anfragen an das ONLINE DOC Expertenteam der Thermenlandklinik richtest Du bitte über folgendes >> Kontaktformular

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One Comment »

  • Hallo Ginter,
    Was ist Rückwärtsniesen: darunter versteht man die anfallsartige Steigerung von geräuschvoller, angestrengter Inspiration, die durch eine Irritation im Nasopharynx hervorgerufen wird. Eine solche Reizung kann durch einen Fremdkörper oder durch virale Infektionen verursacht werden. Die meisten Fälle sind jedoch idiopathisch. Davon sind sehr oft Hunde kleiner Rassen betroffen. Rückwärtsniesen wird bei diesen oft im Zusammenhang mit Aufregung oder der Wasseraufnahme beobachtet. In der Regel ist keine Therapie erforderlich, da die Anfälle selbstlimitierend sind.
    Epilepsieanfälle sehen in der Regel komplett anders aus.
    Liebe Grüße!

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