Wie man die richtigen Proben für einen Hund-Allergietest sammelt und was man vermeiden sollte
13. April 2024 – 13:50 | No Comment

Die Vorbereitung und Durchführung eines Allergietests bei Hunden erfordert Sorgfalt und Präzision, insbesondere wenn es um die Sammlung der richtigen Proben geht. Eine korrekte Probenentnahme ist entscheidend, um zuverlässige Testergebnisse zu erzielen und die spezifischen …

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Tiergesundheit: Ein Ãœberblick 2

Hinzugefügt von Dr. Roland Petz am 26. Juni 2009 – 21:47No Comment

tierarztblog quadratlogo iStock_000005925715XSmallUm eine Übertragung von Krankheiten zu vermeiden, müssen die Zecken so bald und so schnell als möglich entfernt werden. Als Prophylaxe können verschiedene Zecken-Flohhalsbänder sowie spot-on Präparate verwendet werden.

Zu den häufigsten von Milben auf Hund und Katze verursachten Krankheiten zählt die Sarkoptesräude. Hier handelt es sich um eine stark juckende Krankheiten, die durch direkten Kontakt übertragen werden. Die kurzbeinigen Grabmilben befallen in erster Linie den Hund, aber hin und wieder können auch Katzen betroffen sein. Das Weibchen gräbt dabei einen Tunnel in die Epidermis der Haut, in denen es Eier ablegt. Die Sarcoptesräude befällt den Hund unabhängig von Alter, Geschlecht oder Rasse. Die Erkrankung beginnt oft am Kopf, dem Bauch und den Beinen.

Demodikose ist eine der häufigsten parasitären Erkrankungen beim Hund, aber selten bei der Katze. Die Milbe Demodex canis ist in den Haarfollikeln vorhanden. Sie ernährt sich von Talg und Epithelzellen der Haut. Man vermutet, dass die Übertragung durch engen Körperkontakt erfolgt. Obwohl die Krankheit in jedem Alter auftreten kann, sind Jungtiere am meisten betroffen, sie tritt vor allem vor und in der Pubertät auf.

An Ohrmilben leidendender Hund

Die generalisierte Demodikose ist eine der schwersten Hauterkrankungen beim Hund. Dabei werden zahlreiche kleine Herde größer, fließen zusammen und bilden plaqueartige Bereiche.

Die zweite Gruppe der Parasiten unserer Haustiere sind die Endoparasiten.

Sie umfasst die Rundwürmer, die Spulwürmer, die Hakenwürmer, den Peitschenwurm und den Bandwurm. Befallene Tiere weisen Symptome wie stumpfes Haarkleid, schlechte Gewichtszunahme, Erbrechen und Durchfall auf. Bei hochgradigem Befall kommt es bei noch saugenden Welpen zu blutigem Durchfall, der bei Nichtbehandlung zum Tod des Tieres führen kann. Gefährdet sind vor allem geschwächte und gestresste Welpen.

Die Prävention von Wurmbefall basiert auf entsprechenden Hygienemaßnahmen wie Händewaschen nach dem Kontakt mit Tieren und deren Ausscheidungen sowie der Entwurmung der Haustiere mit wirksamen Medikamenten. Hunde und Katzen sollten auch nicht jagen, sondern nur mit kommerziellen Futter ernährt werden, Mäusefang oder Verzehr von Kleinsäugern bergen ein großes Infektionsrisiko.

Milbe unterm Mikroskop

Viele dieser Erreger von Infektionen befallen auch den Menschen. Um das Infektionsrisiko zwischen Mensch und Tier zu minimieren, sollten Haustiere regelmäßig gegen Endo- und Ektoparasiten durch den Tierarzt behandelt werden. Kann das individuelle Risiko eines Tieres nicht eingeordnet werden und sind Kotuntersuchungen nicht erwünscht oder möglich, sind mindestens 4 Behandlungen pro Jahr zu empfehlen.

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