Sorgenfreies Spiel im Garten: Sicherheit an Teich und Pool
14. Juni 2019 – 14:13 | No Comment

Fußball spielen, sich Verstecken oder einfach nur durch den Garten tollen: Ist ein Gartenteich in der Nähe, kann es für Kinder gefährlich werden.
Gerade, weil sie sich die spannenden Zierfische auch gern aus der Nähe ansehen …

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Unkontrollierte Katzenvermehrung

Hinzugefügt von Gastkommentar am 16. September 2009 – 10:344 Comments

Katzen StreunerKleine Katzen werden angeschafft als Belohnung, weil das Kind endlich nicht mehr in die Windeln macht. Kleine Katzen werden angeschafft als Weihnachtsgeschenk für die neue Freundin.

Sie werden angeschafft, weil man halt einfach auch einmal so kleine süsse Kätzchen haben möchte – oder natürlich auch, wenn man es sich gut überlegt hat und ein Tier als Mitglied der Familie ansieht, weil man Tiere mag.

ARISTOCATS: Katzen brauchen furchtbar viel Musik

Viele Menschen möchten ihrer Katze ermöglichen, mindestens einmal im Leben Junge zu bekommen, im Grunde ein sehr schöner Gedanke. Nur: Katzen vermehren sich rasant! Dazu kommen all die ungewollten Katzen auf Bauernhöfen, die Jungen von Strassenkatzen, Hinterhofkatzen. Und natürlich das Unverständnis mancher Menschen, denen diese Auswirkungen einfach egal sind, denen das Kastrieren zu teuer ist. Überlebende Katzen werden schnell geschlechtsreif und so beginnt der Teufelskreis.

Vermehrung der Katze

Statistik (aus:  Du und das Tier 3/82)
“Nimmt man an, ein Katzenpaar bekommt im Jahr zweimal Nachwuchs und jeweils 2.8 Kätzchen pro Wurf überleben, dann ergibt das nach 10 Jahren über 80 Millionen Kätzchen.”

Ich vergesse nie mehr den Satz einer Katzennärrin: „Hach… ich brauche halt jedes Jahr meine Babies!“
Das ist falsch verstandene Tierliebe.

ARISTOCATS: Scales and Arpeggios

Silvia HuwylerSilvia Huwyler ist eine Tierfreundin und Unternehmerin aus Luzern in der Schweiz.

Silvia´s Onlineshop: mondfalter naturkosmetik online

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TierarztBLOG “Katzenstreunerprojekt im Burgenland

4 Comments »

  • Chrigu sagt:

    Ich meine, Katzen könnten in ein paar Jahren die Weltherrschaft übernehmen! :-)

  • Shirley sagt:

    Wir, der Futterverein.de, kämpfen gegen die unkontrollierte Vermehrung von verwilderten Hauskatzen. Wir wissen, wie wichtig das ganze ist. Es wäre aber schön, wenn mehr Menschen sich dem Thema annehmen würden. Es ist sehr zeitaufwendig und teuer……aber Sinnvoll. Helft mit, auch in Eurer Stadt gibt es das Problem. Nicht wegschauen-Helfen!

  • Anke sagt:

    Na, herzlichen Glückwunsch. Helfen ist eine gute Sache. Aber so einfach ist das nicht. Da kommt man ja gar nicht gegen an, wenn die Menschen nicht zu mehr Verantwortung gezwungen werden. Die meisten haben sie leider nicht von alleine. Ich denke, hier müssen konkrete Anordnungen her, denn de facto ist es vielen Menschen egal oder einfach zu teuer, ihre Katzen kastrieren zu lassen.

    Wir haben die Erfahrung gerade hinter uns. Im Mai hat eine ausgesetzte oder freilaufende Katze uns 5 kleine Babies auf unser Grundstück unter eine Tanne gelegt. Die haben wir dann alle aufgezogen, weil wir nicht wollten, dass sie in ein Tierheim kommen.

    Dann haben wir die Mutter kastrieren, die Babies impfen und ebenfalls kastrieren lassen. Das ganze hat uns ein Vermögen gekostet. Mit Futter und allem Drum und Dran lagen wir bei 500-600 Euro pro Monat. Das muss man sich tatsächlich erst einmal leisten können. Und auch jetzt gebe ich immer noch ein Vermögen an Katzenfutter aus (wir weigern uns allerdings auch, diese billige Pampe zu verfüttern, in der maximal 3-6 % Fleisch enthalten ist).

    2 der Kleinen haben wir an Freunde vermittelt. Die anderen 3 Kleinen sind noch bei uns und wir behalten sie auch, weil wir uns nicht trennen können. Die Mutter läuft immer noch draussen herum und kommt zum Fressen zu uns. Wir wissen nicht, wo sie hingehört.

    Wir haben allerdings auch den Vorteil, dass wir sehr viel Platz und Auslauf haben. In diesem Fall ist die Sache halt auch für die Katzen gut ausgegangen. Aber einen nächsten Wurf könnte ich nun nicht noch bewältigen (wir haben jetzt insgesamt 5 Katzen zuhause und eine sporadisch kommende Mami :-) .

    Ich finde es unverantwortlich, was auf dem “Tiermarkt” los ist und dass dagegen nichts gemacht wird. Am Ende landen die meisten dann doch im Tierheim. Echt eine Schande. Beispiel: unsere Nachbarn, stirbt da ein Kätzchen – aus welchen Gründen auch immer – holt sich der Junge einfach das nächste Baby vom Bauernhof. Das letzte Mal waren es 2 kleine, wovon eins direkt nach 2 Wochen überfahren wurde, das zweite musste nach ein paar Monaten eingeschläfert werden, weil es irgendwas hatte (ich wollte es noch nichtmals wissen). Mal sehen, wie alt diese neue Katze diesmal wird. Mir ist völlig schleierhaft, wieso so etwas zugelassen und nicht grundsätzlich verboten wird. Oder denkt an die vielen ausgesetzten Hunde in der Urlaubszeit. Was für ein Jammer.

  • Kerstin sagt:

    Hallo,
    Naja, zur unkontrollierten Katzenvermehrung: Im Tierschutzgesetz steht eh, dass man seine Katzen kastrieren lassen muss, sofern sie nicht zur kontrollierten Zucht verwendet werden. Auch Bauernhofkatzen müssen kastriert werden! Also, wenn jemand partout nicht hören will und auch nach gutem Zureden weiter Katzenvermehrung betreibt, kann man ihm immer noch mit einer Anzeige drohen. Vielleicht hilft dann ja dieser Weg, auch wenns nicht der beste ist.

    Viele Tierschutzvereine (zB http://www.cats-dogs.at oder http://www.kittenfriends.at) setzen sich auch für die Kastration von Katzen ein und führen diese durch. Das sind auch alles Privatpersonen, die da sehr viel Geld und Zeit reinstecken. Außerdem vermitteln sie die Katzen zuerst an Pflegeplätze und dann an die endgültigen Besitzer. Also wer UNBEDINGT jedes Jahr seine Babys braucht, der soll einfach eine Pflegestelle werden – damit ist den Tieren wirklich geholfen und das Tierleid wird nicht noch vergrößert.

    Liebe Grüße

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