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18. September 2019 – 12:59 | No Comment

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Nachbarskater von Fenster aus erschossen: Staatsanwaltschaft Eisenstadt wieder untätig?

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 12. Juli 2011 – 16:232 Comments

Österreich – Wieder einmal verfolgt die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN einen Fall von Tierquälerei im Burgenland. In Bernstein wurde nun ein Kater sogar aus dem Fenster des Nachbarhauses kaltblütig erschossen.

Das liebgewonnene Familienmitglied „Kasimir“ unterstützte die chronisch kranke Halterin auch maßgeblich bei ihrer tiergestützten Therapie und hatte somit einen besonderen Wert. Angezeigt wird der mutmaßliche Täter daher wegen Sachbeschädigung und Tierquälerei. „Die Sachlage ist klar und trotzdem müssen wir aus Erfahrung wieder befürchten, dass die Staatsanwaltschaft Eisenstadt untätig bleibt.

Der Tierquälerei-Paragraph 222 StGB, gemäß dem auch für mutwillige Tötung bis zu einem Jahr Gefängnis droht, war in den letzten Jahren in zahlreichen Fällen kein Anlass die Täter anzuklagen“, so VIER PFOTEN-Geschäftsführerin Johanna Stadler. „Falls es diesmal wieder nicht zur Anklage kommt behalten wir uns juristische Schritte gegen die Staatsanwaltschaft vor.“

Ob angeschossene oder mit Fallen verstümmelte Katzen, vergiftete Kröten oder illegal eingesperrte Füchse – die Staatsanwaltschaft Eisenstadt stellt Verfahren nach §222 jedes Mal ein und gibt den Tätern damit einen Freibrief zur Tierquälerei. VIER PFOTEN fordert, dass das Strafgesetzbuch im Burgenland genauso ernst genommen wird wie im übrigen Bundesgebiet.

Im aktuellen Fall wurde die Tat erst bestritten, dann gestanden und Geld angeboten. “Eine Katze ist ein fühlendes Lebewesen und wird als Familienmitglied gesehen”, weiß Stadler, “das kann man nicht einfach mit Geld wieder lebendig machen.” Kater Kasimir war zudem in Ausbildung und für den professionellen Einsatz in der tiergestützten Therapie vorgesehen. Der mutmaßliche Täter soll auch in der Vergangenheit immer wieder mit einem Luftdruckgewehr auf Straßenlaternen, Vögel und sogar Menschen geschossen haben. Auch in eine von ihm aufgestellte Falle soll der nun erschossene Kater laut Halterin bereits einmal geraten sein.

LINK EMPFEHLUNG
Tierschutzorganisation Vier Pfoten

Verein Pfoten mit Herz

Quelle / Foto: Vier Pfoten

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2 Comments »

  • silke sagt:

    das übliche gschiss mit behörden im land, das die bürokratie im gleichen atemzug wie die freunderlwirtschaft erfunden hat! WANN erkennen die damen und herren der executive endlich mal, dass die MEISTEN täter, die später menschen mal was antun, mit TIEREN angefangen haben? wehret den anfängen, sag ich da nur…

    abgesehen davon: eine staatsanwaltschaft, die DERMASSEN untätig ist, ja die täter nachgerade in SCHUTZ nimmt, die ruft die betroffenen ja geradezu auf zur selbstjustiz! wäre es MEIN kater und MEIN nachba, ich würde mit einem frohen lachen im gesicht die strafe in kauf nehmen, wenn ich gleiches mit gleichem vergolten hätte. ein täter, der sich die geliebten haustiere seiner mitmenschen als opfer sucht, hat nichts anderes verdient als “aug um aug”!!!

  • Martina sagt:

    Man könnte denken das der Täter/in aus den Reihen der Staatsanwaltschaft kommt?!?!
    Was sind das alles nur für Menschen,die sowas tun und die anderen die das ungestraft durch gehen lassen?!?!?!
    Es ist eine Schande!!!
    Ich hoffe nur das diese Menschen-kann man sie so überhaupt noch nennen?- bestraft werden, ansonsten würde ich auch dafür plädieren:Aug um Aug und Zahn um Zahn!!

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