Sorgenfreies Spiel im Garten: Sicherheit an Teich und Pool
14. Juni 2019 – 14:13 | No Comment

Fußball spielen, sich Verstecken oder einfach nur durch den Garten tollen: Ist ein Gartenteich in der Nähe, kann es für Kinder gefährlich werden.
Gerade, weil sie sich die spannenden Zierfische auch gern aus der Nähe ansehen …

Lies den ganzen Artikel »
Hunde

Geschichten und Geschichte rund um die treuesten Freunde des Menschen.

Katzen

Seit 9500 Jahren Begleiter des Menschen – hier ein kleiner Auszug.

Tierwelt

Meinungen, Kommentare, Interviews und Berichte aus der Welt der Tiere.

Tiermedizin

Informationen über Krankheiten unserer tierischen Mitbewohner und deren Auswirkungen.

PRO Tierschutz

Tierschutz ist uns ein Anliegen! Home of “Projekt Giftwarnkarte”

Home » ICH BIN GEGEN WALFANG

Mutigen Greenpeace-Kämpfern gegen den japanischen Walfang drohen 10 Jahre Haft

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 13. Februar 2010 – 15:033 Comments

Japan – Den beiden Greenpeace-Mitarbeiter Junichi Sato und Toru Suzuki drohen bis zu zehn Jahren in Haft, nachdem sie einen weitreichenden illegalen Handel mit Walfleisch auf Seiten der japanischen Fangflotte aufgedeckt hatten. Die Staatsanwaltschaft eröffnete daraufhin ein ausschließlich politisch motiviertes Gerichtsverfahren mit dem Vorwurf des Diebstahls und des Hausfriedensbruchs, obwohl Japan mit der Verhaftung der Greenpeace-Aktivisten dem UN-Menschenrechtsrat UNHCR zufolge gegen international garantiertes Recht verstoßen hat.

Eine UNHCR-Expertengruppe stellte nämlich fest, dass die beiden Greenpeace-Walschützer “im Bewusstsein gehandelt hatten, dass ihre Aktivitäten im öffentlichen Interesse seien, da sie nur kriminelle Unterschlagung innerhalb der mit Steuergeldern finanzierten Walfangindustrie aufzudecken versuchten.” Die Expertengruppe würdigte auch, dass Sato und Suzuki auf freiwilliger Basis mit Polizei und Staatsanwalt kooperiert hätten, was von den Behörden jedoch nicht anerkannt worden wäre. Überdies habe es die japanische Regierung verabsäumt, für die Greenpeace-Mitarbeiter entlastende Fakten – zum Beispiel deren Umweltschutz-Tätigkeiten oder die zur Aufklärung des Walfleischskandals gesammelten Beweismittel – dem Gericht vorzulegen. Somit kommt die UNHCR zu folgendem Schluss: “Das Recht der beiden Umwelt-Aktivisten, ihrer Freiheit nicht willkürlich beraubt zu werden, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung, ebenso wie ihr Recht, gewaltlose Aktivitäten ohne Einschüchterung und Belästigungen durchzuführen, ist von der japanischen Justiz nicht respektiert worden.”

Statement zum Walfleischskandal in Japan

Die zwei Greenpeace-Mitarbeiter Junichi Sato (33) und Toru Suzuki (43) deckten im Mai 2008 den bisher größten Skandal in der Geschichte des japanischen Walfangs auf. Dafür stellten sie eine Kiste mit unterschlagenem Walfleisch sicher, die sie anschließend als Beweismittel der Staatsanwaltschaft übergaben. Wegen “Diebstahls und Hausfriedensbruchs” droht ihnen nun allerdings die Höchststrafe von zehn Jahren Haft, nachdem Diebstahl in Japan als schweres Vergehen gilt.

“Nicht der mutige Einsatz für den Schutz der Wale, sondern Korruption und Unterschlagung im Walfangprogramm sollten in Japan endlich vor Gericht stehen”, appelliert die Greenpeace-Meeresexpertin Antje Helms an den japanischen Botschafter Akio Tanaka. “Um jetzt aber zumindest Transparenz und einen fairen Prozess zu gewährleisten, müssen sich die japanischen Behörden unbedingt an die internationalen Menschenrechtsvereinbarungen halten”, fordert Greenpeace-Sprecherin Helms.

MEHR ZUM THEMA
Empörendes Urteil gegen japanische Walschützer

LINK EMPFEHLUNG
GreenpeaceInternational
ICH BIN GEGEN WALFANGFacebook Plattform zur Unterstützung der Aktivisten gegen Walfang

Greenpeace Japan deckt Walfangskandal auf

Foto: © Michaël CATANZARITI lizenziert unter GFDL

Werbung

3 Comments »

Sag uns deine Meinung!

Poste deinen Kommentar, oder mache einen trackback von deiner eigenen Website.
Weiters kannst du die Kommentare abonnieren via RSS.

Willst du deinem Kommentar ein Bild hinzufügen, gehe zu Gravatar.