Weihnachten und Silvester: Stress lass nach!
4. Dezember 2019 – 23:26 | No Comment

Feiertagstrubel, viele Gäste und laute Böller – Die Weihnachtstage und Silvester sind für die meisten Hunde und Katzen mit Stress verbunden. Die Anzeichen hierfür können vielfältig sein: Einige Tiere ziehen sich zurück, andere sind unruhig …

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World Event to End Animal Cruelty 2011 – Erste Globale Veranstaltung gegen Tierquälerei

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 8. Oktober 2011 – 11:22No Comment

Wien / Berlin / Zürich / Luxemburg – Der World Event to End Animal Cruelty – also die Globale Veranstaltung gegen Tierquälerei – richtet sich an alle, die erkannt haben, dass der Umgang mit Tieren, wie er zur Zeit (noch) praktiziert wird, unhaltbar ist und allen ethischen Normen widerspricht:

Massentierhaltung, Tiertransporte, Legebatterien, Mast- und Stopfanlagen, Qualzuchten, Massentötungen von Straßentieren, Tier-KZs zum Abschöpfen von EU-Geldern für Futtermittel, Kopfprämien – extremes Tierleid und doch allgegenwärtig; der scheinbar ganz normale, tägliche Wahnsinn von Billigstfleisch, Billigtiererzeugnissen, häuslicher Gewalt gegen Haustiere, das Elend wehrloser Geschöpfe ist ein weltweites, ein in jeder Hinsicht grenzenloses Phänomen. Es wird hervorgerufen durch Gier. Durch Maßlosigkeit. Durch Frustration. Durch das Fehlen von Kultur. Von ethischen Werten. Von Glauben an etwas anderes als an sich selbst. Durch Ignoranz und Mangel an Einfühlung gegenüber unseren Mitgeschöpfen.

Die Tiere, die von Menschen getötet und ausgebeutet werden, leben ihr eigenes Leben, das für sie von Bedeutung ist, jenseits jeder Nützlichkeit für uns Menschen. Sie nehmen sich als Teil der Lebenswelt ebenso wahr wie das, was ihnen an Gewalt und Leid widerfährt.

Die Rechte der Schwachen zu verletzen, damit die Starken profitieren – das ist die Logik von Sklaverei und Ausbeutung. Grundanliegen ist, Menschen wie auch nicht-menschliche Tiere mit Respekt – rücksichtsvoll – zu behandeln, ganz gleich, ob es sich um Wild-, Haus- oder sogenannte Nutztiere handelt. Die Forderung nach Friedfertigkeit in unserem Handeln anderen gegenüber muss die Grenzen unserer Art überwinden, um den unerklärten Krieg zu beenden, dem täglich Millionen nicht-menschlicher Tiere zum Opfer fallen. Die erste Globale Veranstaltung gegen Tierquälerei möchte das Schweigen und Wegsehen beenden und ein Zeichen setzen, dass ein Umdenken statt findet hin zu bewusstem Leben und Handeln. Der World Event to End Animal Crualty möchte, das auch SIE in und mit der Menge ein deutliches Zeichen setzen an Politik und Wirtschaft, dass AUCH SIE nicht länger bereit sind, Teil des täglichen Massenleidens zu sein.

Wien: “Wir sind nicht die Herrenrasse”, sagt WTV-Kampagnenleiter Alexander Willer. Bei diesem erstmals weltweit stattfindenden Event gegen Tierquälerei gilt es “vereinsübergreifend Solidarität und Empathie für unsere nicht-menschlichen Freundinnen und Freunde zu demonstrieren”.

“Tiere gelten vielfach als Wegwerfware, derer man sich entledigt oder die getötet werden, wenn sie keinen Nutzen mehr bringen. Gegen diese Geisteshaltung kämpfen wir im Wiener Tierschutzhaus schon lange an. Wir töten kein ‘überzähliges’ Tier, wir kämpfen um jedes Leben, das uns anvertraut wird.

Diese Einstellung muss weiter um sich greifen.” Mitinitiator Otmar Scheffknecht dankt allen teilnehmenden Organisationen wünscht sich, dass dieser Event dazu beiträgt, “das Schweigen und Wegsehen bei Tierquälerei zu beenden”. Neben dem Wiener Tierschutzverein nehmen der Verein gegen Tierfabriken, die Vegane Gesellschaft Österreich, Robin Hood u.v.m. teil. Es wird einen Trauermarsch, Ansprachen, Infostände sowie einen Livestream zu anderen Veranstaltungsorten außerhalb Österreichs geben. Wann: Samstag, 8. Oktober, 16.00 – 20.00 Uhr, Wo: Wiener Innenstadt, Stock-im-Eisen-Platz

WEEAC – World Event to End Animal Cruelty

Am 8. Oktober 2011 findet in Berlin im Rahmen des ersten WEEAC, des ersten World Event to End Animal Cruelty, ein Schweigemarsch mit Abschlusskundgebung gegen Tierquälerei, statt.. Es ist eine Veranstaltung, die zur gleichen Zeit in über 40 Städten rund um die Welt zum Kampf gegen Tierquälerei auffordert. Für Berlin unterstützen namhafte Organisationen den Event, darunter der Europäische Tier- und Naturschutzbund e.V ETN, die Albert-Schweitzer-Stiftung, der Deutsche Vegetarierbund e.V., Berlin Vegan, Ärzte gegen Tierversuche und Ärzte für Tiere.

