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Altdeutscher Schäferhund

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 7. November 2009 – 07:104 Comments

Der Altdeutsche Schäferhund hat eine andere Fellvariante (Langstockhaar) des Deutschen Schäferhundes. Diese Variante wird jedoch nicht vom VDH anerkannt. Aus diesem Grund wurden verschiedene Vereine und Verbände in ganz Deutschland gegründet. In Deutschland wird die markante Rasse in anderen Zuchtvereinen repräsentiert, die alljährlich große Zuchtschauen mit internationaler Beteiligung durchführen. Im März 2005 liefen Gespräche, den „Altdeutschen“, also „Langstockhaar“, wieder zuzulassen und als Variante des Deutschen Schäferhundes zu integrieren, diese wurden aber vom SV und VDH abgelehnt.

Altdeutsche Schäferhunde im Sinne von „alten Rassen von Schäferhunden aus Deutschland“ werden, um einen Namenskonflikt zu vermeiden, Altdeutsche Hütehunde genannt. Das Aussehen entspricht in etwa dem des Deutschen Schäferhundes: er ist ähnlich groß und schwer. Die Hunde erreichen eine Widerristhöhe von bis zu 65 cm (Rüde: 60–65cm / Hündin: 55–60cm) und wiegen bis zu 40 kg (Rüde: 33–40 kg / Hündin: 28–32 kg).

Lediglich das längere Fell unterscheidet die beiden Rassen. Er hat die typischen Schäferhundfarben schwarz, schwarz-braun und wolfsgrau.Der Altdeutsche Schäferhund ist wachsam, gutmütig und kinderfreundlich. Er ist für den Sport geeignet. Teilweise hat er eine höhere Reizschwelle als der Deutsche Schäferhund.Wie der Deutsche Schäferhund wird er als Schutz- und Begleithund eingesetzt. Aufgrund seines Langstockhaarfells, durch welches er wesentlich besser vor Kälte und Nässe geschützt ist als der Deutsche Schäferhund, wird er oft als Lawinensuchhund eingesetzt, vornehmlich in Österreich.

Altdeutscher Schäferhund: Welpe mit 13 Wochen

LINK-Empfehlungen:
Altdeutscher Schäferhundeverband Deutschland e. V.
Langhaar-Schäferhunde-Verband-Deutschland e. V.
1. Österreichischer Spezialzuchtverein für Altdeutsche Langhaar Schäferhunde
Ich bin stolzer Hundebesitzer – facebook Fanseite für Hundefreunde

Quelle: Wikipedia Artikel Altdeutscher Schäferhund – lizenziert unter GFDLListe der Autoren / Foto: FragX

4 Comments »

  • Heidergott sagt:

    Hallo,

    was ich jetzt schreibe, wird manchem nicht gefallen, aber es ist mein Standpunkt, den ich hier aufschreibe:

    Seit über 10 Jahren züchte ich mit meiner Frau den altdeutschen Schäferhund. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich als Bastardzüchter von den Stockhaarzüchtern tituliert wurde.

    Als ich damals mir einen altdeutschen Schäferhund zulegte und durch meinen Job in Haushalte kam, wo Stockhaarzüchter waren, durfte ich die Leute nicht mehr beliefern, da ich ein sogenannter „Bastardzüchter“ war. Jetzt soll der “Bastard” im SV anerkannt werden. Ist schon komisch, erst sind es Bastarde und jetzt heißt man den “Bastardzüchter” willkommen.

    Aber „Stop“!!

    Es dürfen nur diejenigen Langhaarschäferhunde züchten die solche Hunde aus der SV-Zucht haben. Klar, wir anderen sind ja auch Verbrecher und die Disidenzvereine sind auch korrupt!! Auch meine Zuchttiere wurden und werden von einem unabhängigen Gutachter auf HD und ED nochmals bewertet. Dieser unabhängige Gutachter bewertet u.a. auch die SV-Hunde!

    Tja, wenn das Geld nicht wäre und die Mitgliederzahlen im SV, sei es im Verein oder auf den Hundeplätzen, nicht rückläufig wären oder irre ich mich da?? Als ich damals in Deutschland den VDH in Dortmund anrief und nach Züchtern fragte für altdeutsche Schäferhunde, da sagte mir die Stimme am anderen Ende des Telefons:” Das sind keine Hunde!” Gibt es auch keine Menschen?

    Meine erste Hündin war so gut, dass ich auf einem SV-Platz den Mund halten sollte, von Zucht. Bemerken möchte ich, dass meine Hündin dort nicht im Schutzdienst war, sondern auf Fährte gesetzt wurde. Sie hat manchem Stockhaar seine Grenzen aufgezeigt.

    Ein Welpenkäufer aus meinem ersten Wurf hat mal einen treffendes Zitat gesagt:” Der altdeutsche Schäferhund ist die Königsklasse des deutschen Schäferhundes!”

