Stressfrei Medizin verabreichen: Tipps zur Medikamentengabe
6. Januar 2019 – 23:44 | No Comment

Die Tabletten mögen noch so wichtig sein. Gern schlucken Katz‘ und Hund die Arznei meist dennoch nicht. Wie Tierhalter ihren Lieblingen am geschicktesten Medikamente verabreichen, weiß Astrid Behr, Sprecherin des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte e. V.
Der …

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Hündin nach Kastration “undicht” (4)

Hinzugefügt von Dr. Labitsch am 29. September 2009 – 16:03One Comment

Online Doc mit KatzeSigrid´s Anfragen an den ONLINE DOC:

1) “hallo, hole meine hunde immer aus dem tierheim, auch die beiden jetzt, sind und bleiben zwar angsthunde, aber damit können wir alle drei leben, ansonsten sind sie gut erzogen und sozialisiert worden von mir.
meine frage, ab wann soll ich bei meiner iw-hündin, sie ist aus der tschechei gekommen, aus dem internet bestellt, nach 2 tagen von einer – sorry – tussi im tierheim abgegeben worden, weil sie in die wohnung gepinkelt hat!!!
dort hab ich sie geholt, es wurden mit 4 monaten röngenbilder gemacht, alles ok., ab wann ist es sinnvoll, bei einer riesenrasse eine blutuntersuchung bzw. einen gesundheitscheck zu machen. sie war ende märz 4 jahre jung. und – außer ev. nierenproblemen – was kann dadurch festgestellt werden? knochenmäßig ist alles ok, sie ist völlig gesund und kindisch wie ein welpe!”

2) “warum passiert es immer wieder, daß hündinnen nach der kastration undicht werden, meine hündinnen aus dem tierheim, die schon vorher kastriert wurden, waren inkontinent, die hündinnen, die ich selber kastrieren ließ, waren es keineswegs. das bringt mich schon etwas zum grübeln.
danke für die antworten, lg. sigrid”

ONLINE DOC antwortet auf Sigrid´s Anfragen:

Liebe Sigrid,

1) Wenn keine Beschwerden vorliegen, würde ich bei großen Rassen einen umfassenden Gesundheits-Check mit 7 Jahren vorschlagen. Dieser beinhaltet: großes Blutbild, Röntgen (Thorax, Abdomen Hüften), Harnuntersuchung (mikroskopisch, Streifentest).
2) Das ist eine Folge, weil bei der Kastration zuviel vom Zervixgewebe entfernt wurde.

“Hallo! Der 13-jährige, kastrierte Perserkater meiner Freundin hat ein Gewächs im Bauch und soll angeblich Leberkrebs haben. Aber: 1. Die Blutanalyse zeigt gute (!) Leberwerte – 2. der Kater frisst und frisst den ganzen Tag – 3. Er ist munter, spielt und schnurrt und benimmt sich im Allgemeinen normal.
Er hat allerdings Probleme, aufs Katzenklo zu gehen, scharrt und scharrt und dreht sich 40 Mal herum, bevor wenig (!) kommt. Der Magen ist randvoll, was eine Diagnose des Tierarztes erschwert, und trotzdem frisst der Kater ständig weiter. Meine Freundin gibt ihm Paraffinöl, damit er besser aufs Klo gehen soll, was aber wenig nützt. Er hat sich auch ein wenig übergeben, aber es kommt auch da nichts raus, obwohl doch der Magen voll ist.

Mittlerweile rätseln bereits 2 Tierärzte da herum, meine Freundin dreht durch wegen der Ungewissheit, und niemand weiß, was das Beste jetzt zu tun ist zum Wohle des Katers. Wäre sehr dankbar für eine Antwort.
Liebe Grüße, Juliette”

ONLINE DOC antwortet auf Juliette´s Anfrage:

Liebe Juliette, hier mein Tip:
Einlauf machen, danach ein Röntgen und verstärktes Augenmerk auf Fremdkörper im Verdauungstrakt, eventuell das Innenleben einer Spielmaus – war alles schon da!