Der Event besteht aus einem Schweigemarsch, der um 16:00 Uhr vom westlichen Vorplatz des Brandenburger Tors startet, von einer Mahnwache am Potsdamer Platz unterbrochen wird und nach langsamem Zug über Leipziger Str., Friedrichstr., Straße unter den Linden, Wilhelmstr., Dorotheenstr. und Ebersstr. gegen 17:30 wieder vor dem Brandenburger Tor endet. Dort beginnt gegen 18:00 Uhr eine Abschlusskundgebung, die von Maja Prinzessin von Hohenzollern moderiert wird. Maja von Hohenzollern – Trägerin der ‘Aachener Tierschutzmedaille’ und des ‘Europäischen ‘Tierschutzpreises 2008′ – setzt sich seit Jahren sehr aktiv – und erfolgreich – als Botschafterin für Kastrationsprogramme und tiergerechte Behandlung von Streunern sowie gegen Tierquälerei weltweit ein.

Sie und weitere Vertreter unterschiedlicher Bereiche des Tierschutzes werden mit Redebeiträgen Stellung beziehen zur Stellung von Haus- und Nutztieren in unserer Gesellschaft und deutliche Worte finden gegen jede Form der Tierquälerei in Deutschland und der EU. Themenschwerpunkte werden sein: Massentierhaltung, Tiertransporte, Tierversuche, Streunerproblematik, Zoo- und Zirkustierhaltung, Überfischung, Haustierhaltung. Der Rapper Gio wird musikalisch das Thema aufgreifen und in dramatischen Worten seine Haltung zur Tierquälerei thematisieren. Weitere musikalische Gäste sind vorgesehen. Die Abschlußkundgebung endet um 20:00 Uhr.

Zürich: Der Schweigemarsch sollte ein Schweigemarsch bleiben. Es soll etwas Besonderes sein.Es ist ein Trauermarsch für alle gequälten und getöteten Tiere der Welt. In Zürich sammeln wir uns um 15.30 Uhr auf dem Platzspitz hinter dem Landesmuseum.

Um 16 Uhr marschieren wir los. Vorne weg laufen 2 Leute mit dem 2m breiten Banner. Darunter in der Mitte der Kranzträger. Kurz hinter den Kranzträger rechts und links laufen zwei Personen, die ein Plakat eines getöteten Tiers vor sich hertragen.

Stellvertretend für alle getöteten Tiere. Dann kommt der Rest der Truppe. Da sollten möglichst alle Schwarz gekleidet sein, zu- mindest ein schwarzes Oberteil. Jeder kann ein Plakat oder Banner nach Wunsch mit- führen. Auf halber Strecke gibt es ein Stopp. Dann wird jemand ein paar Worte reden.

Nacheinander halten dann etwa 5 Personen die Plakate in die Höhe. Auf den Plakaten ist ein Tier zu sehen das gequält und getötet wurde. Da muss man aber wissen wie und in welchem Land das Tier getötet wurde. Dann hält die Person das Plakat in die Höhe und ruft mit lauter und kräftiger Stimme z.B. Rumänien ein Hund mit Knüppeln erschlagen, oder USA eine Katze lebend mit Feuer verbrannt. Das geht 10 min so. Es müssen aber Personen mit einer Kräftigen und sehr emotionalen Stimme sein. Dann rufen wir alle zusammen: KAMPF DEN TIERQUÄLERN!!

Danach geht es weiter. Wieder schweigend bis zum Ziel. auf dem Helvetisplatz sammeln wir uns um den Platz, wo wir den Kranz niederlegen. Wenn alle zu Ruhe gekommen sind, werde ich einige Worte sprechen. Uwe wird die Petition verlesen. Dann wird Ben Bezera das Lied ” Ain’ t no sunshine ” singen. Während Ben singt, wird der Kranz niedergelegt und ausgerichtet. Dann gibt es eine Schweigeminute. Danach wird hinter dem Kranz das “Licht der Hoffnung” angezündet. Danach hat jeder die Möglichkeit zu meditieren und Kerzen nieder zulegen. Ihr solltet spätestens um 17:50 Uhr fertig sein, da wir alle Punkt 18:00 Uhr beginnen müssen.

Dann der grosse Moment – LIVSTREAM in 25 Ländern und 48 Städten, wo überall das gleiche Event gegen Tierquälerei stat findet! Zum Livestream schicke ich ein Statement in die Welt! Danach das Abschlusslied “GEBOREN UM ZU LEBEN” gesungen von Marc Wilson und Michel Kaiser. Danach Diskussionen mit Thomas Märki, Tierpartei Schweiz und den verschiedenen Tierschutzorganisationen/Vereinen! Diverse Flyerverteilungen etc.

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WEEAC – World Event to End Animal Cruelty

Quelle / Foto: WEEAC

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