    Schaut Euch mal den geraden Rücken an und vom Wesen, will ich überhaupt hier nicht schreiben. Für den SV-Züchter ist der Hund oder Welpe ein Sportgerät, nicht mehr und nicht weniger. Er misst den Zuchtwert mit Zahlen. Stellt einem Stockhaarschäferhund und einen altdeutschen Schäferhund gegenüber, wer da den Unterschied nicht sieht, der tut mir leid.

    Zuchtwert in Zahlen. Was sagen denn Zahlen schon aus?? Und wer vergibt die Zahlen?? Für mich nur lächerlich. Ich weiß nur eines, sollten alle Disidenzvereine kapitulieren vor dem großen SV, dann züchte ich ohne Papiere. Denn Papiere sind nicht alles. Für mich zählt die Gesundheit, das Wesen und der Körperbau mehr als manche Zuchtwertzahl. Da wird der Schutzdienst in den Vordergrund geschoben und…………..was sagt denn der Schutzdienst aus?? Für mich als Züchter, verändert Schutzdienst das Wesen des Hundes, nicht mehr und nicht weniger.

    Ich arbeite lieber mit meinen Welpen und gebe mit 8 Wochen intelligente und selbstbewusste Welpen in vernünftige Hände, die wissen was sie bekommen und sich nicht später damit profilieren wollen, dass der Hund im Schutzdienst gearbeitet wird.

    Die altdeutschen Schäferhunde werden in der Rettung, im Hundesport, als Therapiehunde oder als Familienhunde gehalten. Leider hat der altdeutsche Schäferhund das Klischee vom deutschen Schäferhund immer als Anhängsel an seinem Halsband. Die, die den altdeutschen Schäferhund kennen und schätzen gelernt haben, wissen was er kann!!

    Ich würde meine Hunde bzw. meine Welpen gerne im Einsatz sehen bei behinderten Leuten. Habe versucht, den Leuten zu erklären wie man auch züchten kann………..aber…………es ist ja ein Schäferhund………….ja, dass ist er……….aber ein altdeutscher Schäferhund. Viele Leute haben Vorurteile gegenüber dem Schäferhund, leider ist viel Dummheit und Ignoranz dabei, um den “altdeutschen Schäferhund” eine Chance zu geben, die er verdient hätte.

    Trotz diverser verbaler Rückschläge werde ich in meinem Tun und mit meiner ganzen Kraft mein Hauptaugenmerk, in die Welpenprägung legen, denn die Aufgabe eines Züchters besteht nicht, in der bloßen Vermehrung dieser Rasse, sondern schon der Züchter kann den Grundstein für einen aufgeweckten und selbstbewussten Welpen legen. Die Prägungsphase dauert knapp 15 Wochen, ich habe mich immer gefragt, warum man seinen Welpen bis zu acht Wochen nur Futter gibt und das war es.

    Für mich sind die acht Wochen, die schönste Zeit als Züchter. Es ist harte Arbeit, mit einem hohen Verantwortungsgrad, aber das sollte eigentlich einen Züchter auszeichnen. Ich schlafe neben der Wurfkiste fast 8 Wochen und ich bin in der Lage zu jedem Welpen etwas zu sagen und “den” Welpen auch an das richtige Ende der Leine abzugeben. Profitzüchter können dieses nicht, sie sind auch der Sargnagel jeglicher Rasse, denn diese sogenannten Züchter legen ihr Hauptaugenmerk auf ihren Geldbeutel.

    Daher kann ich nur jedem Welpeninteressenten den Rat geben sich schon frühzeitig “seinen” Züchter auszusuchen. Denn niedlich sind alle Welpen, das bittere Ende kommt leider erst später.

    ein Züchter für altdeutsche Schäferhunde
    U. Heidergott

  • alex sagt:

    so ein schrott habe ich selten gelesen

  • Günrher sagt:

    Hallo Heidergott , du hast meine absolute Zustimmung. Ich habe selbst 2 wunderbare Schäferhunde und möchte sie niemals mehr missen.

  • Monica sagt:

    Ich kann mich hier nur anschließen.
    Da ich selbst Altdeutsche Schäferhunde schon seit über 20 Jahren habe und seit 1998 selber züchte.
    Es sind super liebe Hunde, die so super schnell lernen, dass einfach nur eine Freude ist es zu erleben.
    Kinderlieb ohne Ende und klasse in der Suche von Menschen und Gegenständen und und und. Ich muss hier nicht alles noch einmal sagen.
    Und wenn man mal die Presse verfolgt, dann bin ich froh in einen kleineren Verein zu sein, wo nicht das Geld an erster Stelle steht und sich sicher sein kann, dass der Welpe auch von dem richtigen Hundepaar ist.

    Ein Züchter von
    Altdeutschen Schäferhunden

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