Sybille´s Anfrage an den ONLINE DOC:

“bei uns leben 3 parson russell terrier: lucky (rüde 7j, kastriert), tessi (hündin, 5j, kastriert) und tino (rüde 1j, nicht kastriert)
bisher war das zusammenleben problemlos, jetzt ist tino aber in der pubertät und versucht lucky als rudelchef zu stürzen. es gab auch schon kämpfe, wobei tino eindeutig auf lucky losgegangen ist.
mir ist schon klar, dass der kleine eine feste hand braucht, kann aber die kastration zusätzlich helfen, damit sich tino nicht ständig zu behaupten braucht?
derzeit muss ich die hunde ständig unter beobachtung halten oder tino kann nur mit maulkorb laufen.
lg, sybille”

ONLINE DOC antwortet auf Sybille´s Anfrage:

Liebe Sybille,
Eine Kastration wird in diesem Fall sicherlich nützen, Rangkämpfe wird es aber immer wieder geben, deren Häufigkeit wird aber sinken.

Sonja´s Anfrage an den ONLINE DOC:

“Guten Tag zusammen,
Ich habe eine Golden Retrieverhündin (7 1/2 Jahre), sie wurde im April 2009 kastriert. Seither hat sie das Problem, dass sie die Analdrüse nicht selbständig entleeren kann (möglicherweise hatte sie das Problem auch schon vorher) aber jetzt fällt es mir extrem auf, weil sie auch unangenehm riecht, wenn die Drüse wieder voll ist. Kurz nachdem ich beim Tierarzt war, um die Drüse ausdrücken zu lassen, rutscht sie schon wieder auf ihrem Popo durch die Gegend. Würmer hat sie überignes keine – es ist tatsächlich die Drüse.
Was gibts denn sonst eine Möglichkeit, wie ich mir die 14 tägigen Tierarztbesuche ersparen könnte?
Gibt es andere Tipps, die das Problem mit der Drüse beheben würden? Futterwechsel, OP, oder sonst was?”

ONLINE DOC antwortet auf Sonja´s Anfrage:

Liebe Sonja,
Die Konsistenz des Kotes sollte fest und nicht breiig sein, damit die Entleerung der Analdrüsen somit auf natürliche Weise gefördert wird. Daher solltest du dementsprechend die Fütterung umstellen. Es könnte auch eine Entzündung der Analdrüse vorliegen.

Claudia´s Anfrage an den ONLINE DOC:

“Hallo, meiner französischen Bulldogge (11 Monate, weiblich) wurde am 25.8.2009 das Gaumensegel um 2 cm gekürzt, da sie mit der 1. Läufigkeit “Erstickungsanfälle” bekam und der ganze Körper bebte und sich verkrampfte. Die Tonsillen wurden belassen, da sie keine Auffälligkeiten zeigten.
Am kommenden Donnerstag haben wir nur den Termin für die Kastration und seit Freitag hat Guinny wieder diese “Hustenanfälle”. Zwar nur ein bis zwei am Tag, aber genauso ohne jede “Vorgeschichte” – weder intensives Laufen oder Anstrengung oder Aufregung.

Ich mache mir jetzt natürlich schon Sorgen, warum dieser Husten wieder beginnt? Nocheinmal möchte ich sie nicht operieren lassen, da der Zeitraum für erneute Probleme mir doch etwas zu kurz erscheint!
Sie hat normalen Puls, auch Atmung, kein Fieber, tobt auch mit anderen Hunden herum, frißt gut und zeigt keinerlei Auffälligkeiten. Was soll ich weiter tun ?
Liebe Grüße, Claudia”

ONLINE DOC antwortet auf Claudia´s Anfrage:

Liebe Claudia,
Du solltest zuerst eine gründliche Herzuntersuchung durchführen lassen, bevor man eine erneute Narkose einleitet.

Wichtiger Hinweis:
Der ONLINE DOC kann den Besuch einer Tierarztpraxis nicht ersetzen, die Aussagen des ONLINE DOC stellen keine Diagnose dar!

One Comment »

  • STEVE sagt:

    HALLO LIEBE CLAUDIA MEINE FRANZÖSISCHE BULLDOGE HAT DAS SELBE PROBLEM AUCH……GESTER LAG MEINE LIEBSTE AM BODEN ZUNGE SO ZU SAGEN BLAU….TIERARTZ WAR MIR AUCH NICHT WIRKLICH NE HILFE LEIDER WÜRDE ZU GERNE GENAU WISSEN WISO UND WARUM….ÜBERZÜCHTUNG JA OK ABER DAS ISTFÜR MICH KEINE ANTWORT MHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH HILFE??????????????????????????????????GRUSS STEFAN

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